Samstag, 5. Januar 2013

Weisses Rössl am Wolfgangsee 1 - der erste Tag


Wolfgangsee und Weisses Rössl 1:
der erste Tag

Wunderbare Fahrt, ohne irgendwelche Probleme ins SalzburgerLand, ins Salzkammergut, nach St. Wolfgang am Wolfgangsee, ins Weisse Rössl. Das ist man normalerweise nicht gewohnt, nicht unter der Woche, erst recht nicht wenn man am Wochenende unterwegs ist. Einzig das Navi, das lotste uns quer durch Salzburg, von Ampel zu Baustelle, von Baustelle zu Ampel. Wahrscheinlich war der Weg 50 Meter kürzer…

Trotzdem, vorbei am Fuschlsee, auch so einer Traumecke im SalzburgerLand, ging es zum Wolfgangsee. St. Gilgen, Strobl, klingt alles vertraut von vielen Aufenthalten. Links ab nach St. Wolfgang und in die „City“, zum Weissen Rössl.Von außen kannten wir es schon, auch von einem Besuch der Kaffeeterrasse. Aber nun sollten wir einen Aufenthalt in der Salzkammergutlegende haben. Wir freuten uns schon.




Weisses Rössl: freundlicher Empfang

Der Empfang, wie es sich gehört. Freundlich, zuvorkommend, der Anmeldeschein war schon vorausgefüllt. Ein Service, wie man ihn sich wünscht, aber nicht immer bekommt. Fing also schon gut an. Das Auto durfte in die Rösslgarage, ist zwar etwas weiter weg, aber das ist halt so, wenn man in der Fußgängerzone wohnt. Drumherum schönstes St. Wolfgang, die berühmte Wallfahrtskirche gegenüber, und die Marktstandln für den Adventsmarkt, weswegen wir hier waren, erhielten gerade den letzten Schliff.
Das Weisse Rössl ist auch für sein Wellnessangebot berühmt. Für Anwendungen war es heute, am Ankunftstag, zu früh. Aber der Swimmingpool im Wolfgangsee, den wir bislang nur „theoretisch“ kannten, der musste ausprobiert werden. 30 Grad Celsius hat er, wunderbar warm. Die doch etwas kühlere Außentemperatur bereitete einen darauf vor, ins warme Nass zu tauchen. Neben dem Pool schwammen Schwäne, beleuchtete „Adventsschwäne“ gab es auch, und vor dem Pool leuchtete immer heller die Adventslaterne mitten im See. Es war ein Traum, ein Rössltraum könnte man fast sagen. 




Weisses Rössl: erstes Mal Wellness
Also ein paar Runden geschwommen, warmes Wasser von unten, leichtes Rieseln von oben, man fühlt sich wohl. Daneben steht der Whirlpool, das ist auch nicht jedem vergönnt, im November im Angesicht von Wolfgangsee und Adventsmarkt im gemütlich warmen Whirlpool zu liegen und das Leben zu genießen.
Danach wollte wir noch sehen, was es sonst noch gibt im Weissen Rössl. Wir probierten die Soolkabine aus, die mit herrlich heißer Luft mit wunderbarem Duft Körper und Nase schmeichelte. Danach noch kurz in die Infrarotkabine, auch dem Rücken ein Schmankerl bieten. Anschließend reichte die Zeit gerade, dass wir uns fertig machten zum abendlichen Empfang.

Weisses Rössl: die Haubenküche wird probiert

Den Aperitif gab es in der Bar - wo die Auswahl zwischen Hugo, Aperol Spritz bis hin zu Säften fast unbegrenzt war. Interessant sind hier auch die verschiedenen Pferdemalereien von Thomas Selinger, hier im Haus Kellner, der das Thema Weisses Rössl in den verschiedensten humoristischen Variationen behandelt. Dazu hat er in sein großes Ölbild echte Bestellzettel von sich und seinen Kollegen eingearbeitet. Super Idee. Informationen erhält man unter www.seli.at.




Danach wurde die Haubenküche des Weissen Rössl erprobt. Es gab das, was man bei einem Österreich-Aufenthalt gegessen haben „muss“.




Zuerst geräucherte Forelle aus dem Wolfgangsee, verfeinert durch Kaviarobers.
Danach folgte eine Rindsuppe mit wunderbar zarten Kaiserschöberl, die nach meinem Empfinden sogar einen Hauch von Käsegeschmack hatten. Aber mit dieser Meinung war ich anscheinend allein…




Und dann, natürlich in Österreich: Tafelspitz. Begleitet von Bratkartoffeln, Blattspinat, wunderbar weich schmeckendem Apfelkren und Schnittlauchsahne.




Den Abschluss bildete ein Kaiserschmarrn mi Zwetschkenröster, auch so ein Muss bei den österreichischen Küchengenüssen.




Die Bar bot anschließend die passende Kulisse, österreichische Spitzenerzeugnisse des „brennenden Gewerbes“ auszuprobieren. Natürlich war das berühmte und oftmals ausgezeichnete Primhäusl vom Wolfgangsee dabei, dazu aber noch Brände aus ganz Österreich, alles vom Feinsten. Schade eigentlich, dass man sich bei so was Edlem nun doch zurückhalten muss, auch wenn man es Absacker nennt.


Als Abschluss, es sei nicht verschwiegen: der Blick aus dem Fenster zeigt den Wolfgangsee von seiner besten Seite!



Dieter Buck

Info:
Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft, 5360 St. Wolfgang, Au 140, Telefon (0 61 38)80 03, www.wolfgangsee.at, info@wolfgangsee.at.
Romantik Hotel im Weissen Rössl, A 5360 St. Wolfgang, Telefon 0043 (0) 6138 2306-0, Fax 0043 (0) 6138 2306-9941, welcome@weissesroessl.at, www.weissesroessl.at
www.alpen-advent.com



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