Sonntag, 6. Januar 2013

Algund 16 - Wandern


Wanderparadies Algund


Neue Speedhiking-Strecke in Algund
Speedhiking– der neue Trend
Was ist Speedhiking? Bei Speedhiking handelt es sich um das schnelle Gehen mit Stöcken und leichter Ausrüstung in anspruchsvollem Gelände.
Im Wanderparadies Algund wurde nun eine geeignete Strecke als Speedhiking-Strecke ausgewiesen. Von Algund aus fährt man mit der modernen Vinschgerbahn nach Rabland. Direkt neben dem Bahnhof befindet sich die Talstation der Seilbahn Aschbach, welche zum gleichnamigen Ortsteil von Algund führt. Vom Parkplatz bei der Talstation geht es vorbei am Gasthaus Laterne über die Asphalt-straße, dem Wegweißer Aschbach folgend. Die gesamte Strecke hat eine Länge von ca. 5 km. Insgesamt sind 831 Höhenmeter zu überwinden. Für die gesamte Strecke benötigt man beim Speedhiken ungefähr 2 Stunden. Die Speedhiking-Strecke nach Aschbach eignet sich natürlich auch für eine normale Wanderung. Beim Wandern benötigt man allerdings etwas mehr als 2 Stunden. Dieideale Jahreszeit, um diese Strecke zu bewältigen, ist von Mai bis Oktober. Es handelt sich um eine relativ leichte Strecke mit nur kurzen äußerst steilen Teilstücken, aber mit einem sehr langen Anstieg. 
Der Algunder Waalweg - wandern entlang eines uralten Bewässerungssystems
Unterwegs auf einem der schönsten Panoramawanderwege Südtirols
 

Im Gartendorf Algund bei Meran befindet sich einer der schönsten Panoramawanderwege Südtirols, der Algunder Waalweg. Die „Waale“ sind künstlich angelegte Wasserläufe, die in einigen Gegenden noch heute der Bewässerung von Feldern und Wiesen dienen. Zur Instandhaltung und Pflege eines Waales wurde früher ein schmaler Steg errichtet, der sogenannte Waalweg.Mit dem Errichten der künstlichen Wasserläufe entstand auch ein neues Berufsbild, der sogenannte Waaler. Vom Algunder Waaler zeugt heute noch das direkt am Waalweg gelegene Gasthaus „Leiter am Waal“. Wie der Name schon erahnen lässt, früher die Unterkunft des Algunder Waalers. Er sorgte für die Funktionstüchtigkeit des Waales und für die gerechte Verteilung der äußerst kostbaren Ressource Wasseer. Aus diesen Pfaden entlang der alten Be-wässerungssysteme sind heute beliebte Wander- und Spazierwegegeworden. Der zweiteilige Algunder Waalweg hat eine Länge von ungefähr 6 Kilometern und beginnt bei der Töll, an der westlichsten Ortseinfahrt von Algund. Der Linienbus Algund-Partschins hält direkt am Startpunkt des Algunder Waalweges. Der Weg führt über die beiden Algunder Ortsteile Ober- und Mitterplars bis zum malerisch gelegenen Algunder Ortsteil Dorf. Von dort geht es nun durch wunderschöne Weinhügel weiter bis zum Meraner Stadtteil Gratsch. Da wechselt man auf die bekannte Tappeinerpromenade und gelangt direkt ins Zentrum der bekannten Kurstadt Meran. All jene, denen das Wandern zurück ins Urlaubszuhause Algund zu anstrengend ist, können mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wieder zurück nach Algund fahren, Inhaber der Algund PlusCard sogar kostenlos. Die Wanderung dauert ungefähr 2,5 Stunden. Der Wanderweg verläuft sehr Meraner Höhenweg 

Der Meraner Höhenweg
- unterwegs auf dem schönsten hochalpinen Panoramarundwanderweg Europas

Der Meraner Höhenweg gehört zu den schönsten hochalpinen Rundwanderwegen. Europas. Auf einer Länge von 100 Kilometern umrundet er in einer Höhe von ungefähr 1.400 Metern, Südtirols größten Naturpark, den Naturpark Texelgruppe. Dabei sind immer wieder Höhenunterschiede von einigen 100 Metern zu überwinden. Die Texelgruppe liegt zwischen der italienisch – österreichischen Grenze, dem Meraner Becken sowie dem Passeiertal und dem Schnalstal. Der Meraner Höhenweg wird in einen Süd- und einen Nordteil unterteilt. 

Der nördliche Höhenweg ist der hochalpine Teil und führt durch das Pfossen- und Pfelderertal. Das Eisjöchl, das auf 2.895 Metern Höhe liegt und diese beiden Täler trennt, muss über-schritten werden. Durch den hoch-alpinen Charakter ist der nördlich Teil meist nur in den Sommermonaten von Juni bis September begehbar. 
Der südliche Teil des Höhenweges führt entlang den Südhängen der Texelgruppe. Hier kann das atemberaubende Panorama auf die eindrucksvollen Kulturlandschaften des unteren Vinschgaus sowie des Burggrafenamtes und Passeiertales genossen werden. Allgemein kann man sagen, dass der südliche Teil von Mai bis November begehbar ist, einige Teile jedoch je nach Wetterlage sogar ganzjährig. 
Für die gesamte Umwanderung benötigt man je nach Kondition und Etappenlängen zwischen 3 und 8 Tagen. Aber keine Angst, entlang des Weges gibt es viele Jausenstationen, Gasthöfe und Schutzhütten, welche Südtiroler Schmankerln, Übernachtungsmöglichkeiten, aber auch Schutz vor Regen und Gewittern bieten.
Entlang des gesamten Höhenweges gibt es jede Menge Naturschönheiten zu entdecken. Besonders atem-beraubend sind die Blicke auf die eindrucksvollen Berggipfel Tschigat (2998 m), Mutspitze (2294 m) und Matatzspitze (2179 m). Ein weiteres Highlight ist der Partschinser Wasserfall, der mit einer Fallhöhe von 97 Metern zu den höchsten Wasserfällen in Südtirol zählt sowie die Spronser Seen, die höchstgelegene alpine Seenplatte überhaupt mit 10 Bergseen auf einer Höhe von 2117 bis 2589 Metern.
Man trifft immer wieder auf mehrere Jahrhunderte alte Bergbauernhöfe, welche die alpine Landschaft prägen. Man kann sich vorstellen, dass die Bewirtschaftung in dieser Höhe früher schwierig war und auch heute noch teilweise ist. 
Zugang zum Meraner Höhenweg in Algund
Es gibt viele Zugänge zum Meraner Höhenweg. Einen besonders schönen Zugang gibt es in Algund. Zuerst fährt man mit dem Sessellift nach Vellau (906 m) und dann mit Südtirols einzigen Korblift, der pures Nostalgiefeeling versprüht, auf die Leiteralm (1450 m, Telefon: 0043 0473 448660), direkt am Meraner Höhenweg gelegen. So kann man entspannt die Aussicht genießen und leicht und bequem den Höhenweg erreichen. Falls man gleich sportlich loslegen möchte, kann man natürlich auch zu Fuß über den Weg Nr. 25 bzw. 25A über Vellau die Leiteralm erreichen. Für besonders geübte Wanderer gibt es auch die Möglichkeit, den Vellauer Felsenweg Nr. 22 zu benützen. Dieser Weg verläuft unterhalb des Meraner Höhenweges bis zur Hochmut auf 1361 Metern Höhe, von wo aus man direkt auf den Meraner Höhenweg gelangt. Der Vellauer Felsenweg ist jedoch nur für Schwindelfreie geeignet!

Neu! Meraner Waalrunde
Auf herrlichen Panoramawegen durch das Meraner Land

Ab Juli 2012 gibt es ein neues Wanderhighlight im Meraner Land. Die Meraner Waalrunde zieht sich eben am Mittelgebirge des Etschtales entlang und umrundet das gesamte Meraner Becken. Hier können Genusswanderer auf einer Strecke von 80 km ganz entspannt die atemberaubende Naturlandschaft der Region entdecken.

Die Meraner Waalrunde ist ganzjährig begehbar und verbindet elf Waalwege miteinander: den Algunder Waalweg, den Kuenser Waalweg, den Waalweg Riffian, den Maiser Waalweg, den Schenner Waalweg, den Brandiswaalweg in Lana, den Tschermser Waalweg, den Marlinger Waalweg, den Partschinser Waalweg, den Rablander Waalweg und den Wall-burgweg in Naturns.
Entlang von Waalwegen und gemütlichen Fuß- und Themenwegen, wie den Herrschaftsweg in Dorf Tirol, umrundet der Wanderer denMeraner Talkessel. Und für alle, die es gemütlicher angehen wollen, werden auch Varianten angeboten, die mit dem Linienbus zurückgelegt werden können.
Jeder der elf Waalwege im Meraner Landhat seine Besonderheiten. Schlös-ser, Burgen, Kirchen und Naturdenkmäler entlang der Waalwege machen hier die abwechslungsreiche Geschichte Südtirols erlebbar.
Die Route
Ausgangspunkt der Meraner Waalrunde ist die Töll am westlichen Ortseingang von Algund. Von dort geht es weiter über den Algunder Waalweg nach Dorf Tirol und entlang der Talseite über den Kuenser Waalweg nach Riffian. Das Tal wird überquert und über den Maiser und Schenner Waalweg geht es wieder in Richtung Süden bis in die Naif über Meran. Weiter nach Burgstall und Lana bis zum Brandiswaalweg und retour bis zur Töll über den Partschinser und Rablander Waalweg. Von dort aus kann auch die zweite Schleife in Angriff genommen werden.

Die Meraner Waalrunde kann in mehreren Etappen über einen Zeitraum von 8 Tagen erwandert werden, aber auch als Tagestour erlebt werden. 
Wandern von 300 bis 3.000 Höhenmetern…
it seinem milden, alpin-mediterranen Klima ist Algund der ideale Ausganspunkt für Wanderungen in die Südtiroler Bergwelt. Zwischen 300 und 3000 Höhenmetern bietet Algund für jeden Wanderer die richtige Herausforderung. Ob Spazieren auf einem der schönsten Panoramawanderwege Südtirols, dem Algunder Waalweg oder Wandern auf einem der schönsten hochalpinen Panorama-wanderwegen Europas, dem Meraner Höhenweg, hier ist für jeden etwas dabei. 

Der Algunder Waalweg verläuft fast eben über Algund - was ihn auch ideal für alle sportlich weniger Erprobten macht - und mündet in den bekannten Tappeinerweg, der bis ins Zentrum der bekannten Kurstadt Meran führt. Neben den heimischen Pflanzen findet man entlang der beiden Wege aufgrund des besonderen Klimas auch viele exotische Gewächse wie Pinien, Himalajazedern, Korkeichen, Öl-bäume, Eukalyptus, Bambusarten und Magnolien, Agaven, Aloen und Feigenkakteen.
 

Wer etwas höher hinaus will, der ist auf dem Meraner Höhenweg im Naturpark Texelgruppe genau richtig, auf welchen man von Algund aus gut zusteigen kann. Die Flora und Fauna in Südtirols größtem Naturpark und die Ausblicke auf das Weltnaturerbe Dolomiten sowie auf die imposanten Gletscher des Ortlermassives sind atemberaubend. Ein unvergessliches Erlebnis ist auch eine Wanderung zu den Spronser Seen, die größte hochalpine Seenplatte überhaupt, bestehend aus 10 verschiedenen Seen auf 2500 Metern Höhe. 

Fotos: Dieter Buck, Helmut Rier, Tourismusverein Algund / Daniela Prossliner, Südtirol Marketing / Valentin Pardeller
Info:
Tourismusverein Algund, Hans-Gamper-Platz 3, I 39022 Algund, Telefon 0039 0473 448600, Fax 0039 0473 8917, www.algund.com, inf@algund.com
Unterkunft:
Ruster Resort, Rosengartenstr. 1-3, I 39022 Algund, Telefon 0039 0473 222303, Fax 0039 0473 443250, www.ruster.com, info@ruster.com
Karten:
1:25000 Kompass Karte 053 Meran
1:25000 Tappeiner Karte Algund und Umgebung


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