Samstag, 5. Januar 2013

St. Wolfgang am Wolfgangsee: die Kaffeewerkstatt



Die KaffeeBohnen-Alchimisten vom

Wolfgangsee im Salzkammergut


Die Kaffeewerkstatt in St. Wolfgangpräsentiert sich mit 

innovativem Kaffeehauskonzept und 
 
Heimatmuseum- Authentizität.



Der Name verrät es schon – in der Kaffeewerkstatt findet bester Kaffee seine Heimat, als "Schlagobers-Häubchen" gesellen sich erlesene Bio-Schmankerln und Handwerkskunst aus der Region dazu. Das Junggastronomen-Duo Cornelia und Fritz Wipplinger hat seit Mai 2011 im ehemaligen Postgebäude abseits von Touristenkitsch und Rösslblues ein Kaffeeparadies mit besonderer Note geschaffen. 

Buntes Treiben in der Kaffeewerkstatt – bei duftendem Kaffeegenuss wird gestrickt, gewebt, gehobelt und mitgenommen was gefällt. Die Kaffeewerkstatt präsentiert sich in einem gelungenen Mix aus Innovation & Tradition, aus kulinarischen Genüssen & B'sonderheiten aus der Region.





Nach einem Espresso -zubereitet nach höchster Barista Kunst und mit Bohnen aus hauseigener Rösterei– geht es gestärkt auf zur Erkundungstour durch das G'schäft, das einen sowieso, egal auf welchem Tisch man es sich gemütlich gemacht hat, umgibt. Es wird gewebt, gestrickt, genäht, gesponnen und gewerkelt: Von zinkversilberten Herzerln über Filzpatschn bis hin zu Original Kaffeewerkstatt Trachtentaschen, die traditionell mit Hand gearbeiteten Unikate werden allesamt zum Kauf angeboten. Außerdem mitnehmen kann der Liebhaber neben dem frisch gemahlenen Kaffee alles, was ihn in der Kaffeewerkstatt umgibt. Sogar die handgemachten Tische und Lampen können gleich direkt abmontiert und für das Eigenheim bestimmt in den Reisekoffer gepackt werden.
Wer auch selbst Hand anlegen möchte, ist bei den in Zukunft regelmäßig stattfindenden Werkkursen bestens aufgehoben. Hierzu gesellt sich Jung und Alt aus fern und nah und lernt beim gemütlichen Kaffeekränzchen, wie man Socken strickt, am Spinnrad spinnt, den perfekten Kaffee zubereitet und etwa Holz-Essbesteck schnitzt. Wird man an einem Tag nicht fertig, legt man Begonnenes in sein beschriftetes "Handwerkskasterl" und vollendet sein Werk beim nächsten Besuch bei einem Cappuccino oder Kaffeewerkstatt-Frühstück.





Kulinarischer Einheitsbrei interessiert die

Wipplingers nicht die Bohne

Tradition statt neuhippem Schick, kreative
 Feinschmeckervielfalt statt 08/15-Karte.
 
Selbst Morgenmuffel müssen sich der geschmeidigen Wohlfühlatmosphäre kampflos ergeben. Dass traditionell nicht gleich altmodisch ist, beweist die Kaffeewerkstatt mit kreativem Charme. Zeitung von gestern und ein Kopfwehpulver zum „Katerfrühstück“, ein Glas eisgekühlter Crèmant Rosè zum Youkon-Wildlachs und hausgemachte Marillen-Marmeladen aus Oma's Küche. Echte Männer haben die Wahl zwischen Hausmeisterfrühstück samt "Oartriger" (Käsekrainer) oder Speckbrot mit Spiegelei. Die Damen können dagegen mit einem g'sunden Joghurt und frischen Früchten auf sommerlich Leichtes setzten. KosmopolitInnen werden delikat-luxuriös mit Wildräucherlachs verwöhnt. Doch auch, wer's schlicht und einfach haben will, kriegt unkompliziert sein Weckerl, seinen Kaffee und sein Bio-Ei auf den Teller.




Hausgemachte Strudel, Kuchen, Sacherwürstel oder Frischkäse vom Leitner Bauern. "Der Gast ist hier König und wir achten ganz besonders auf die Herkunft unserer ausgewählten Produkte. Wir sind dann glücklich, wenn es unsere Gäste auch sind und dafür lassen wir uns immer wieder etwas Besonderes einfallen. Wir wollen sie nicht nur verwöhnen, sondern auch immer wieder mit Gaumen- und Augenschmaus überraschen und begeistern“, so Cornelia & Fritz Wipplinger.

Schlemmern lässt sich in der Kaffeewerkstatt mit gutem Gewissen. Bio-Eier, frische Zutaten und Gemüse aus der Region. Besonders auf den Rohkaffee aus kontrollierter Herkunft ist die Familie stolz. Auf der Suche nach der „besten Bohne“ begab sich das Unternehmerpaar auf weite Reisen. „Lieblich, harmonisch, unbeugsam, vollendet, sanft und temperamentvoll zugleich sollte er sein, und so authentisch wie unsere wundervolle Region, unser Salzkammergut selbst“, mit weniger geben sich die beiden nicht zufrieden.

Das gastronomische Handwerk und einen strakten Willen für Erfolg prägten sich Cornelia & Fritz Wipplinger jahrelang in der internationalen Hauben Gastro- und Hotellerie und auf der Slalomstrecke ein. Leicht übertrieben und mit Augenzwinkern formuliert: Gäbe es einen "Gott der Gastronomie", so hätte er sich das Lätzchen umgebunden, als Fritz Wipplinger am 27. Juli 1979 in St. Wolfgang zur Welt kam. Seine Begabung für ausgefallene Gastronomie und seine Ader zur Kulinarik macht sich schon früh deutlich und seine Gastro-Karriere nimmt mit einer Lehre beim „Gmachl“ in Elixhausen bei Salzburg unter zwei Zwei-Hauben-Küchenchef Hans Webersberger seinen Lauf. Nachdem Fritz im Bundesheer in der Kasernenküche den Riesenkochlöffel schwang, marschiert er weiter ins Arlberger Restaurant „Ente von Zürs“ unter der Regie des Zwei-Hauben-Kochs Christian Sussitz.




Es zieht ihn weiter hinaus in die Welt und er beschließt, drei Monate nach Houston in Texas zu gehen, um dort in der Luxushotelkette Sheraton internationale Erfahrungen zu sammeln. Die Heimat hat den Koch und Gastronom aus Leidenschaft wieder, als er eine Anstellung im 5-Sterne-Restaurant Royal Vital Steigenberger in Seefeld, Tirol, annimmt. Danach wird er von Reinhard Gehrer ins Hotel Bristol nach Wien geholt, dort verdient er sich seine Sporen als "gardemange".

Zurück zum Ursprung, in St. Wolfgang, lernt er seine künftige Frau Cornelia kennen. Cornelia hat für ihre Ausbildung die Tourismusschule in Bad Ischl absolviert, hauptsächlich in der regionalen Hotellerie und Gastronomie gearbeitet und jetzt freie Minute verbrachte Sie auf der Skipiste als erfolgreiche A-Kaderläuferin. Ihr Gespür für Traditionelles und ihren Ehrgeiz nur das Beste zu schaffen, hat sie sich aus diesem Hintergrund mitgenommen. So ergänzen sich die beiden auch beruflich perfekt.

Sie beschließen gemeinsam ins Ausland zu gehen. Diesmal verschlägt es sie nach London, wo sich das Querdenker-Paar weitere Meilensteine im "Le Meridien“ und im "Victoria Park Plaza", verdient. Geplant ist ein weiterer Auslandseinsatz in Dubai, doch es kommt anders: In St. Wolfgang werden Räumlichkeiten der ersten Bar im Ort frei und kurzerhand beschließen die beiden, ihre Koch- und Service-Schürzen gegen den Cocktailmixer für fünf Jahre an den Nagel zu hängen. Auf die freudige Ankunft von Töchterchen Paula hin nehmen sich die zwei eine kurze Familienauszeit und grübeln über die große Frage: Wie die liebe Familie mit der Gastronomie vereinbaren? Die Idee zur "Kaffeewerkstatt" wird geboren.





Doch die Führung eines Kaffeehauses will gelernt sein und die Wipplingers gehen gewohnt professionell an das Thema heran. Es folgten Studienreisen in die Städte des Kaffees: Wien, Hamburg, München, Rom, Triest. Immer auf der Suche nach dem besten Kaffee und der wohligsten Atmosphäre, die ein Kaffeehaus bieten könne. Zeitgleich absolvierten Cornelia und Fritz Wipplinger die Ausbildung zum Barista sowie zum "Kaffeeexperten" und erlernten die Kunst der perfekten Kaffeezubereitung von der Pike auf. Als im Oktober 2010 das altehrwürdige Postgebäude von St. Wolfgang frei wurde, war der Plan ausgereift und die Heimat der Kaffeewerkstatt gefunden, die daraufhin im Mai 2011 ihre Pforten öffnete. Zum Traum des eigenen Kaffeehauses gesellt sich kurz darauf im August 2011 auch noch Xaver Wipplinger, der das Familienglück perfekt macht.

Eva-Maria Repolusk

Dieter Buck

Info:
Kaffeewerkstatt, Markt 140, 5360 St. Wolfgang im Salzkammergut, Telefon 0043 664 5042011, office@kaffeewerkstatt.eu, www.kaffeewerkstatt.eu, www.facebook.com/KaffeewerkstattStWolfgang.




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