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Samstag, 4. Oktober 2025

Alpenvereins-Jahrbuch BERG 2026

Jubiläum: 150. Ausgabe

Alpenvereins-Jahrbuch BERG 2026

 


Man glaubt es kaum: 150 mal ist das ewig junge Alpenvereinsjahrbuch mit der Ausgabe für 2026 erschienen. Eine Legende!

Es ist seither ein Begriff, eine Landmarke in der alpinen Bücherwelt. Jedes Jahr mit Themen, die die Freunde der Alpen bewegen. Seien sie nun Bergsteiger, Hochtourengehen, Skifahrer, Kletterer, „nur“ einfache Wanderer oder an Kultur und Natur der Bergwelt Interessiert. Und das immer im Verhältnis zum Angebotenen zu einem sensationellen Preis.

Immer aktuell, seit 1865

Seit dem ersten Band im Jahr 1865 begleitet also dieses traditionsreiche Werk die Entwicklung des Alpinismus, dokumentiert wissenschaftliche Erkenntnisse und reflektiert gesellschaftliche Strömungen rund um die Berge. Herausgegeben wird das Jahrbuch gemeinsam vom Deutschen Alpenverein (DAV), dem Österreichischen Alpenverein (ÖAV) und dem Alpenverein Südtirol (AVS).

Die Jubiläumsausgabe steht unter dem Motto Wandel – damals wie heute. Als das erste Jahrbuch erschien, ging gerade die Kleine Eiszeit zu Ende. Heute symbolisieren schmelzende Gletscher, Extremwetter und die veränderte Nutzung der Alpen eine neue Epoche. BERG 2026 knüpft nicht nur an seine Ursprünge an, sondern beleuchtet zugleich die großen Fragen unserer Zeit: Wie verändern sich Natur, Bergsport und Kultur durch den Klimawandel – und wie können wir diesem Wandel begegnen? 

Wie jedes Jahr thematische Schwerpunkte

BergWelten - vom Symbolberg der Anfangszeit bis in die Gegenwart: Der Großvenediger zeigt, wie sich das Hochtourengehen gewandelt hat. Bergführer geben Einblicke in die Realität am Berg und blicken in die Zukunft. 

BergFokus - Wandel – vom Rückzug der Gletscher über menschengemachte Eingriffe bis hin zu den schier unglaublichen Leistungen der Hüttenträger im Virgental. Ergänzt wird dies durch ein außergewöhnliches Forschungsprojekt im Nationalpark Hohe Tauern. 

BergMenschen - zwei generationenübergreifende Porträts zeigen, wie prägend die Berge für Lebensgeschichten sein können. 

BergSteigen - wie umgehen mit überfüllten Viertausendern? Wie lässt sich der Skitourenboom naturverträglich steuern? Und was bedeutet der Siegeszug des E-Mountainbikes für den Bergsport? 

BergWissen - im Fokus steht die Gams: Könnte sie sich durch den Klimawandel gar zu einer neuen Art entwickeln? 

BergKultur – literarische Höhepunkte zum Abschluss: Texte des Schriftstellers und Büchner-Preisträgers Clemens Setz sowie – erstmals – ein Beitrag, der von einer Künstlichen Intelligenz verfasst wurde. 

Ein Werk zwischen Tradition und Zukunft 

Mit jährlich rund 20 000 verkauften Exemplaren ist das Alpenvereins-Jahrbuch BERG ein fester Bestandteil der alpinen Publikationslandschaft. Kaum ein anderes Werk verbindet auf so einzigartige Weise Wissenschaft, Reportage, Kultur und persönliche Erlebnisse. Das Jahrbuch ist Spiegel der alpinen Entwicklung – von den Anfängen des Bergsteigens bis zu den Herausforderungen der Gegenwart. 

Das Jubiläum unterstreicht die besondere Bedeutung der Publikation: 150 Ausgaben in 160 Jahren sind nicht nur ein Meilenstein der alpinen Literatur, sondern auch Ausdruck einer lebendigen Bergkultur, die sich immer wieder neu erfindet. 

Alpenvereins-Jahrbuch BERG 2026. 256 Seiten, 285 farbige und 43 s/w-Abbildungen, Format: 21 x 26 cm, Bindung: gebunden. Herausgeber: Deutscher Alpenverein (DAV), Österreichischer Alpenverein (ÖAV), Alpenverein Südtirol (AVS). Verlag: Tyrolia, Innsbruck-Wien, 2025. ISBN: 978-3-7022-4320-3. 25 €, Taschenbuch 24 €

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

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Donnerstag, 18. März 2021

Ulrike Köstler: Lebenskraft. Wie uns die Alpen gesund, glücklich und jung halten

 Ulrike Köstler: Lebenskraft

Wie uns die Alpen gesund, glücklich und jung halten

 

 

Eines kann man der Autorin sicher nicht vorwerfen: Dass sie sich ihre Aufgabe leicht gemacht hat. Das sieht man auf den ersten Blick. Hinter dem Text, den Erkenntnissen und Ratschlägen steckt reiches Wissen.

Es geht um Gesundheit – ohne die bekanntlich alles nichts ist – und ums Alter. Ums Glücklichsein, um das Leben an sich. Und zwar nicht im philosophischen Sinn, sondern völlig materiell, eben ums Gesundsein und -bleiben, um Lebensweise, Heilmittel, Ernährung, Bewegung, Schlaf und Entspannung, Natur, Liebe und Beziehung.

„Alpen“ steht zwar im Vordergrund und auf dem Cover, aber ich hoffe, dass sich Bewohner alpenferner Gebiete nicht von der Lektüre abhalten lassen. Der Inhalt und die Tipps sind schließlich allgemeingültig. Und nicht umsonst werden mediterrane Lebensweise und Ernährung hervorgehoben als besonders positiv für ein langes, gesundes Leben.

Nun zu den Alpen

Die positive Wirkung der Bergwelt auf Geist und Körper ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen – vorbeugend, heilend und ganz ohne Nebenwirkungen. Köstler beschreibt, wie der Bewohner der Alpenwelt vom alpinen Lebensraum und einer naturnahen Lebensweise profitiert. Wie er und gesund und mit Wohlbefinden älter wird zeigt sie in den „simplen Sieben“: Umfassende Kapitel zu den Themen Bewegung in der Natur, ausgewogener regionaler Ernährung unter Einbeziehung vieler heimischer Wild- und Heilkräuter, Stressbekämpfung, Erholung und die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen. Vieles an altem Wissen wurde mittlerweile durch Studien nachweislich belegt: Zum Beispiel kann Bergwandern die Beziehungsqualität verbessern und sogar Depressionen verringern.

Ulrike Köstler beschäftigt sich schließlich seit Jahren intensiv mit der Heilkraft der Alpen und zieht bemerkenswerte Parallelen zu den sogenannten »Blue Zones«, also jenen Regionen, in denen die Menschen durchschnittlich am ältesten werden – und das aus gutem Grund. Siehe der o.g. Hinweis auf die Mittelmeerländer.

Garniert ist der Inhalt des Buches sogar mit ein paar Seiten „Tipps für Eilige“ – und wer ist das heutzutage nicht. Also für alle. Zudem findet man zahlreiche Pflanzen, Heilpflanzen und Kräuter samt ihrer Wirkung beschrieben.

Fazit

Ein Fazit sei auch erlaubt, obwohl ich das nicht zu jedem Buch schreibe. Aber dieses Buch hat mich fasziniert. Auch wenn es viele Dinge zum Ausdruck bringt, die man eigentlich schon kennt. Eigentlich! Man hat es schon mal gelesen, aber verdrängt. Insofern ist es gut, wenn man es mal wieder liest. Und sich nach Möglichkeit in seiner Lebensweise daran orientiert. Und das Schöne: Das Werk ist nicht abgehoben, sondern vermittelt seine Botschaft in wohlgesetzten und von allen zu verstehender Weise. Vorbildlich.

Zur Autorin

Über die Autorin sei zitiert, was im Buch steht: „Ulrike Köstler, geboren 1961 in Wien, hat nach langjähriger Tätigkeit in Pharmamarketing und Ganzheitsmedizin sowie einem Studium für Natural Medicine begonnen, ihre persönliche Leidenschaft für natürliche Heilmethoden zur Berufung zu machen. Die intensive Beschäftigung mit natürlichen und ganzheitlichen Wegen zur Gesundheit gipfelte 2013 in der Gründung des Vereins Heilkraft der Alpen, der als Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Anwendung die heilkräftigen Ressourcen des alpinen Raumes vermittelt.“ Köster beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit den alpinen Ressourcen und deren Gesundheitswert. Sie zieht spannende Parallelen zu den sogenannten „Blue Zones“, den Regionen, in denen weltweit die Menschen durchschnittlich am Ältesten werden.

Ulrike Köstler: Lebenskraft. Wie uns die Alpen gesund, glücklich und jung halten. 200 Seiten, zahlreiche Fotos und Grafiken. Bindung: Hardcover. Bergwelten Verlag, 2021. ISBN: 9783711200310. 24 EUR / 33.90 CHF

Dieter Buck

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Freitag, 1. Mai 2020

Die schönsten Badeseen in den Bergen

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Pack die Badehose ein: Sommerurlaub am Wasser in Österreich
 

 Foto: Pressegger See ©nassfeld.at

Wasser ist unser Lebenselixier. Es zieht uns Menschen magisch an. Der Blick auf seine den blauen Himmel spiegelnde Oberfläche beruhigt, vermittelt Weite. Ein Sprung ins kühle Nass und – schwupp – sind wir ganz in unserem Sommerelement.

Der Urlaub am Wasser steht für die meisten ganz oben auf der Ferien-Wunschliste. Wer die Ruhe der Natur liebt und lieber Teichrosen als volle Strandliegen zählt, für den haben wir die schönsten Seensuchtsorte in Österreichs Bergen zusammengestellt.

Weite, Wasser, Weissensee
Baden in den Bergen: das ist Natur pur, in Echtzeit und weit weg von den touristischen Hotspots. Einer der schönsten Sehnsuchts-Seen liegt inmitten der Unendlichkeit der Gailtaler Alpen, der Weissensee in Kärnten. Das mit 25 Grad angenehm temperierte und belebende Nass mit kristallklarem, türkisblauem Wasser trägt den schönen Titel „Österreichs sauberster Badesee“ und schmiegt sich fjordartig in die Weiten des schier unendlichen Bergpanoramas. Familien finden hier die Freiheit, die sie sich für einen Sommerurlaub 2020 wünschen. Zweidrittel des Sees sind unverbaut, jedes Haus besitzt seinen kleinen, exklusiven und kostenfreien Badestrand für idyllischen, ungestörten Ferienspaß am Wasser. Ein Unterkunftstipp der Extraklasse mit entschleunigendem Seeblick ist das innhabergeführte Vier-Sterne-Genießerhotel Forelle. Familie Müller zelebriert nachhaltigen Genuss in jedem Bereich. Das gilt für die edel eingerichteten Naturholzzimmer ebenso wie für die Küche „unplugged“ und ohne Strom zubereitete Schlemmereien wie „Sauehrliche Schweinsbackerln mit Kraut und Mais“, das Dampfablassen in der Sauna, die entspannte Anreise mit Zug und Naturparkbus sowie die E-Bike-Tour um den See gleichermaßen. www.weissensee.com und www.forellemueller.at

Es muss nicht immer Meer sein
Für einen gelungenen Tapetenwechsel in diesem Sommer eignet sich ein Urlaub am Pressegger See im Süden Kärntens. Mit 28 Grad Wassertemperatur und Trinkwasserqualität ist er das perfekte Urlaubsziel für aktive Familien inmitten von Bergen, Wäldern und Wiesen. Die Badesaison an der größten „Badewanne des Gailtals“ startet bereits im Frühsommer. Wer lieber Libellen, Fische und Teichrosen, statt Flugzeuge am Himmel und Touristen zählt, ist hier genau richtig. Für Entspannung inmitten des Naturparadieses mit einzigartiger Flora und Fauna sorgen Aktivitäten wie Schwimmen, Fischen, surfen oder Stand-up Paddling. Keine Aktivität im eigentlichen Sinne, aber mindestens genauso entschleunigend: der Blick auf die sich spiegelnde Wasseroberfläche mit langanhaltendem Wirkmoment. Einer der schönsten Orte, um befreit den Sommer zu genießen ist das 15.000 Quadratmeter große Lake Resort mit direktem Seezugang, großer Liegewiese und zwei Privatstegen. Alle Apartments des Resorts bieten Familien genügend Freiraum für ihr perfektes „Platzerl am See“. www.nassfeld.at und https://lakeresort.at/

Frisches Vergnügen in Tirols Fjordland: die Drei-Seen-Tour im Tannheimer Tal
Wer auf der A 7 Richtung Süden fährt und schon vor dem Grenztunnel in Füssen von der Autobahn abbiegt, sieht sie schon: die Tannheimer Berge. Wie die Dolomiten in XS recken sie sich keck in den Tiroler Himmel: Aggenstein, Rote Flüh und Kellenspitze. Nebenan so merkwürdige Berggestalten wie Babylonischer Turm, Gimpel und Einstein. Und mitten drin in den „Tannheimern“: der Vilsalpsee, sein kleiner Bruder Traualpsee im ersten Stock und im Obergeschoss die „Lache“. Während sich in die beiden letzteren Seen nur verwegene „Kaltbader“ hineinwagen, taugt der Vilsalpsee auch für zartere Gemüter. Es gibt an dem glasklaren See auch einen Bootsverleih und schöne Stellen zum Angeln. Wer in alle drei Seen zumindest die Zehen reinstrecken möchte, residiert am besten im 4-Sterne-Hotel Lumberger Hof in Grän. Das Wanderhotel bietet die Drei-Seen-Tour auch geführt an. www.lumbergerhof.at  und www.wanderhotels.com

Bodensee auf steirisch: Natur- und Wellnesshotel Höflehner
Der „Steirische Bodensee“ liegt auf fast 1.200 Metern Seehöhe südöstlich von Schladming inmitten der Schladminger Tauern. Dieses Kleinod eines fischreichen Bergsees mit Gasthof und Ruderbooten erreichen Gäste über eine Mautstraße und einen viertelstündigen Fußmarsch. Wer noch höher hinaus will, kraxelt in zweieinhalb Stunden vom Natur- und Wellnesshotel Höflehner hinauf zum Moaralmsee. Oder gleich noch weiter „auffi“ zum oberen Moaralmsee? Der ist kleiner, daher wärmer und lädt geradezu zum „einihupfen“ ein. Seine Höhenangst überwinden muss derjenige, der den Riesachsee im Untertal besucht. Denn der Weg dorthin führt entlang eines Wasserfalls, über Hängebrücken und Leitern. Zu viele Seensüchte auf einmal? Kein Problem! Wer im 1. steirischen Natur- und Wellnesshotel, dem Höflehner, eincheckt, hat’s gut! Denn hier führt der Chef seine Gäste persönlich zu den schönsten Plätzen der Region und verrät seine Geheimtipps für eine Erkundung der Region Schladming-Dachstein. Zurück im Hotel lässt es sich im Natur-Wellnessbereich mit 90 Grad heißer „Stadl-Sauna“, einer finnischen Altholzsauna, oder im 38 Grad warmen „Schaffelbad“, einem holzbeheizten Lärchenzuber oder einem „Bierbad zu zweit“ entspannen. www.hoeflehner.com und www.wanderhotels.com

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Dieter Buck
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Montag, 6. Mai 2019

Berge, Seen und mehr in Valsugana Lagorai in Norditalien

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Besuch bei der „Adoptiv-Kuh“
in Valsugana



Für den köstlichen „Slow Food Almkäse“ kommen viele Gäste nach Valsugana, aber auch, um die Kuh zu besuchen, die sie adoptiert haben. Etwa 150 Kühe verbringen mit ihren Sennern die „Sommerfrische“ auf den 17 Almen nördlich und südlich von Valsugana.

Zwischen Panarotta, Altopiano di Vezzena und dem Passo Brocon in der Lagorai-Kette haben die Almkühe in Valsugana ihre Sommerresidenzen: Carolina, Juventina, Marta, Nadel, Rossa, Dolores, Laura – und wie sie sonst noch alle heißen. Im Folder „Adotta una mucca“ kann sich jeder unter den bildhübschen Tieren sein Prachtexemplar aussuchen – und um 60 Euro pro Saison adoptieren – samt Identitätsausweis mit Hufabdruck: Zehn Euro davon gehen an einen wohltätigen Zweck. 



Zwischen Mitte Juni und Mitte September können die „Adoptiveltern“ ihrer Kuh einen Besuch abstatten und für die restlichen 50 Euro bei den Sennern in Form von Butter und Käse einlösen. Für Familien ist das ein ganz besonderes Urlaubserlebnis. www.visitvalsugana.it/adottaunamucca




Im einzigen WWF-Naturschutzgebiet der Alpen
Die Lagorai-Bergkette im Norden von Valsugana ist eine der größten naturbelassenen Landschaften im Trentino. Ihre schwarz-rot-grünlichen Porphyrwände ragen fast bis an die Dreitausendergrenze heran. Auf den malerischen Almen wird heute noch wie vor Generationen Käse hergestellt. Es gibt Hunderte Kilometer Wanderwege, die sich auch für mehrtägige Touren anbieten, etwa den Granit-Höhenweg oder den Lagorai Panoramaweg. Bei Familien hoch im Kurs liegen die Halb- bis Eintagestouren auf der Panarotta über Levico Terme, im Val di Caldenave und im Val Calamento mit dem einzigen WWF-Naturschutz­gebiet im Alpenraum. Eine Rast bei typischen Almhütten aus Stein und Holz darf dabei nicht fehlen. Auf dem Altopiano di Vezzena, südlich des Tales, kommen Wanderer unmittelbar zum Pizzo di Levico mit einer alten österreichisch-ungarischen Festung aus dem 1. Weltkrieg mit einem wunderschönen Ausblick auf die Seen von Levico und Caldonazzo – und einer neuen Aussichtsplattform. www.visitvalsugana.it/trekkinglagorai, trekking@visitvalsugana.it




Camping: Mitten in der Natur in Valsugana
Campingplätze sind wohl die unmittelbarste Form des Urlaubs: selbstbestimmt, frei von allen Zwängen, fast wie zuhause und mitten in der Natur. Im Trentino liefert Valsugana ganze 17 weitere Gründe, warum das mit Sicherheit kein eimaliges Erlebnis bleiben muss.

Dort, wo sich östlich von Trento der Brenta-Fluss seinen Weg zwischen Lagoraigebirge und der Cima Vezzena ostwärts bahnt, liegt Valsugana, eines der vielfältigsten oberitalienischen Täler. Der Caldonazzo- und der Levico See laden schon ab Mai zum Schwimmen, Segeln, Surfen, Stehpaddeln und zu Kanufahren unter der „Blauen Fahne Europas“. Sie steht für hohe Wasserqualität und nachhaltigen, umweltschonenden Tourismus. Das Lagoraigebirge im Norden lockt Wanderer und Mountainbiker mit seinen kargen schwarz-rot-grünen Porphyrwänden bis in 2.400 Meter Höhe. Besonders beliebt bei Familien ist die Wanderung vom Vezzenapass auf den Pizzo di Levico – mit beeindruckendem Ausblick auf die Seen und die Dolomiten. Unten, im etwa 60 Kilometer langen Valsugana, starten Road-Biker durch, radelnde Familien treten von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten: zum Castel Pergine und dem Bergbaupark von Calceranica etwa, zum Vogelscheuchen-Museum oder dem historischen Zentrum von Borgo Valsugana. An den bestens ausgestatteten und beschatteten Campingplätzen rings um die beiden Seen schlagen Familien bevorzugt ihre Zelte auf oder wählen eine Unterkunft in Holzchalets, Mobilheimen oder Glamping-Homes aus. Sie schätzen die gute Infrastruktur mit Pizzerien, Märkten und dem nahen Radweg. Wer einen Wander-Urlaub mit Übernachtung im Zelt oder Mobilheim plant, entscheidet sich eher für einen der fünf Campingplätze im Lagorai. www.visitvalsugana.it/openair

Campingplätze im Valsugana
10 Campingplätze am Caldonazzosee – 2 Campingplätze am Levicosee – 5 Campingplätze im Lagorai




Caldonazzo- und Levicosee sind zwar nicht so bekannt wie der Gardasee. Aber dafür sind sie auch nicht so überlaufen und halten die „Blaue Fahne“ Europas hoch. Bei vielen italienischen Familien zählen sie daher zu den beliebtesten Badeseen im Trentino.

Dank ihres sauberen Wassers dürfen sie seit Jahren die Blaue Fahne Europas hissen: Der Caldonazzo- und der Levicosee liegen unweit voneinander entfernt zwischen Pergine Valsugana und Levico. Familien mit Kindern schätzen die Ruhe und Beschaulichkeit und finden an einem der vielen Strände ihr Lieblingsplätzchen, wo sie ganz unter sich sind. Nur der Bademeister lässt im Juli und August täglich seine Blicke wandern. Während der größere Caldonazzosee an den Gardasee erinnert, ist der Levicosee mit seinen Wäldern rundum wie ein norwegischer Fjord. Im kristallklaren Wasser beider Seen kann man zwischen Mai und September baden und alle Wassersportarten ausüben. Segeln, Surfen, Stehpaddeln sowie Wasserski fahren haben hier ihre Anhänger.





Auf Touren mit „Valsugana erleben“
Beliebt ist auch der neue, zehn Kilometer lange „Percorso Naturalistico“, der mit leichten Steigungen und Waldpassagen unterhalb des Tenna Hügels um den gesamten Levico-See führt. Die vielen Wanderwege, Bikerouten sowie der Talradweg entlang des Brenta-Flusses bringen Familien bis in den Spätherbst auf Touren. Die geführte Trekking-Touren und begleiteten Wochenangebote wie etwa Weinverkostungen sind immer aktuell auf www.visitvalsugana.it abrufbar. Große und kleine Abenteurer lassen sich auf geführte Family Raftingtouren ein, besuchen den Klettergarten Acropark oder die Tropfsteinhöhle von Castello Tesino. Ein außergewöhnliches Erlebnis verspricht auch Arte Sella, die internationale Nature Art Kunstausstellung auf den Wiesen und in den Wäldern des Val di Sella bei Borgo Valsugana. Internationale Künstler haben ausschließlich aus Naturmaterialien über 60 Skulpturen geformt, die an Tiere, Kokons und Bienenkörbe erinnern – und sogar eine Pflanzenkathedrale erschaffen. Die Arbeiten verstehen sich als „Works in Progress“, weil sie sich mit jedem Tag unter freiem Himmel verändern und mit der Natur verwachsen. Arte Sella zählt zu den Grandi Giardini Italiani, der Vereinigung der größten und wichtigsten Gartenanlagen Italiens.
 


Auf Spuren der Zeitgeschichte
Im Valsugana sind außerdem viele Spuren aus der österreichisch-ungarischen Geschichte und dem 1. Weltkrieg zu entdecken. Ein Muss ist die Tour bis zum Pizzo di Levico mit der Festung Vezzena und einer wunderschönen Sicht auf die Seen von Levico und Caldonazzo von der neuen Aussichtsplattform, vor der die Felswände fast 1.400 Meter tief ins Tal abfallen. Bei Familien hoch im Kurs ist auch die Tour auf die Panarotta über Levico Terme. Die neu restaurierte österreichisch-ungarische Festung Colle delle Benne kann man einmal pro Woche auch nachts besichtigen. In Richtung Panarotta, Pizzo di Levico und Arte Sella gibt es im Sommer auch organisierte Bustransfers (13.05.–29.09.19). Als Familien-Urlaubszuhause empfehlen sich die vielen Campingplätze am See und in den Bergen, die gastfreundlichen Hotels, angenehmen Ferienwohnungen und die typischen Stein-Holz-Ferienhäuser in der Lagorai-Kette. Valsugana liegt auch ideal für Tagesausflüge in die Lagunenstadt Venedig oder Verona (jeweils ca. 120 km): dank der guten Zugverbindungen kann man das Auto einfach in Valsugana stehen lassen.

Tipps aus den Angeboten der Valsugana Card
Montag: 9 Uhr: Morning Warm up – Levico Terme – Dienstag: 10 Uhr: Geführter Spaziergang um den Lago di Levico; 16 Uhr: Führung durch den Thermen-Park – Levico Terme Donnerstag: 9 /15 /19 Uhr: Bootstour auf dem Lago di Caldonazzo Freitag: 9.30 Uhr: Bike-Tour um die Seen

Weitere Informationen:
Tourismusverband Valsugana Lagorai
I-38056 Levico Terme (TN), Viale V. Emanuele, 3
Tel. +39 0461 727700
E-Mail: info@visitvalsugana.it
www.visitvalsugana.it

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Dieter Buck
Fotos: story travelers

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