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Dienstag, 11. Februar 2020

Seiser Alm: Hotel Lamm in Kastelruth

Unbezahlte Werbung
Genussurlaub zwischen
Schlern und Seiseralm

Südtirol ist weltberühmt für die Dolomiten und ihre spektakulären Bergwelten, über die sich im Winter der größte Skiverbund Europas mit zwölf Skigebieten ausbreitet. Dass dazwischen der Genuss nicht zu kurz kommt, liegt am Hotel Lamm in Kastelruth.

Wenn der mächtige Schlern am Horizont auftaucht, weiß man, dass man praktisch da ist: Zu Füßen des mächtigen Gebirgsstocks liegen Kastelruth mit seinem alten Dorfkern und das Hotel Lamm****S aus dem 17. Jahrhundert. „Alt“ ist hier aber nur der Rahmen, das Haus wurde 2018 komplett erneuert und ist seither eine der begehrtesten Adressen der Region. „Casual luxury“ nennt man den Mix hier, der zeitgemäßes Wohnen, Wellness und eine hochstehende Gourmetküche unter ein Dach bringt.

„Wellness-Himmel“ über Kastelruths Dächern
Zweifellos am spektakulärsten ist der Wellnessbereich des Hauses unter dem Dach. Die Architekten haben sich von der alten Architektur Südtirols inspirieren lassen. Sie wählten allerdings einen ganz modernen Zugang, der die Schönheit aus ihrer Schlichtheit bezieht und aus den Baustoffen der Region: Zirbenholz und Porphyrstein. Das Giebeldach erinnert an locker gelegte Lärchenholzschindeln auf einem Heustadel, zwischen denen sich das Sonnenlicht verfängt. Wer sich auf der Zirbenbetten vor dem offenen Kamin entspannt, lässt die Augen wandern: vom Lichtspiel unter dem Dach zum ganzflächig verglasten Giebel, der den Blick in Richtung Kastelruth und Schlern freigibt. Zieht man im 30 Grad Celsius warmen Sky Pool nebenan seine Längen, ragt der Kirchturm von Kastelruth unmittelbar gegenüber in die Höhe.

Natürliche Schönheit mit VITALIS Dr. Joseph
Vor diesem Panorama ließe sich die Ruhephase beliebig ausdehnen, wenn es nicht noch zusätzliche Genüsse gäbe: Bei einem Aufguss in der Finnen- oder der Bio-Sauna und im türkischen Dampfbad lässt man den Alltag außen vor und die Zeit still stehen. Nichts spricht auch gegen eine der Anwendungen, die im Beauty Spa geboten werden: In Sachen natürlicher Schönheit setzt das Hotel Lamm auf die Südtiroler Produktlinie VITALIS Dr. Joseph, die mit pflanzlichen Wirkstoffen aus der Natur arbeitet. Ein Purifying Face Treatment, ein Energizing Herbal Stamp Treatment, ein Cellulite Treatment mit Algenpackung oder ein Full Body Scrub with Hay Extracts stehen unter anderem auf der „Wellness Menükarte“. Was für welchen Herzenswunsch die beste Wahl ist, wissen die versierten Spa-Mitarbeiterinnen. Danach eine kleine Stärkung an der Vitalbar mit heimischen Teesorten, fruchtigen Säften und gesunden Snacks und schon geht sich eine Einheit im Fitnesscenter aus. Hier kann man sich an modernen Ausdauer- und Krafttrainingsgeräten auspowern.

Köstliches zu ebener Erde
So könnte man Stunden um Stunden über den Dächern Kastelruths verbringen, außer der Hunger meldet sich. Dann geht es ins Restaurant Bar Café „Zum Lampl“ im Erdgeschoß, das einen ausgezeichneten Ruf genießt und mit seiner exquisiten Gourmetküche das zweite Standbein des Hotelkonzepts ist. Bei einem Blick in die Karte wird man angesichts der vielen Köstlichkeiten ähnlich ratlos wie beim Wellness-Menü. Das Küchenteam interpretiert Südtiroler Spezialitäten pfiffig und leicht. Regional und saisonal, hochwertig und nachhaltig, mit kurzen Transportwegen, lautet das Credo. Frisches Gemüse, alpine Kräuter, regionale Milch- und Käseprodukte sowie Eier und Fleisch von heimischen Bauernhöfen bilden die Grundlage.

Weitere Informationen:
Hotel Lamm
Seis-Seiser Alm Bahn AG
I-39040 Kastelruth
Tel.: +39 0471 706343
E-Mail: www.lamm-hotel.it
www.lamm-hotel.it

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Dieter Buck
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Sonntag, 6. Januar 2013

Ritten 1: die Anfahrt - unbezahlte Werbung





Auf dem Ritten 1:
Anfahrt und Empfang


Das Bergjahr hatten wir mit Südtirol begonnen, also war es nur konsequent, es mit Südtirol zu beenden. Wir fuhren auf den Ritten, der bereits in den „acht Bozner Seligkeiten“ als„must have“ eines alteingessenen Bozners genannt wurde - und zwar bereits an dritter Stelle!
Blick bei der Anfahrt vom Ritten auf den Schlern

Anfahrt über den Brenner und bei herrlichem Wetter durch das Eisacktal. Ob der Abzweig bei Barbian das Nonplusultra war, weiß nur das Navi, das uns dort hinauf lotste. Der Blick zum Schlern war zwar vom Feinsten, aber das Sträßchen erforderte alle Aufmerksamkeit. Gegenverkehr durfte nicht kommen. Welch ein Glück, dass wir bald darauf auf einen breiten Traktor mit „Apfelanhänger“stießen und ihn vorausfahren ließen - diesem machten alle Platz und wir konnten in dessen „Windschatten“ prächtig mitfahren. Später ging es dann auf der Rittner Landstraße bis Klobenstein, wo wir den Ansitz Hochegg, fast an der höchsten Stelle, auch gleich fanden.

Ritten: die Landschaft
Der Ritten ist ein Gebiet zwischen den Flüssen Eisack und Tafer mit einer Größe von 11.000 ha. Auf der Sonnenseite gelegen ist er klimatisch sehr begünstigt, gleichzeitig aber wegen seiner Höhenlage angenehmer als das Klima im Tiefland, in Bozen beispielsweise. Hier wächst in den unteren Lagen bis etwa 1000 Meter Wein und es wird Obstbau betrieben. Darüber findet man Viehhaltung und Wälder -alles Landschaften, die zum Wandern locken.




Ritten: Unterkunft in einem alten Ansitz
Wie sagte schon Karl Theodor Hoening in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in seiner Beschreibung der acht Bozner Seligkeiten: „… ganz unerlässlich ist zum Dritten, ein Sommerfrischhaus am luftigen Ritten…“. Und auch unser Ansitz ging aus einem Sommerfrischehaus aus dem 15. Jahrhundert hervor und erweckt auch innen mit seiner stilvollen Einrichtung noch einen fast burgähnlichen Eindruck.



Blick aus dem Hotelfenster - könnte es prächtiger sein?


Der Garten mit dem feinen fast englischen Rasen lockte zum relaxen, auch der Swimmingpool sagte nicht gerade: „Geh zum Wandern!“. Das heute in dem Ansitz untergebrachte Piccolo Hotel*** wird von Familie Pechlahner geführt, und Frau Pechlahner begrüßte uns auch sogleich.




Unser Zimmer lag zwar im 4. Stock, bot aber dafür eine Aussicht vom Feinsten: hinüber zum Schlern und zu den Dolomiten, unter uns das Zentrum von Klobenstein mit der Kirche. Besser hätte man wohl nicht untergebracht werden können.


Ansitz bei Nacht

Ritten: Abendessen am Wolfgrubener See


Zum Abendessen ging es dann zum idyllischen Wolfgrubener See, wo uns Klaus Pichler vom Hotel Weihrerhof begrüßte, assistiert von der kleinen Emma, mit der die nächste Generation auch schon bereit steht. Er wusste viel vom Tourismus und den Möglichkeiten auf dem Ritten zu berichten. 




Dazu gab es „Hugo“ und feine Häppchen, bei denen man sich nicht zurückhalten konnte, obwohl man wusste, dass es anschließend noch ein opulentes Abendessen gab. Und es kam wie es kommen musste: Die Vorspeise war herrlich - für uns eine Sellerieschaumsuppe, das Hauptgericht war herrlich für uns Flussbarsch und der Nachtisch war herrlich - für uns Scheiterhaufen mit Zimteis. 


Und der Nachtisch - ein Kunstwerk, Juan Miro lässt grüßen.

Und der Bauch war hinterher auch so herrlich voll, dass man uns hätte zurück kugeln können, wenn wir nicht das Auto dabei gehabt hätten…

Mehr Informationen
zum Thema Südtirol und die Alpen finden Sie unter http://www.easyvoyage.de/italien



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Dieter Buck

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 Karten:
1:25000 Kompass Karte 053 Meran
1:25000 Tappeiner Karte Algund und Umgebung

Info:
Tourismusverband Südtirols Süden, Pillhofstr. 1, I 39057 Frangart (Bozen), Telefon 0039 0471 633 488, Fax 0039 0471 633 367, www.suedtirols-sueden.info, info@suedtirols-sueden.info
Unterkunft:
Piccolo Hotel***, Familie Pechlahner, I Klobenstein, Strickerboden 6a, Telefon 0039 0471 356226, Fax 0039 0471 358342, www.piccolohotel-ritten.com, piccolohotel@dnet.it
Essen:
Hotel Weihrerhof****, Fam. Pichler, 39054 Wolfsgruben, Wolfsgruben 22, Telefon 0039 0471 345102, Fax 0039 0471 345354, www.weihrerhof.com, info@weihrerhof.com
Empfohlene Karten:
Kompasskarte 698 Südtirols Süden 1:50000
Kompasskarte 068 Ritten/Renon 1:25000
Wanderkarte Ritten/Renon 1:25000


Ritten 4: Erdpyramiden - Buschenschanken Kinighof - Keschtnweg - Apfelhof Troidner - unbezahlte Werbung






Auf dem Ritten 4:
Über die Erdpyramiden zum Buschenschanken Kinighof
und auf dem Keschtnweg
zum Apfelhof Troidner




Es war schon ein erlebnisreicher Tag. Mein Führer Franz Wenter hatte noch viel vor mit mir. Das Wetter besserte sich auch allmählich, die Wolken hoben sich und später auf dem Keschtnweg wurde auch der Blick zu Schlern, Rosengarten und Latemar frei.

Das Jakobskirchlein, Kunstgenuss und Schauplatz unserer genussvollen Jause, wurde sorgfältig verschlossen, dann ging es weiter. Durch den Wald, vorbei an Wiesen und Höfen wanderten wir zu den berühmten Erdpyramiden. 




Ritten: zu den Erdpyramiden
Diese fast künstlerisch zu nennenden Meisterwerke der Natur kannte ich trotz vieler Südtirolaufenthalte nur von Fotos. Jetzt durfte ich sie mal „live“ erleben. Und das beschert schon einen ganz anderen Eindruck. Auf den ersten Blick erinnerten sie stark an die Kirche Sagrada Familia von Antonio Gaudi in Barcelona. Und wie diese Kirche wohl nie fertig werden wird, so werden wohl auch die Erdpyramiden wohl nie fertig werden, denn die Erosion frisst und frisst an ihnen, und wenn eine mal verschwindet, taucht schon die nächste auf.




Ritten: Mittag im Kinighof



Danach ging es nach Signat zum Kinighof. Familiär geführt von Familie Pechlahner (übrigens verwandt und verschwägert mit unseren Hoteliers) bot eine originelle Einkehr. Schön ist schon die Lage hoch über dem Bozner Becken, interessant und originell schon die Gaststube mit dem alten Stubenofen, der alten Einrichtung, die Spuren eines reichhaltigen Lebens zeigt, und herzlich der Empfang durch die Bäuerin, Frau Pechlahner. 




Sie lud zu eigenem Wein, selbstgemachtem Speck, Kalbfleisch und würzigem Brot mit eigenem Frischkäseaufstrich. Das war aber nur das Entreé, wohlgemerkt. Danach durften wir uns Knödel wünschen und wir entschlossen uns für je einen Rote-Beete-Knödel und einen Graukäseknödel. Damit hätte man‘s auch gut sein lassen können, denn die Hosen spannten schon. Aber nun kam die Krönung, eine Schlachtplatte mit Sauerkraut, Wurst, Surfleisch und Braten. Und es schmeckte. Dass es zu gut schmeckte, musste ich leider am Abend bereuen, denn für das leckere Abendessen im Hotel war kein Platz mehr, obwohl bis dahin einige Stunden und einige Kilometer dazwischen lagen. 




Ritten: weiter auf dem Ketschtnweg
Jetzt zumindest war aber die nächste Wanderetappe angesagt. Durch prächtigen Wald, auf schmalem, wunderbarem Wanderweg und immer wieder mit spektaluären Aussichten - das Wetter hatte sich gebessert, man sah ins Bozner Becken, ins Eisacktal, zum Latemar, zum Rosengarten und zum Schlern, also Südtirol vom Feinsten - ging es zum Keschtnweg. Dieser ist nach den Esskastanien benannt, und tatsächlich findet man immer wieder die stacheligen Schalen dieser Früchte auf dem Boden.





Ritten: Besichtigung vom Apfelhof Troidner
Ziel war Unterinn, und zwar der Apfelhof Troidner. Chef Thomas Kohl ließ es sich trotz der vielen Arbeit gerade jetzt zur Erntezeit nicht nehmen, uns über die Geschichte des Hofes zu erzählen, während das kleine Hofkätzchen um unsere Füße streifte und nach Mäusen Ausschau hielt und uns persönlich durch seine Apfelplantagen zu führen. 




Umgestellt auf Apfelproduktion, bzw. genauer gesagt die Produktion von Apfelsäften hat er vor rund 20 Jahren. Vorher wurde auf dem Hof, immerhin auf über 900 Meter Höhe, Viehwirtschaft betrieben, und die Produktionshalle befindet sich im ehemaligen, nun aber modernst umgebauten Stall. Man staunt was Kohl bisher geschafft hat, man sieht es an seiner Vitrine mit seinen Ehrungen, Auszeichnungen und Prämierungen für seine Bergapfelsäfte in In- und Ausland.




Ob die Äpfel rund um den Hof auch wegen der spektakulären Aussicht auf die Südtiroler Bergwelt wohl so gut gedeihen? Man kann es vermuten, wenn man durch die Plantage wandert. Thomas Kohl führte uns auch durch seine Produktionshallen. Voll in Betrieb mit modernster Technik, es war ja gerade auch Erntezeit.




Danach folgte, was bei so einem Betrieb ja fast zwangsläufig kommen muss: eine Verkostung der feinen Säfte. Herrlich, man hätte sich hineinlegen können. Immerhin sortenreine Apfelsäfte, was man nicht überall bekommt - man kann drauf warten, dass es mal Jahrgangsapfelsäfte gibt… Dazu aber auch Mischungen, bei dieser Qualität sagt man besser Cuvées. 6 an der Zahl davon werden angeboten. Wir durften Mischungen mit Himbeeren, Holunder und roten Johannisbeeren versuchen, es gibt noch Mischungen mit Heidelbeeren, Marillen und sogar Karotten! Und seltsam, trotz der geringen Beigabe der anderen Früchte überwog fast der Geschmacksanteil der beigemischten Frucht, aber auch in der Farbe des Saftes.

 Was man bevorzugt, ist natürlich Geschmacksache. Während der eine sicher lieber beim sortenreinen Apfelsaft bleibt, schmeckt dem anderen eine interessante Mischung mit einer beigemischten Frucht vielleicht besser. Gut dass es verschiedene Geschmäcker gibt und gut dass es Hersteller gibt, die für alle etwas bieten.

Hier die Auszeichnungen vom Apfelhof Troidner

Tja, ein schöner Tag, ein interessanter Tag, ein ausgefüllter Tag. Franz Wenter zeigte und erklärte mir noch, wie ich mit dem Bus - dank RittenCard umsonst -zurück komme, dann kam auch schon der Abschied.


Das Piccolohotel und der Ausblick vom Fenster -
auch an diesem Abend wieder grandios!

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 Karten:
1:25000 Kompass Karte 053 Meran
1:25000 Tappeiner Karte Algund und Umgebung

Info:
Tourismusverband Südtirols Süden, Pillhofstr. 1, I 39057 Frangart (Bozen), Telefon 0039 0471 633 488, Fax 0039 0471 633 367, www.suedtirols-sueden.info, info@suedtirols-sueden.info
Unterkunft:
Piccolo Hotel***, Familie Pechlahner, I Klobenstein, Strickerboden 6a, Telefon 0039 0471 356226, Fax 0039 0471 358342, www.piccolohotel-ritten.com, piccolohotel@dnet.it

Empfohlene Karten:
Kompasskarte 698 Südtirols Süden 1:50000
Kompasskarte 068 Ritten/Renon 1:25000
Wanderkarte Ritten/Renon 1:25000


Buschenschenke:
Kinighof, Signat, Telefon 0039 0471 365047
Obsthof Troidner:
Thomas Kohl, I 39054 Unterinn am Ritten, Hauptstr. 35, Telefon 0039 0471 359442, Fax 0039 0471 359942, www.kohl.bz.it,kohl@kohl.bz.it
Empfohlene Karten:
Kompasskarte 698 Südtirols Süden 1:50000
Kompasskarte 068 Ritten/Renon 1:25000
Wanderkarte Ritten/Renon 1:25000