„Blüht-auf-Wochen“
in
Berchtesgaden
Im März und April regt Berchtesgaden mit zwei Aktionswochen
zu einem bewussten, natürlichen Lebensstil und Bewegung im Grünen an. Bei
Kräuterkursen, Räuchern, Kneippen, Qigong, Yoga und Phantasiereisen im Salzheilstollen blühen die Teilnehmer auf.
Die Natur bietet
uns viel Gutes für die Gesundheit. Und das ganz besonders im Frühling,
wenn wir nach dem Winter ohnehin wieder auf Touren kommen müssen. Berchtesgaden
lädt dazu ein, aktiv zu werden und die Natur zu entdecken. Während der „Blüht-auf-Wochen“
(14.–21.03.26, 18.–25.04.26) gibt es ein vielfältiges Angebot an Kräuter-Wanderungen
und Räucher-Workshops, Phantasiereisen im Salzheilstollen ,
Kneipp-, Qigong- und Yoga-Kursen. Mit den Kräuterpädagoginnen Barbara
Spindler, Evi Hajek und Monika Angerer können die Teilnehmer Kräuter-Spaziergänge
und Besuche im Gsundheitsgartl in Teisendorf unternehmen.

Dabei werden
Kräuter und ihre Wirkung sowie ihre Anwendung in Küche und Hausapotheke
thematisiert. Räuchern mit Kräutern und Harzen reinigt, vitalisiert,
beruhigt und baut Stress ab. Barbara Spindler bietet dazu einen eigenen
Kurs in Teisendorf an. Die Kneipper haben in Berchtesgaden mehrere Anlagen
zur Verfügung. Lisi Krenn und Barbara Spindler zeigen, wie man
die Anwendungen ganz einfach in den Alltag einbauen kann. Bei Dr. Caren
Lagler in Schönau lässt sich ein Schwitztraining in der
Infrarot-Trainingskammer absolvieren, um Immunsystem und Wohlbefinden zu
fördern. Barbara Steube bietet Yoga- und Qigong-Kurse an. Mit der
ganzheitlich ausgebildeten Ergotherapeutin Anne Gehrke-Scheucher unternehmen
die Teilnehmer eine Phantasiereise in der Ruhe des Berchtesgadener Salzheilstollens.
So kann der Frühling voller neuer Energie kommen.
Ostern bringt noch mehr
Farbe nach Berchtesgaden
Schöne Bräuche und
kräftige Farben kennzeichnen das Osterfest in Berchtesgaden. Das Heilige Grab
in Anger und die Palmbuschen mit den bunten Bändern heißen in diesem Jahr den
aufkommenden Frühling willkommen. Zum Frühlingsfest blüht Berchtesgaden voll
auf.

Mit tief verwurzelten Bräuchen feiert man in
Berchtesgaden jedes Jahr die Auferstehung Christi. Heilige Gräber in Form von monumentalen
Kulissenaltären zählen in
Bayern seit dem Barock zu den österlichen Traditionen.
Besonders bekannt ist das Heilige Grab in der Klosterkirche Höglwörth
(03.–04.04.26) in Anger. Seine Tradition reicht bis 1645 zurück und
zählt damit zu den ältesten – und mit zehn Meter Höhe – zu den
beeindruckendsten Kulissenaltären, der nur alle drei Jahre errichtet wird. 80
Glaskugeln sind mit farbigem Wasser gefüllt und werden von Öllampen
beleuchtet. Sie zaubern ein magisches Licht in die Kirche und lenken den
Blick auf eine Grabeshöhle, in welcher der Heiland begraben liegt. Zuletzt besuchten
10.000 Gläubige das prächtige Grab.

Für den Palmsonntag
(29.03.26) werden in den Haushalten Palmbuschen gebunden, mit
Weidenästen, gefärbten Hobelspänen, so genannten „Schaberbandln“ und
weiterem Schmuck. Am Palmsonntag kleiden sich die Einheimischen dann häufig in traditionelle
Tracht. Die Kinder tragen die Palmbuschen zur Weihe, Prozession und
Messe in der Kirche. Danach sollen die Palmbuschen den Segen in die Häuser
und auf die Felder bringen.
„Berchtesgaden blüht auf“
Im Kurgarten
Berchtesgaden treiben etwa Mitte April die japanischen Kirschbäume
aus und versprühen einen ganz besonderen Reiz. Um diese Zeit geht
hier auch das Frühlingsfest „Berchtesgaden blüht auf“ (18.04.26)
über die Bühne. Zeit für ein Picknick auf der gepflegten Rasenfläche
unter den austreibenden Bäumen und der majestätischen Kulisse des noch
schneebedeckten Watzmann.
Es gibt Kulinarisches von verschiedenen Anbietern und
Live-Musik von der Band Jack in the Box. Das beliebte Fest zaubert kräftige Farbtupfer in den aufkommenden Frühling,
ebenso wie das Kino Berchtesgaden mit dem beliebten Film „Kirschblüten
– Hanami“.
Frühlingstermine in
Berchtesgaden
29.03.26: Palmsonntag – Kirchen in Berchtesgaden
03.–04.04.26: Heiliges Grab in Höglwörth – Anger (10–16 Uhr Shuttle vom
Staufenbad Aufham (Gemeinde Anger) jede volle Stunde / vom Bahnhof Teisendorf
jede halbe Stunde
18.04.26, 14 bis 19.30 Uhr: Frühlingsfest „Berchtesgaden blüht auf“ –
Kurgarten Berchtesgaden (freier Eintritt, Ersatztermin bei Regenwetter:
25.04.26)
Oben
weiß, unten grün: Frühlingswandern in Berchtesgaden
In den Zweitausendern der Berchtesgadener Alpen liegt noch Schnee – in
den Tälern treibt der Frühling längst die schönsten Blüten: Berchtesgaden lockt
Wanderer mit einer unglaublichen Farbpalette hinaus in die frühlingsfrische
Natur.
Watzmann, Jenner, Hochstaufen und Untersberg sind immer im
Blickfeld. Noch mit einer ordentlichen Schneehaube, doch unterhalb der höchsten
Gipfel grünt und blüht längst alles. Saftig grüne Wiesen sind von bunten
Blumen übersät, die Bäche glucksen vom vielen Schmelzwasser und die milde
Frühlingssonne sorgt für gute Stimmung überall. Jetzt heißt es Schuhe
schnüren und auf die Beine, dem Frühling entgegen.
Kräuterwandern, Kneippen
und Waldbaden
Am Wegesrand
treiben Blumen und Kräuter bereits die schönsten Blüten.
Kräuter-Pädagoginnen öffnen den Teilnehmern die Augen für die Apotheke der
Natur und laden in ihre Kräutergärten. Sie erzählen, was in manchen
„Unkräutern“ steckt, welche Bitterstoffe, Vitamine und Gerbstoffe in
Wildkräutern enthalten sind, und wie sie möglichst schonend verarbeitet werden.
Dem Kreislauf tut Sebastian Kneipps Wassertherapie gut. Kalte Armbäder
und Wassertreten im Storchengang fördern die Durchblutung, stärken das
Immunsystem und wecken müde Geister. In und um Berchtesgaden gibt es
einige Kneippanlagen, an denen man seine Glieder eintauchen kann.
Auch Waldbaden soll
sich positiv auf das vegetative Nervensystem, die Psyche und das Immunsystem
auswirken. Waldbaden-Trainerin Elfriede Wagner lädt zu Schnupperkursen
nach Anger. Die Touren führen auf Waldwegen über Stock und Stein auf die
Strobl-Alm und zu einem Erlebnis für alle Sinne. Das Gehen im Wald ist
ein perfekter Ausgleich zu unserem stressigen Leben und trägt dazu bei, zur
Ruhe zu kommen.
Dem Frühling entgegen
Unter der milden
Frühlingssonne zeigt sich die Natur in Berchtesgaden in ihrer vollen
Pracht. Wanderer und (E-)Biker drängen nach draußen. Solange von den
Zweitausendern noch Schnee glänzt, ist Zeit für leichtere Touren, etwa vom –
laut König Ludwig I. – „schönsten Dorf Bayerns“ zum Höglwörther See. Die
Tour rund um den See, vorbei an der Halbinsel mit dem tausend Jahre alten
Kloster Höglwörth, dauert etwa eine halbe Stunde. Der Klosterwirt wartet mit
zünftiger regionaler Kost auf.

Prächtige
Aussichten auf die Berchtesgadener Bergwelt verspricht die Tour auf die Kneifelspitze
(1.189 m). Viele Wege führen hinauf, der bekannteste startet von der Wallfahrtskirche
Maria Gern bei Berchtesgaden. Die sehenswerte Rokokokirche mit dem
Watzmann im Hintergrund ist ein beliebtes Fotomotiv. Nach einer
einstündigen Wanderung ist der Gipfel erreicht, auf dem die Gaststätte
Paulshütte zur Einkehr lädt. Hoch hinaus führt die Tour von Schönau um den Speicherteich
am Jenner. Die ersten Höhenmeter verkürzt man sich allerdings mit der
Jennerbahn bis zur Mittelstation.
Wenige Minuten
sind es zum Speicherteich, in dessen Wasserfläche sich der Watzmann spiegelt.
Sitzgelegenheiten laden zur Rast. Etwas anspruchsvoller ist die Tour von
Bischofswiesen auf den Toten Mann. Zwei Stunden dauert es bis zum
Gipfel, dafür erwartet die Wanderer ein sagenhaftes Hochgebirgspanorama. Für
den Soleleitungsweg Ramsau sollte man fünf Stunden veranschlagen.
Die Tour führt auf der Sonnenterrasse des Bergsteigerdorfes entlang. In den
Soleleitungen wurde früher salzhaltiges Wasser transportiert, Details zur
Geschichte liefern Informationstafeln. Wer erst am Zipfhäusl startet, spart
sich den Anstieg aus dem Tal.
Weitere Informationen:
Berchtesgaden
83471 Berchtesgaden, Maximilianstraße 9
www.berchtesgaden.de
www.filmregion-berchtesgaden.de
Alle Erlebnisse unter berchtesgaden.de/blueht-auf
Dieter Buck
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