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Dienstag, 30. September 2025

Tirol: Advent in der Silberregion Karwendel

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Funkelnder Advent in der

Silberregion Karwendel

 


In der Tiroler Silberregion Karwendel wurde im Mittelalter im großen Stil Silber abgebaut. Heute glitzert und funkelt es in den acht Gemeinden außerdem ganz besonders in der Vorweihnachtszeit. Dafür sorgen Christkindlmärkte, Nikolaus und Krampus, aber auch Anklöpfler, die es nur in Tirol gibt.

Schwaz, die größte Gemeinde der Silberregion Karwendel, war vor 500 Jahren die größten Bergbaumetropole der Welt. Bis zu 10.000 Knappen holten zur Hochblüte es Bergbaus Silber und Kupfer aus dem Falkenstein. Den Sigmund-Erbstollen im größten Silberbergwerk des Spätmittelalters kann man heute noch besuchen – am besten im Advent, wenn es auch ringsum in der gesamten Silberregion Karwendel glitzert und funkelt.

Die Düfte des Advent

Krapfen, Zelten, Kiachln, Groiggn und Migala: Die typischen Duftnoten gehören in der Silberregion Karwendel ebenso zum Advent wie Glühwein, gebratene Kastanien und gebrannte Mandeln. Viele Köstlichkeiten der Vorweihnachtszeit gibt es nur in der Silberregion Karwendel, so auch die Thomasradln, ein flaumiges Germteiggebäck mit Anis, Zitronenschalen und Topfen.

Wer den Schwazer Advent (ab 21.11.25) besucht, kann sich genussvoll durch das Angebot regionaler Mehlspeisen verkosten und sich von den glitzernden Basteleien, weihnachtlichen Klängen und den Auftritten österreichischer Musiker*innen verzaubern lassen. Die große Eröffnung am 21. Dezember wird mit der feierlichen Illuminierung des Christbaumes vor der Stadtpfarrkirche begangen. Weisenbläser und der Singer-Songwriter Julian Le Play haben ihre Auftritte.

Am Barbaratag (04.12.25) steht Schwaz ganz im Zeichen der Schutzpatronin der Bergmänner, mit Knappenmusik und Knappentanz sowie Barbarazweigen, die am Pfundsplatz verteilt werden. Daneben sorgen Christkindlmärkte und Adventveranstaltungen in Jenbach, Terfens oder Pill (?) für Glitzern in den Augen. Am zweiten Adventwochenende dürfen dagegen in der gesamten Silberregion die „Toifln“ nicht fehlen. Die furchterregenden Begleiter des Heiligen Nikolaus tragen hier noch die traditionellen, holzgeschnitzten Masken. Wahre Kunstwerke, die in stundenlanger liebevoller Handarbeit geschaffen werden.

Wer klopfet an?

Tock, tock, tock: Wenn die Anklöpfler mit ihren Hirtenstöcken auf den Boden klopfen, ist es Zeit, die Ohren zu spitzen. Denn dann stimmen als Hirten verkleidete Sänger Lieder von der Geburt Jesu an. Das Anklöpfeln gibt es in dieser Form nur im Tiroler Unterland. Der Brauch ist Teil des „Immateriellen Kulturerbes“ der UNESCO.

An den drei Donnerstagen vor Weihnachten (Klöpflnächte) statten die Anklöpfler den Häusern in ihrem Umkreis einen Besuch ab. Am dritten Adventsonntag sind sie aus Tradition im Rablhaus am Weerberg zu Gast und für Urlauber am einfachsten anzutreffen. Das 300 Jahre alte Tiroler Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert verleiht ihrem Auftritt einen besonders passenden Rahmen und seine holzgetäfelte Stube eine stimmige Akustik.

Adventtermine Silberregion Karwendel

21.–23.11.| 28.–30.11.|04.–08.12.|12.–14.12.|19.–23.12.25: Schwazer Advent

21.12.25: Illuminierung des Weihnachtsbaums vor der Stadtpfarrkirche Schwaz

21.12.25: Terfner Advent – Terfens

04.12.25: Barbaratag in Schwaz, Schutzpatronin der Knappen

Anreise Silberregion Karwendel

Pkw: Autobahn A12 (Inntalautobahn) Ausfahrten Wiesing, Schwaz oder Vomp.

Bahn: Zielbahnhöfe Stans, Jenbach und Schwaz.

Flug: Flughafen Innsbruck (ca. 35 km).

Weitere Informationen:

TVB Silberregion Karwendel

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Dieter Buck

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Sonntag, 31. März 2024

Silberregion Karwendel: Ideal im Frühling

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Silberregion Karwendel: Frühlingserlebnis zu Fuß und im Sattel

 


Der Inn prägt das Tal – die sanften Höhen der Tuxer Voralpen und der markante Naturpark Karwendel die Etagen drüber. Mit dem Frühlingsbeginn bringen in der Silberregion Karwendel 400 Kilometer Wanderwege und 250 Kilometer Rad- und Bikewege in die Gänge.

Ein unüberhörbares Zeichen für den Frühlingsbeginn in der Silberregion Karwendel ist das Grasausläuten am Ostermontag. Mitglieder der ersten Schwazer Schützenkompanie rütteln frühmorgens in Stans, Terfens und Schwaz mit 40 großen und 20 kleineren Kuhglocken die Erde auf und läuten das Gras heraus. Ist der Schnee tatsächlich auf dem Rückzug und die ersten Frühlingsboten zeigen sich, lockt die Natur auch schon Wanderer nach draußen. Die sanften Schieferberge im Süden und das schroffe Kalkmassiv im Norden durchziehen 400 Kilometer Wanderwege in allen Höhenlagen.

Weitwandern mit Zwischenstopps am Inn

Azurblauer Himmel, blühende Wiesen und Bäume begleiten im Frühling die Weitwanderer auf dem neuen, 86 Kilometer langen Tiroler Silberpfad. Die fünf Tagesetappen sind jeweils 13 bis 20 Kilometer lang und führen in mittleren Höhenlagen durch alle zwölf Gemeinden der Silberregion Karwendel. Wer in Jenbach einsteigt, passiert auf seiner Tour flussaufwärts am Fuße des Karwendel Stans, Vomp und Terfens.

Alle paar Kilometer locken Sehenswürdigkeiten und Abstecher ins Karwendel. Gleich zu Beginn lässt das Heimat- und Naturmuseum Jenbach in die Vergangenheit der Region eintauchen und das bildschöne Renaissance-Schloss Tratzberg versetzt zurück in die Zeit des „letzten Ritters“ und Kaisers Maximilians. Die Wolfsklamm (geöffnet ab 01.05.24) bei Stans ist für viele die schönste Schlucht Tirols. An ihrem oberen Ende, auf einem steilen Felskegel im Karwendel, liegt das über eintausend Jahre alte Felsenkloster St. Georgenberg. Die barocke Wallfahrtskirche und das gotische Lindenkirchlein bilden den ältesten Wallfahrtsort Tirols. Ein Stück weiter westlich zählt das Stallental mit seiner imposanten Karwendelkulisse zu den Kraftplätzen der Region.

Diese einzigartige Ruheoase der Natur ist im Frühling mit einem bunten Farbteppich überzogen und der geschützte blaue Enzian blüht großflächig. Am Vomperberg bringt ein Klimalehrpfad den Wanderern die Geschichte unseres Planeten und unserer Umwelt näher. In Terfens lädt das Haus steht Kopf zum Perspektivenwechsel und auf dem Planetenlehrpfad im Terfner Talwald ist das Sonnensystem der Begleiter.

Flussabwärts zwischen Weer und Buch

Bei Terfens wechselt der Tiroler Silberpfad auf die gegenüber liegende Seite des Inn. Weitwanderer bewegen sich hier am Fuße und auf den Hochebenen der Tuxer Voralpen. Sie passieren Weer, Kolsass, Kolsassberg, Weerberg, Pill, Schwaz, Gallzein und Buch in Tirol und werden mit immer neuen Perspektiven belohnt, mit schönen Rastplätzen und gemütlichen Unterkünften. Auch hier gibt es alle paar Kilometer kurzweilige „Ablenkungen“: Die Ruine Rettenberg in Kolsass ist der Startpunkt für die Ritter-Waldauf-Runde, auf deren zehn Stationen die Geschichte des Burgherrn erzählt wird. Erfrischend ist die große Hängebrückenrunde am Kolsassberg. Es geht den Weerbach entlang über zwei schwindelerregende Brücken. Am Pillberg lädt der „Weg der Sinne“ mit seinen Baumhütten, einem Baumstamm-Labyrinth und einem Holzthron zum Abstecher. In Schwaz führt das größte Silberbergwerk des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation unter Tag.

Je später der Frühling, desto höher die Ziele

Später im Frühling können auch die größeren Höhen angegangen werden. Eine Etappe über dem Silberpfad, an der Zweitausendermarke zwischen Loassattel und Kellerjochhütte, verläuft der Inntaler Höhenweg durch die Tuxer Voralpen. Die Tiroler bezeichnen die sanften Höhen mit ihren Wäldern, Almböden und saftig grünen Wiesen als „Grasberge“.

Auf den sechs, meist mittelschwierigen Tagesetappen wird man ab dem Sommer mit Almblumen in allen Farben, traumhaften Aussichten ins Inntal und urigen Hütten belohnt, die noch regionaltypisch aufkochen. Ebenfalls ab dem Frühsommer zählt auch der der etwa 730 km² große Naturpark Karwendel mit seinen Zweitausendern, Urwäldern, Wildflüssen, 100 Almen und ungezählten Kraftplätzen zu den beliebtesten Wanderrevieren Tirols.

Ein ganz besonderes Erlebnis verspricht die Tour zum Naturdenkmal Großer Ahornboden, einer Hochebene mit über 2.000 Bergahornbäumen und dem ältesten Almdorf Europas auf rund 1.300 Metern. Die Almwiesen rund um die Ahornbäume sind mit frischem Grün überzogen und die Butterblumen blühen. Ab Juni verbringen bis zu 600 Kühe ihre Sommerweidezeit in der Eng.  

Raderlebnis von klein bis groß

Auch Radfahrer und Mountainbiker haben ab dem Frühling wieder alle Möglichkeiten zwischen Karwendel, Inntal und dem Tuxer Voralpen: 250 Kilometer Radwege und Biketrails bringen sie in allen Höhenlagen in die Gänge. Unzählige Sehenswürdigkeiten, schöne Wirtshäuser und Almen schaffen Gelegenheiten für einen Zwischenstopp. Zum Kennenlernen der Region bietet sich die Inntaltour Light an, eine familientaugliche Rundfahrt von Schwaz über Vomp nach Terfens und retour.

Durch die parallel verlaufende Bahnstrecke ist ein Umstieg einfach, wenn Kondition und Motivation sinken. Die Ehrgeizigen haben bergwärts in den Tuxer Voralpen einiges vor sich: Weerberg, Pillberg und Kolsassberg bieten lohnende Touren. Für einen Höhenmeter-Rausch von der Kellerjochbahn-Talstation hinauf zum Hecherhaus sind stramme 550 Höhenmeter zu bewältigen. Zum Glück gibt es in der Silberregion Karwendel mittlerweile zwei Verleihstationen und ab April 2024 erstmals einen neuen 24-Stunden-Radverleih im Tourismusbüro in Schwaz. Silbercard-Inhaber können hier zu günstigeren Konditionen ausleihen.

Weitere Informationen:

TVB Silberregion Karwendel

Contentmanagement & Öffentlichkeitsarbeit, Sabrina Veider

Münchner Straße 11, A-6130 Schwaz

Tel.: +43(0)5242/63240-21

www.silberregion-karwendel.com

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Dieter Buck

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Freitag, 21. August 2020

Tirol: Silberregion Karwendel

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Wirtshaus- und Genuss-Kultur in der Silberregion Karwendel

 

 

Der Herbst ist in der Silberregion Karwendel die Zeit des Erntedanks, der Almabtriebe und Bergmessen. In den Traditionsgasthöfen dreht sich jetzt alles um die authentische Tiroler Wirtshauskultur. Eine Extraportion Genuss steuern auch die Wellnesshotels der Region bei.

Die bodenständige Wirtshauskultur und authentische, echte Küche werden in der Silberregion Karwendel seit jeher hoch gehalten. Ein grünes Schild mit drei Blättern an der Eingangstür steht für gepflegte Tiroler Gastlichkeit. Und schon geben auf den Speisekarten Kaskrapfen, Tiroler Speckforellen, Lammrücken mit Petersilienkrustel oder Brottorten mit Haselnüssen die Geschmacksrichtung vor. Solche typischen Rezepte, die traditionell mit Produkten aus der heimischen Landwirtschaft hergestellt werden, haben bis heute ihren fixen Platz in der Silberregion Karwendel.

Auftanken mit der Kraft der Natur

Dazu bietet die Natur der Silberregion Karwendel ihren Gästen einen ebenso authentischen Urlaubsmix für Körper, Geist und Seele. Einige der schönsten alpinen Naturräume Tirols liefen täglich neue „Beweggründe“. Der Naturpark Karwendel ist das größte Schutzgebiet Tirols und Naturpark des Jahres 2020. In seinen weiten Naturräumen mit Urwäldern und Wildflüssen, saftigen Almwiesen, versteckten Bergseen und beeindruckenden Gipfeln lässt man den Alltag weit hinter sich. Zwischen den schroffen Kalkmassiven des Karwendelgebirges und dem Inntal leben 2.000 Tierarten, darunter Gämsen, Steinböcke und eine der bedeutendsten Steinadler-Populationen in den Alpen. Zu den beliebtesten Zielen der Menschen gehört der Große Ahornboden, ein Naturdenkmal mit über 2.000 Bergahornbäumen. Auf der benachbarten Eng-Alm verbringen jedes Sommer hunderte Kühe die Almweidezeit.

Wellness und Mittelalter

Nach dem „Bad in der Natur“ laden die Hotels und Gasthöfe zum Eintauchen in ihre Wellness-Oasen: Pools, Saunen und Anwendungen von urig-tirolerisch bis sinnlich-fernöstlich sorgen für herrliche Entspannung. Immer ein Genuss ist auch ein Bummel durch die mittelalterliche Stadt Schwaz. Sie zählte im 16. Jahrhundert wegen ihrer Silber- und Kupferminen zu den reichsten Bergbaumetropolen Europas und war nach Wien die zweitgrößte Stadt des Habsburgerreiches. Überaus sehenswert ist die Altstadt mit ihren traditionsreichen Geschäften, Cafés und reich verzieren Bürgerhäuser-Fassaden – darunter auch das Haus des mächtigen Augsburger Kaufmannsgeschlechts der Fugger.

 

Weitere Informationen:

TVB Silberregion Karwendel

Marketing & PR, Klaus Astner

Münchner Straße 11, A-6130 Schwaz

Tel.: +43(0)5242/63240-24

www.silberregion-karwendel.com

 

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Samstag, 6. Juni 2020

Urlaub in der Silberregion Karwendel

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Sommerfrische in der
Silberregion Karwendel



Die Silberregion Karwendel lockt mit frischer Luft zum Kraft tanken, mit herrlichen Wanderwegen zum Auspowern und mit Gipfeln, um den Weitblick zu genießen. Das alles lässt sich mit der Bahn bei Tag oder Nacht völlig entspannt direkt anreisen, zu günstigen Fahrpreisen.

Die Silberregion Karwendel ist eine Mischung aus alpinen Naturräumen, mittelalterlichem Reichtum und sehenswerten Städten. Schwaz war im Mittelalter wegen seiner Silberminen eine der reichsten Städte Österreichs. Die Altstadt hat ihren ganz besonderen Charme erhalten: Einheimische wie Gäste lieben es, zwischen den mächtigen Kirchen, reich verzieren Bürgerhäuser-Fassaden und vielen liebenswerten Geschäften und Cafés zu bummeln oder fein Essen zu gehen. Der Naturpark Karwendel ist mit seinen Urwäldern und Wildflüssen das größte Schutzgebiet Tirols und stolzer Träger der renommierten Auszeichnung „Naturpark des Jahres 2020“. 400 Kilometer markierte Wanderwege und 250 Kilometer Bikerouten locken große und kleine Naturentdecker in das Kalkmassiv, zu idyllischen Almen und Kraftplätzen. Groß und Klein tauchen im Rahmen des Familien- und Kinderprogramms (07.07.–28.08.20) drei Mal pro Woche voller Tatendrang die einzigartige Natur ein. Mit dem Erlebnispädagogen Alex kommen sie den Schätzen und Wundern in der Silberrregion Karwendel auf die Spur. Dienstags sorgt der Kindertag am Weerberg für Spannung und Action: Mittwochs und donnertags machen die Familientage mit einer Abenteuer-Wanderung am Loassattel und dem Besuch der mystischen Wolfsklamm Stans Neugier.

Mit der Bahn in die Silberregion Karwendel – bei Tag und Nacht
Ob aus Deutschland oder Österreich. Z.B. mit dem ICE der Deutschen Bahn in Hochgeschwindigkeit entspannt nach München reisen und schnell weiter mit dem EuroCity nach Jenbach. Dank Bahncard und/oder Sparpreisangeboten gibt es die Fahrt nach Jenbach bereits ab 37,90 Euro in der 2. Klasse, von München sogar bereits ab 18,90 Euro. Familientipp: Eigene Kinder und Enkelkinder unter 15 Jahren fahren kostenfrei mit. Die Bahntickets sind bis zu sechs Monate im Voraus buchbar. Über Nacht ankommen? Auch kein Problem: Mit dem ÖBB Nightjet, dem Nachtreisezug der Österreichischen Bundesbahnen, reist man täglich bequem über Nacht von Hamburg und Düsseldorf nach Jenbach.

Sightseeing mit Mehrwert – mit der Silbercard
Die Silberregion Karwendel mit ihrer großartigen Naturwelt und ihrer reichen Geschichte ist immer eine Reise wert. Über 30 ihrer Attraktionen, Vorteile und Erlebnisse entdeckt man mit der Silbercard, die Gäste schon ab einer Übernachtung erhalten.

Dank seiner reichen Silber- und Kupfervorkommen war Schwaz im 15. Jahrhundert die größte Bergbaumetropole Europas und nach Wien die zweitgrößte Stadt des Habsburgerreiches. In der sehenswerten Altstadt mit ihren prächtigen mittelalterlichen Bürgerhäusern taucht man in die längst vergangene Blütezeit des Silberbergbaus ein. Eine neu konzipierte, historische und kostenlose Stadtführung führt jeden Donnerstag durch die versteckten Gassen und Winkel von Schwaz. 

Der Dachstuhl der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ist nur eine von zehn Highlights. Zu den weiteren sehenswerten Stationen zählen der Neue Glockenturm, das Orgler- und das Fuggerhaus, das Franziskanerkloster und das bemalte Rathaus. Weitere Kultur-Highlights in der Silberregion, die man auf eigene Faust erkunden kann, sind das Museum Jenbach und das Rablhaus in Weerberg. Mit der Silbercard können über 30 Attraktionen kostenlos oder günstiger besucht werden. Ermäßigungen gibt es auch bei der Kellerjochbahn, bei vielen Bade- und Wellnesseinrichtungen und beim E-Bike Verleih. Unterstützt durch E-Power lassen sich die Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele der Region mühelos entdecken, oder sogar die anspruchvollsten Mountainbikestrecken in Angriff nehmen.

Sommerprogramm inklusive
Eine gesunde Mischung aus Natur und Genuss bringt das Sommerprogramm (ab 06.07.20) in den Urlaub.

 Beim Wildkräuterkochen in Weer dreht sich alles um die „würzig-heilsame“ Natur der Silberregion Karwendel. Unvergesslich wird die Sonnenuntergangsrunde zum Kellerjoch mit gemütlichem Ausklang im Panoramagasthof Hecherhaus. Auch bei der geführten Wanderung in die Eng, über die Stallenalm und die Lamsenjochhütte darf eine Hüttenrast nicht fehlen. Eine leichte Genusswanderung führt von der Wallfahrtskirche Maria Larch in Terfens zum Umlberg am Fuße des Karwendels. Oben angekommen, verlockt der traumhafte Ausblick auf die grünen Gipfel der Tuxer Voralpen zum tief Durchatmen. Am Hof von Bäuerin Rosi erwartet die Wanderer eine Jause mit hofeigenen und regionalen Produkten (8 Euro). Vor dem Heimweg wollen jedoch noch die Gänse, Ziegen, Ponys, Alpakas und Lamas gestreichelt werden.

Genussradeln durch die Silberregion Karwendel
Gemütliches Bike-Cruising – alleine oder mit der Familie: Die Radwege auf und um den Inntalradweg führen beinahe „steigungslos“ zum kulturellen und kulinarischen Hochgenuss. Unter den 250 Kilometer Radwegen sind viele E-Bike-taugliche Strecken und Touren von leicht bis anspruchsvoll.

Zwölf Genusstouren können Rad-Fans in der Silberregion Karwendel im Tiroler Inntal um das mittelalterliche Städtchen Schwaz ansteuern. 250 Kilometer Rad- und Bikewege bieten für jede Kondition die passende Streckenführung – ob zum Käsemeister auf der Eng Alm oder zu einen der traditionsreichen Tiroler Gasthöfe. Der bekannte Innradweg mit seinen flachen Strecken und der idealen Anbindung an die Bahn sorgt für ein leichtgängiges Bike-Vergnügen und bietet darüber hinaus viele köstliche Gelegenheiten für den kulinarischen Zwischenstopp. Ringsum sind in einem Radius von 20 bis 30 Kilometern alle sehenswerten Ziele der Region erreichbar: das Silberbergwerk Schwaz, Burg Freundsberg, die Wolfsklamm und der Badesee Weißlahn.

Auf Tour mit Mountain- oder E-Bikes
Für Mountainbiker, die keine Steigungen scheuen, ist der Höhenmeter-Rausch am Hecherhaus ideal. In knapp acht Kilometern geht es von der Talstation der Kellerjochbahn 550 Höhenmeter hinauf auf den Hochpillberg. Als Lohn für die schweißtreibende Tour locken ein großartiger Ausblick auf das Karwendel und das Inntal sowie die gute Küche im Hecherhaus. Wer’s lieber gemütlicher mag, kann sich an zwei E-Bike Verleihstationen in Schwaz und einer E-Bike Verleihstation in Jenbach Citybikes und MTBs mit E-Power ausleihen – und so die Silberregion Karwendel und ihre Sehenswürdigkeiten mit Leichtigkeit erfahren. Durch die Silbercard gibt es auch hierfür eine Ermäßigung. Dem umweltfreundlichen Spaß auf zwei Rädern steht somit nichts mehr im Wege.

Genussradl-Touren Highlights:
Von Burgen und Schlössern (mittel): ca. 1,5 h, 24,2 km, 230 hm. Highlights: Schloss Tratzberg, Schloss Mitterhart + Traditionsgasthof zur Einkehr, Burg Freundsberg + Museum
Wilde-Wasser-Tour (leicht): 2,20 h, 27,8 km, 180 hm. Highlights: Wolfsklamm, Stans, Schwaz, Piller Wasserfall, Vomperloch, Badesee Weißlahn mit großer Liegewiese.
Höhenmeter-Rausch am Hecherhaus (schwer): 3 h, 7,9 km, 550 hm. Highlights: herrlicher Ausblick vom Kellerjoch, Einkehr ins Hecherhaus.
Bike & E-Bike Verleihstationen: Schwazer Altstadt (Franz Josef Straße 6), TVB Silberregion Karwendel (Münchner Straße 11) in Schwaz, Jenbacherhof (Postgasse 22) in Jenbach

Wertvoller Familiensommer in der Silberregion Karwendel
Das Spielen in freier Natur erdet und weckt die Kreativität. Im Rahmen des Familienprogramms in der Silberregion Karwendel erleben Kinder drei Mal pro Woche mit Gleichaltrigen oder mit ihren Eltern, welche Kräfte in der Natur und in ihnen selbst stecken.

Drei Mal pro Woche machen sich Groß und Klein im Rahmen des Familien- und Kinderprogramms (07.07.–28.08.20) auf in die einzigartige Natur. Gemeinsam mit dem Erlebnispädagogen Alex werden einige der (Natur)Schätze in der Silberrregion Karwendel entdeckt. Dienstag ist Kindertag – und der steht ganz im Zeichen eines Erlebnistages am Hof von Bauer Robert. Da stehen eine Fahrt auf dem Wiggel-Waggel-Traktor, Steckerlbrot backen und ein Besuch bei Pony Lisa und Hängebauchschwein Babe am Programm.

Für Spaß sorgt bereits der Kindertransfer zum und vom Treffpunkt mit dem Karwendolin-Express. Doch Urlaubsfamilien haben noch mehr vor sich. Um Biene Line dreht sich die Abenteuer-Wanderung am Loassattel am Mittwoch. Hoch über dem Inntal mischen sich Groß und Klein nach einer kleinen Mutprobe unters Bienenvolk, erleben den „Alltag“ in einem Bienenstock, naschen köstlichen Wabenhonig und bauen ein Insektenhotel. Am Donnerstag geht es mit Alex zum Wildkräutersammeln durch die mystische Stanser Wolfsklamm. Alle suchen nach wohlschmeckenden Kräutern, aus denen sie köstlichen „Kräuter-Dudler“ mixen. Im breiten Bachbett des Stanser Baches wird ein „Stoanmandl“ gebaut.

Genusswandern zum großen Ahornboden
Der Naturpark Karwendel ist mit 730 km² der größte Naturpark Österreichs. Viele idyllische Almen und Kraftplätze locken große und kleine Naturentdecker in das Kalkmassiv. Wanderern liegen in der Silberregion Karwendel 400 Kilometer markierte Wanderwege zu Füßen.

Zwischen den schroffen Kalkmassiven des Karwendelgebirges und dem Inntal leben 2.000 Tierarten, darunter Gämsen, Steinböcke und eine der bedeutendsten Steinadler-Populationen in den Alpen. Der Naturpark Karwendel ist mit seinen Urwäldern und Wildflüssen das größte Schutzgebiet Tirols und stolzer Träger der renommierten Auszeichnung „Naturpark des Jahres 2020“. Als schönster Platz Tirols gilt der Große Ahornboden, ein Naturdenkmal mit über 2.000 Bergahornbäumen. Dorthin wird immer Mittwochs eine geführte Wanderung organisiert, vom Eingang des Stallentales durch einen imposanten Schluchtwald, weite Almlandschaften und über die Lamsenjochhütte (1.935 m) im alpinen Hochgebirge. Aber es geht auch einfacher: Jeden Mittwoch fährt der Eng-Bus von den Gemeinden der Silberregion Karwendel über den Achensee hinauf zum 1.250 Meter gelegenen Almdorf Eng. In der Eng kann man dann den vor Ort produzierten Käse verkosten. Dabei ist einiges über die Käseherstellung, die Bewirtschaftung der Alm und den Naturschutz zu erfahren. Ein Wanderguide führt die Besucher zur etwas höher gelegenen Binsalm. Tipp für Familien: im Spielschatz Eng-Alm „erspielen“ sich Kinder das Almleben von früher. Auf einer Fläche von 2.200 m2 gibt es eine Almhütte mit Stall und Sennerei, einen Heustadl mit Materialseilbahn und ein Butterfass, das von einem Wasserrad angetrieben wird.

Wolfsklamm, Wallfahrt und Kellerjoch
Rund um Stans sind drei Kraftplätze zu finden: die Wolfsklamm, das Kloster St. Georgenberg und die Lamsenjochhütte. Die Wolfsklamm zeigt die geballte Kraft des smaragdgrünen, tosenden Wassers. Der frische Sprühnebel geht fast „unter die Haut“. Ein gesicherter Steig mit 354 Stufen und Holzbrücken führt in etwa 1,5 Stunden hinauf bis zum Kloster St. Georgenberg, dem ältesten Wallfahrtsort Tirols und Ursprungskloster der Fiechter Benediktiner. Eine besonders eindrucksvolle Genusswanderung wird im Rahmen des Sommerprogramms der Silberregion Karwendel auf das Kellerjoch organisiert. Am späten Nachmittag heißt es Wanderschuhe schnüren und Stirnlampen griffbereit halten, denn die Sonnenuntergangstour führt in der abendlichen Dämmerung von der Talstation der Kellerjochbahn bis zum Berggasthof Hecherhaus. Immer im Blick: die vom letzten Licht des Tages geküssten Bergspitzen der Silberregion Karwendel. Viele weitere Wanderungen lassen sich ebenfalls auf eigene Faust unternehmen: Etwa zur urigen Lamsenjochhütte, die inmitten steil aufragender Felswände und riesiger Schotterfelder im Karwendelgebirge liegt. Oder am Sunnseitenweg in den Tuxer Alpen, der vorbei an urigen Bergbauernhöfen zu überwältigenden Aussichtspunkten ins Inntal und auf das Karwendelgebirge führt.

Familien- und Kinderprogramm in der Silberregion Karwendel (07.07.–28.08.20)

Dienstag, 10–16 Uhr: Bauer Robert und sein Wiggel-Waggel-Traktor – Weerberg (nur Kinder)
Mittwoch, 10–16 Uhr: Abenteuerliche Wanderung am Loassattel (ganze Familie).
Freitag, 10–16 Uhr: Wildkräuter & Stoanmandl – Wolfsklamm Stans (ganze Familie)
Anmeldungen bis zum Vortag beim TVB Silberregion Karwendel (Tel.: +43 5242/63240) erforderlich

Weitere Informationen:
TVB Silberregion Karwendel
Münchner Straße 11, A-6130 Schwaz
Tel.: +43(0)5242/63240-24
Mehr Infos unter www.bahn.de/tirol und www.nightjet.com und www.silberregion-karwendel.com

Anreise in die Silberregion Karwendel
Auto: Autobahn München-Kufstein und Inntalautobahn A12 bis zu den Autobahnausfahrten Jenbach, Schwaz und Vomp (mautpflichtig.) Mautfreie Anreise über den Achenpass
Bahn: Bahnhöfe Stans, Jenbach, Schwaz, Pill-Vomperbach, Terfens-Weer;
Flug: Airport Innsbruck 30 km, München 170 km, Salzburg 150 km;

Dieter Buck
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