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Montag, 26. Januar 2026

CMT 2026: Auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg!

CMT 2026: Erfolgreiche Bilanz und neues CMT-Partnerland

Rund 268.000 Messegäste / Tochtermessen und CMT-Partner-Destinationen punkten / CMT-Partnerland 2027 steht fest

 


Neun Tage lang begeisterte die CMT 2026 Urlaubsfans mit einem breiten Angebot rund um spannende Destinationen, Caravaning-Neuheiten und einer riesigen Fahrzeugauswahl.

Dazu dem größten Technik- und Zubehör-Bereich aller Zeiten sowie Outdoor- und Aktivurlaub. Das umfangreiche Rahmenprogramm mit insgesamt 720 Veranstaltungen, darunter Urlaubskino, Bühnenshows, Kongresse und Vorträge, und trugen dabei ebenso zum Erfolg der Messe bei, wie die insgesamt 1.660 Austellerinnen und Aussteller auf dem ausgebuchten Gelände. 

„Trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher  Lage und den aktuellen Herausforderungen unserer Zeit zeigen das Besucheraufkommen und das allseits positive Feedback zur CMT 2026 mehr als deutlich, dass Reisen und Urlaub für die Menschen hierzulande unverzichtbar sind“, sagte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart am Sonntagabend. „Wir konnten rund 268.000 Besucherinnen und Besucher auf unserem Gelände begrüßen, und damit drei Prozent mehr Menschen als im Vorjahr für einen Besuch der CMT begeistern. Positiv fällt auch das Feedback der ausstellenden Unternehmen in diesem Jahr aus: Es wurde nicht nur geschaut und verglichen, sondern auch gebucht, gekauft und bestellt.“

Fachbesucherprogramm wächst
Mit dem wachsendenden Interesse von Fachbesucherinnen und Fachbesuchern an den zahlreichen Kongressen und Fachevents sowie dem großen Zuspruch von Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik baut die CMT auch ihre Bedeutung als B2B-Messe weiter aus. Insgesamt 20 Fachveranstaltungen sind in diesem Jahr neu dazugekommen.

Bei einem Dialog zwischen Politik und Tourismuswirtschaft zum Start der CMT betonte etwa Dr. Christoph Ploß, Koordinator der Bundesregierung für Tourismus, die Bedeutung des Tourismus für die wirtschaftliche Entwicklung. Tragende Säule seien kleine und mittelständische Betriebe. Im Zuge dessen hob auch Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, die Bedeutung des Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor für Baden-Württemberg hervor: „Die Tourismusbranche schafft zahlreiche Arbeitsplätze, stärkt regionale Wertschöpfungsketten und trägt vor Ort maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung bei.“ In diesem Zusammenhang würdigte die Ministerin auch das im Rahmen der CMT sichtbare Engagement der Tourismusbranche: „Die Akteurinnen und Akteure setzten auf hohe Qualität, regionale Identität und authentische Erlebnisse, damit sich die Gäste auch künftig in Baden-Württemberg wohlfühlen.“

Mit Kernbereichen wie nachhaltiger Tourismus, Female Leadership sowie aktuellen Trend- und Marktanalysen greift die CMTbusiness relevante Branchenthemen auf, bietet Raum zum Netzwerken und liefert wertvolle Impulse. Dies spiegelte sich auch in Fachevents wie dem Future Tourism Congress, dem Tourismustag Baden-Württemberg, dem Female Leaders Lunch, dem CycleTourismSummit 2026 oder dem Tourists & Campers Workshop Day 2026 wider. „Mich hat besonders begeistert der der offene, ehrliche Austausch zwischen Wirtschaft, Destinationen und Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten sowie die hohe inhaltliche Qualität und Tiefe der Beiträge“, bekräftigte etwa Marco Giraldo, Managing Partner TourCert gGmbH, und Organisator des Future Tourism Congress.


 

CMT-Partnerdestinationen treffen den Nerv des Publikums
Freude auch beim Partnerland Angola. „Die CMT, als größte Konsumentenmesse war für das Reiseland Angola, das wir als Kleber Group in Europa vertreten, ein durchschlagender Erfolg. Wir konnten den Messegästen das Land durch starke Visualisierung am Stand sowie durch die wunderbare Dance Group aus Angola, den Rhythm of Life näherbringen. Auch der Tourismusminister aus Angola, Marcio Daniel, zeigte sich höchst zufrieden, dass die Besucherinnen und Besucher der Messe so positiv auf das bisher bisher unbekannte Reiseland reagiert haben”, sagt Hanna Kleber, Founder und President Kleber Group. Und Kleber fügt hinzu: „Die Messe gibt dem Publikum beste Inspirationen für die nächsten Reisebuchungen, und wir hoffen, dass sich viele für Angola und den Rhythm of Life entscheiden werden.”

Über großes Interesse freute sich auch die Grand Tour de Catalunya: „Die Besucherinnen und Besucher informierten sich insbesondere über die Möglichkeiten die Grand Tour de Catalunya mit dem Camper zu entdecken. Auch Aktivurlaub, besonders die Wander- und Radrouten, innerhalb der Grand Tour weckten das Interesse der Messegäste. Für uns hat sich der Messebesuch ausgezahlt. Wir haben mit unserem Angebot offensichtlich den Nerv des Publikums getroffen”, sagt Montserrat Sierra, Director Catalan Tourist Board Central Europe.

Ein weiteres Highlight: Mit Slowenien steht bereits das Partnerland für das kommende Jahr fest. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Slowenien eine starke und faszinierende Destination aus Europa gewinnen konnten, die mit ihrer Vielseitigkeit und der abwechslungsreichen Natur das Publikum auf der CMT 2027 begeistern wird”, so Alexander Ege, Direktor Messen & Events bei der Messe Stuttgart.

Überregionales Interesse auf hohem Niveau
Die Messegäste honorierten die Vielfalt an ausstellenden Unternehmen, das umfangreiche Rahmenprogramm mit Urlaubskino und Bühnenshows sowie das umfassende Angebot auf dem ausgebuchten Gelände. Sie gaben der CMT die Gesamtnote 1,9. Und 96 Prozent der befragten Besucherinnen und Besuchern gaben an, die Messe ihren Freunden und Verwandten weiter zu empfehlen. Im Schnitt blieben die Besucherinnen und Besucher mehr als fünf Stunden auf der Messe, um sich bei den ausstellenden Firmen zu informieren oder den nächsten Urlaub zu buchen. Insgesamt 92 Prozent der befragten Besucherinnen und Besucher verreist midestens zweimal pro Jahr. Knapp ein Drittel der Messegäste nahm eine Anreise von über 100 Kilometern nach Stuttgart auf sich. 16 Prozent und damit ein Prozent mehr als im Vorjahr reisten allein aus Bayern an, um sich in den Caravaning-Hallen über die aktuellen Modelle und Trends sowie Reiseangebote zu informieren.


Camping- und Caravaning stehen weiter hoch im Kurs
Die CMT 2026 zeigt auch Urlaub auf vier Rädern liegt nach wie vor im Trend. „Mit 1.200 Fahrzeugen, vielen Innovationen und Neuheiten sowie zahlreichen attraktiven Messerabatten lasse die CMT die Käuferherzen höher schlagen”, sagte Alexander Ege. Viele ausstellende Firmen meldeten zudem eine erfreuliche Entwicklung bei den Kaufabschlüssen. So auch Markus Freitag, Leitung Vertrieb und Marketing bei Concorde: „Durch den Wechsel der Messehalle von C2 hier in Halle 3 hatten wir ein deutlich interessierteres Publikum auf unserem Messestand als das Jahre zuvor der Fall war. Darüber hinaus, stellen wir eine durchweg positivere Stimmung im Markt fest, als noch vor gut einem halben Jahr. Es gab viel Interesse und wir haben ganz gut verkauft.”

Töchtermessen der CMT stark nachgefragt
Begeistert zeigten sich auch die ausstellenden Unternehmen der Tochtermessen Selbstausbau, Golf- und Wellnessreisen sowie Kreuzfahrt- und Schiffsreisen, die am zweiten Wochenende von Donnerstag bis Sonntag ihre Pforten geöffnet hatten. Ihr einhelliges Urteil: Nicht nur die Zahl der Besucherinnen und Besucher sei erfreulich hoch, sondern auch deren „Qualität“, also das konkrete Interesse und die Buchungsbereitschaft.

Das bestätigt auch Sven Mammach, Busbastler Academy: „Die Qualität und Frequenz der Menschen, die zu uns an den Stand kamen ist sehr gut. Die Personen, die hier herkommen beschäftigen sich intensiv mit dem Fahrzeugausbau und Optimierungsmöglichkeiten. Ein großes Thema war in diesem Jahr die Standheizung, also deren Einbau oder Nachrüstung. Beim Stromsetup hingegen steigt die Nachfrage nach Powerstations.“ Generell stark gefragt sind auch Autharkielösungen und die Energieversorgung der Fahrzeuge.

Mit mehr als 1.800 akkreditierten Medienvertreterinnen und Medienvertretern unterstreicht die CMT 2026 zudem einmal mehr die besondere Bedeutung nicht nur als weltweit größte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit sowie als Netzwerk- und Impulsveranstaltung fürs Fachpublikum, sondern auch als hochkarätiges Politik- und Medienevent.
CMT 2027

Die nächste CMT findet vom 16. bis 24. Januar 2027 auf dem Stuttgarter Messegelände statt.

Über die CMT
Die CMT ist die weltweit größte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit. Jedes Jahr präsentieren sich in Stuttgart zahlreiche nationale und internationale Reiseziele. Sie ist die wichtigste Neuheitenschau der Camping- und Caravaningbranche zum Jahresbeginn. Zeitgleich finden vier Tochtermessen statt: die Fahrrad - & WanderReisen, die Kreuzfahrt- & SchiffsReisen, die Golf- & WellnessReisen sowie die Selbstausbau. Die CMT beherbergt zudem rund 720 Rahmenveranstaltungen unter einem Dach und ist zugleich Fach-, Publikums-, Politik- und Medienevent. Bei der CMT 2025 begrüßte die Messe Stuttgart rund 260.000 Besucherinnen und Besucher. Insgesamt 1.570 ausstellende Firmen zeigten auf 125.000 Quadratmetern in zehn Hallen ihre Neuheiten und touristischen Highlights. Die nächste CMT findet vom 16. bis 24. Januar 2027 statt.

Weitere Infos:

www.messe-stuttgart.de/cmt/

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Dieter Buck

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Freitag, 23. Januar 2026

CMT 2026: Schwäbische Alb - "Sterneradeln" auf ADFC-Qualitätsradrouten

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Vier Fernradwege der Schwäbischen Alb erneut mit vier Sternen des ADFCs ausgezeichnet 

 


Auf der Tourismusmesse CMT 2026 in Stuttgart wurden der Hohenzollern Radweg, der Schwäbische Alb Radweg, der Württemberger Tälerradweg und die Berg-Bier Tour als ADFC-Qualitätsradrouten mit vier von fünf Sternen rezertifiziert.

Die Urkundenübergabe fand am Montag während der Sondermesse Fahrrad- und Wanderreisen statt und wurde von zahlreichen Landräten und Bürgermeistern begleitet. Die Messe läuft noch bis zum 25. Januar 2026.


Alle vier ausgezeichneten Fernradwege stehen für hochwertigen Radtourismus auf der Schwäbischen Alb: 

·        Schwäbische Alb Radweg: Führt von Nordosten nach Südwesten quer über die Schwäbische Alb, vorbei an Panoramaausblicken, markanten Landschaften und zahlreichen Naturhighlights. 

·        Hohenzollern Radweg: Auf den Spuren des Adels erleben Radfahrende die landschaftliche Vielfalt der Region und hohenzollerische Monumente. 

·        Württemberger Tälerradweg: Entlang von Fluss- und Trockentälern entdecken Radfans charmante Städte und die abwechslungsreiche Natur Württembergs. 

·        Berg Bier-Tour: Eine zweitägige Genießerroute durch die schönsten Täler und mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten, um schwäbische Braukunst und Kulinarik zu genießen.

 


ADFC-Qualitätsradrouten werden nach strengen Kriterien bewertet, darunter eine durchgängige Beschilderung, überwiegend verkehrsarme Wege, gepflegte Infrastruktur und regelmäßige Qualitätskontrollen. Die erneute Auszeichnung bestätigt die kontinuierliche Pflege und Weiterentwicklung der Wege durch Landkreise und Kommunen. 

Weitere Informationen

zu diesen und weiteren Radtouren der Schwäbischen Alb sind unter www.albradeln.de zu finden. 

Dieter Buck

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Donnerstag, 22. Januar 2026

CMT 2026: Der Albsteig / HW1 bleibt „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“

Albsteig / HW1 bleibt ausgezeichnet

Der renommierte Weitwanderweg erhält erneut das Qualitäts-Siegel 

„Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“

 


Am vergangenen Sonntag war es so weit: Zum sechsten Mal in Folge erhielt der 360 Kilometer lange Weitwanderweg Albsteig / HW1 das begehrte Siegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“.

Alle drei Jahre wird der Weg erneut vom Deutschen Wanderverband auf den Prüfstand gestellt. Im Rahmen der Urlaubsmesse CMT wurde die Urkunde in Stuttgart feierlich an die Vertreter des Schwäbischen Albvereins und des Schwäbische Alb Tourismus (SAT) überreicht.

Anspruchsvolle Qualitätskriterien zu erfüllen

Für eine erfolgreiche Zertifizierung als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ gelten hohe Anforderungen. Dazu gehören eine besonders nutzerfreundliche Beschilderung, viele landschaftliche und kulturelle Höhepunkte am Weg sowie mindestens 35 Prozent naturnahe Wege. Diesbezüglich kann der Albsteig / HW1 sogar mit 47 Prozent punkten!

Um das Wander-Gütesiegel zu behalten, waren die ehrenamtlichen Helfer des Schwäbischen Albvereins in der Wandersaison sehr aktiv: 16 Bestandserfasser wurden vorab vom Deutschen Wanderverband geschult und überprüften die gesamten 360 Kilometer von Donauwörth nach Tuttlingen. Wo nötig, wurden Markierungen ergänzt, Wege freigeschnitten oder Wegzeiger aktualisiert.

Die Leitung dieser Arbeiten hatte Gerhard Stolz, Hauptfachwart für Wege beim Schwäbischen Albverein. „Es steckt sehr viel Herzblut und Arbeit im HW1“, betont Gerhard Stolz. Vor allem der hohe Anteil an naturnahen Wegen freue ihn. In den vergangenen Jahren habe man viele Wegeabschnitte auf Naturpfade verlegt und neu markiert. Insgesamt kümmern sich 30 Wegewarte des Vereins um die 360 Kilometer Wegstrecke.

Die Prüferinnen und Prüfer des Deutschen Wanderverbands wanderten im Herbst einen Teil der Strecke ab. Sie zeigten sich sehr zufrieden mit dem Zustand und der Attraktivität des Wegs. So stand der Rezertifizierung nichts mehr im Wege.

Ein Weg für Weitwander-Fans

„Der Albsteig / HW1 ist charakteristisch für die einzigartige Landschaft der Schwäbischen Alb. Das Wanderherz schlägt höher, wenn man die zahlreichen Panoramablicke vom Albtrauf, die entschleunigenden Waldpfade und die spektakulären Ruinen und Burgen entlang der Strecke erlebt.“, betont Heiko Zeeb, Themenmanager Wandern des Schwäbische Alb Tourismus.

Zeeb hebt zudem die gute Zusammenarbeit mit dem Schwäbischen Albverein hervor. „Ohne die ehrenamtlichen Wegepflegerinnen und -pfleger des Vereins wäre es nicht möglich, den Fernwanderweg in dieser hohen Qualität anzubieten.“, betont er. Der Schwäbische Alb Tourismus ist für die touristische Vermarktung des Albsteig / HW1 zuständig und finanziert gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Partnern die Zertifizierung.

Weitere Informationen:

www.albsteig.com

www.wege.albverein.net/wanderwege/hauptwanderwege/hw1/

Dieter Buck

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CMT 2026: Baden-Württemberg ehrt seine Tourismusheldinnen und -helden

Tourismusheldinnen und -helden Baden-Württemberg geehrt

Strahlende Preisträgerinnen und Preisträger / Würdigung für besonderes Engagement

 


Mit einer Wertschöpfung von fast 26 Milliarden Euro stellt der Tourismus einen der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Baden-Württemberg dar. Tragende Säule dieses Erfolgs ist das Engagement der rund 375.000 Beschäftigten in der Branche.

Im Rahmen der Kampagne „Tourismusheldinnen und -helden” würdigen deshalb das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) und die baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern (IHK) gemeinsam mit der Messe Stuttgart jedes Jahr Menschen, die das touristische Angebot vor Ort mit Leben füllen und dabei Herausragendes leisten. Bei der feierlichen Urkundenverleihung am 21. Januar auf der CMT, der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit, wurden insgesamt 54 Personen und Teams ausgezeichnet.

Breites touristisches Spektrum

Die frischgebackenen Tourismusheldinnen und -helden zeigten einmal mehr, „wie facettenreich die Tourismuswirtschaft ist”, betonte Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, in seiner Laudatio. „Sie alle führen ihre Arbeit mit Leidenschaft und Hingabe aus und sind echte Vorbilder.” Die Preisträgerinnen und Preisträger stünden stellvertretend „für die zahlreichen engagierten und gastfreundlichen Beschäftigten in der Tourismusbranche, deren Passion und Mission es ist, Gäste zu umsorgen und das Land Baden-Württemberg für Einheimische sowie für Touristinnen und Touristen erfahrbar zu machen. Diesen Einsatz wollen wir würdigen!”, sagte Rapp.


Die Auszeichnungen wurden in fünf Kategorien vergeben, die zusammen eine große Bandbreite touristischer Leistungen abbilden: „Beherbergung und Campingwirtschaft”, „Freizeit- und Reisebranche/Destinationen”, „Gastronomie” (Schwerpunkt auf Service-Fachkräfte) sowie „Nachhaltige Mobilität”.

 „Genau hinsehen, was die Gäste brauchen”

Über eine Urkunde freuen dürfen sich unter anderen Claudia und Phillip Krügele vom Krügele Hof in Murr, die dort neben hochprozentigen Köstlichkeiten aus eigener Brennerei viele weitere Produkte wie Wein, Pralinen oder Übernachtungen im Schlaffass anbieten. Als umsichtige Gastgeberinnen und Gastgeber begleiten sie Events vom „Hof Fetz” mit Guggenmusik über Hochzeiten und Geburtstage bis hin zu stilvollen Trauercafés.

Die Würdigung auf der CMT bedeute für sie „eine große Wertschätzung unserer täglichen Arbeit”, erklärt Claudia Krügele. „Als landwirtschaftlicher Betrieb, der den Schritt in die Selbstvermarktung gegangen ist und sich seither stetig weiterentwickelt hat, freut es uns besonders, dass dieser Weg gesehen wird – und dass wir damit auch überregional neue Gäste erreichen. Es ist für uns ein Ansporn, den Hof als Ort weiterzuentwickeln und am Puls der Zeit zu bleiben – mit einem offenen Blick dafür, wie wir Dinge sinnvoll weiterdenken und verbessern können. Wichtig ist, ehrlich zu schauen, was einem selbst liegt und wofür man brennt – und gleichzeitig genau hinzusehen, was die Gäste brauchen.”

„Sich auf neue, tolle Menschen einlassen”

Eine weitere Tourismusheldin des Jahres 2026 ist die Ludwigsburgerin Sabine Servinho-Lohmann von Grävenitz Events, deren breites Portfolio unterschiedlicher Stadtführungsformate die Geschichte ihrer Heimatstadt lebendig werden lässt. So schlüpft sie – mit umfangreichem historischem Wissen und schauspielerischem Talent – seit vielen Jahren in die Rolle (und das Kostüm) der Gräfin Wilhelmine von Grävenitz, erzählt von Ludwigsburger Tüftlerinnen und Tüftlern oder gibt bei den beliebten „Ludwigsburger Versucherle” auch kulinarische Tipps zur hiesigen Gastronomie.

„Die Auszeichnung ist für mich eine Ehre, eine schöne Anerkennung meiner Arbeit”, sagt Servinho-Lohmann. „Ich bin gerne in der Stadt unterwegs, denn Ludwigsburg ist eine tolle Stadt, eine junge Stadt mit reicher Geschichte. Bei jeder Führung kann ich diese Stadt interessierten Gästen näherbringen – und mich auf neue, tolle Menschen einlassen. Das macht einfach Spaß und Freude!” Alle diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner gibt es hier im Überblick.

„Diese Menschen verdienen unsere Anerkennung und eine Plattform wie die CMT, um gebührend gewürdigt zu werden“, betont Christine Schönhuber, Geschäftsführerin der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg. Auch für die Messe Stuttgart ist die Aktion eine Herzensangelegenheit. „Die Geschichten der Tourismusheldinnen und -helden sind inspirierend und stehen stellvertretend für die Vielfalt und Qualität im Land. Es ist uns eine Ehre, diese Persönlichkeiten auf der CMT zu würdigen“, sagt Guido von Vacano, Mitglied der Geschäftsleitung der Messe Stuttgart.

Über die Initiative und Auszeichnung

Baden-Württemberg begeistert durch seine Vielfalt. Doch erst durch die Menschen, die täglich mit Leidenschaft in der Tourismusbranche arbeiten, wird der Süden Deutschlands lebendig und erlebbar. Um dieses Engagement sichtbar zu machen, wurde die Initiative Tourismushelden ins Leben gerufen. Die Initiative Tourismushelden ist eine gemeinsame Aktion des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW), der Baden-Württembergischen IHKs, der CMT, des DEHOGA Baden-Württemberg, des ADAC Württemberg e.V, des WBO-Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer e.?V. sowie des Bundesverbands der Campingwirtschaft

Weitere Informationen:

https://www.messe-stuttgart.de/cmt/tourismushelden/

Dieter Buck

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Mittwoch, 21. Januar 2026

CMT 2026: Mittelgebirge der vielen Möglichkeiten

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Schwarzwald:

Wandern, Radeln und Kultur


Zwischen Schwarzwaldhöhen und Hochrhein öffnet sich mit „enjoy&bike“ ein Radnetz voller Möglichkeiten: 17 Rundtouren – digital ausgeschildert, modular aufgebaut und je nach Gusto an definierten Knotenpunkten clever miteinander kombinierbar – machen die „FerienWelt Südschwarzwald“ im Landkreis Waldshut in all ihrer Vielfalt erfahrbar.

Fahrrad: „enjoy&bike“: Neues digitales Tourenradnetz im Südschwarzwald

Die Touren, von der kurzen Genussrunde bis zur ausgedehnten Expedition, führen an historischen Dörfern mit typischen Schwarzwaldhöfen wie Mutterslehen oder verwinkelten Altstädten wie Laufenburg vorbei. Entlang der Routen laden beeindruckende Burgruinen, etwa die Küssaburg oder Burg Weißwasserstelz, zu einer kleinen Zeitreise ein. Ausblicke bis zu den Alpen gibt es unter anderem am Rüttewaldkopf oder vom Gugelturm. Naturliebhaber kommen an „Kraftplätzen“ wie dem Tiefenhäuserner Moor, dem geheimnisvollen Krai-Woog-Gumpen mit Wasserfall oder den Rosengärten von Nöggenschwiel auf ihre Kosten. Cafés, traditionelle Gasthöfe und regionale Genussstationen am Wegesrand, etwa an der Krunkelbachhütte, bieten die nötigen Pausenmomente. www.ferienwelt-suedschwarzwald.de/rad 

Köstlich Biken“: (E-)Radeln mit Genuss in Baiersbronn

Freiheit auf zwei Rädern verspricht der „Bikehimmel“ in Baiersbronn: Das abwechslungsreiche, 1000 Kilometer lange Streckennetz hat für alle großen und kleinen Outdoor-Fans etwas zu bieten, unter anderem elf MTB- und 15 Gravel-Touren. Für E-Biker und Genießer empfiehlt sich das Angebot „Köstlich Biken“, verbindet es doch großartig Radeln und Kulinarik in der „Gourmet-Gemeinde“: Gestartet wird die Tour am Wander-Informationszentrum – nach einem alkoholfreien Getränk und dem erfolgreich durchgeführten Bike-Check. Nach kurzer Fahrt ist das erste Ziel im Ortsteil Röt erreicht, wo eine köstliche Überraschung auf die Radelnden wartet. Frisch gestärkt führt die Tour weiter entlang der Murg und bis zum Flüsschen Schönmünz, dem stromaufwärts bis nach Hinterlangenbach gefolgt wird. Hier liegt der nächste Stopp mit Einkehr und zünftigem Schwarzwälder Vesper. Der darauffolgende lange Anstieg zum Ruhestein ist mit neuer Energie im Bauch nun ein Kinderspiel! Überwiegend bergabfahrend geht es zurück zum Wander-Infozentrum. Nach der Premiere im vergangenen Jahr sind die neuen Termine für die geführte E-Bike-Tour mit rund 52 Kilometern Länge voraussichtlich 9./23. Mai, 6./20. Juni, 4./18. Juli, 1./15./29. August und 12./26. September 2026. Buchung unter www.baiersbronn.de

 

Kultur:

„Der Trompeter und der Kater“: 200 Jahre Joseph Victor von Scheffel in Bad Säckingen

Der Dichter Joseph Victor von Scheffel wurde 1826 in Karlsruhe geboren, kam 1850 als Rechtspraktikant nach Säckingen und zog in den Hallwyler Hof. Das Haus liegt direkt am Rhein – und an der längsten gedeckten Holzbrücke Europas. Irgendwo kam Scheffel die besondere, reale Liebesgeschichte des Bürgersohns Franz Werner Kirchhofer und der jungen adeligen Maria Ursula von Schönau zu Ohren, die Mitte des 17. Jahrhunderts mit ihrer Vermählung die Standesgrenzen ignorierten. Als Scheffel 1851 die Stadt wieder verließ, hatte er die Idee zum „Trompeter von Säckingen“ schon in der Tasche. Sein Werk, in dem er aus dem bürgerlichen und musikalischen Werner einen Trompete blasenden Helden machte, erschien erstmals 1854 – und wurde ab den 1870er Jahren zum (weltweiten) Bestseller. Noch vor Scheffels Tod im Jahr 1886 kam der „Trompeter von Säckingen“ außerdem als Oper von Victor E. Nessler auf die Bühne, 1918 wurde der Stoff verfilmt. Es gibt in der „Trompeterstadt“ viele Bezüge zu Scheffels Versepos, in dem der Kater Hiddigeigei als spöttisch-ironischer Erzähler eine wichtige Rolle innehat. Neben Themenführungen mit Trompetenklängen gibt es eine für das Jubiläumsjahr konzipierte Kater-Kinder-Stadt-Rallye, zudem ist im Hochrheinmuseum Schloss Schönau von Ende März bis Oktober eine Ausstellung zu Scheffels 200. Geburtstag zu sehen. www.badsaeckingen.de/dertrompeter 

Karlsruhes Baudirektor: 200. Todestag von Friedrich Weinbrenner

Friedrich Weinbrenner (1766-1826), der große Architekt des Klassizismus, formte nicht nur Gebäude in Karlsruhe und Baden-Baden, sondern beeinflusste ganze Generationen: Über hundert Schüler unterrichtete er in seiner Architekturschule, die seinen Stil in der ganzen Welt verbreiteten, beispielsweise in Philadelphia. Jedoch wurde keine andere Stadt so sehr von seinen Bauwerken geprägt wie Karlsruhe: Marktplatz, Rathaus und evangelische Stadtkirche tragen bis heute seine Handschrift. Auch die „Via Triumphalis“, die repräsentative Straße vom Schloss über den Marktplatz nach Süden, hat die Stadt dem engagierten Karlsruher zu verdanken. Als Baudirektor gestaltete er die Fächerstadt neu – mit klaren Achsen, monumentalen Bauten und harmonischen Plätzen. Zum 200. Todestag feiert Karlsruhe sein prägendes Erbe mit einem lebendigen Kulturprogramm: Dazu gehören u.a. Stadtrundgänge zu seinen Bauwerken oder die Kostümführungen „Karlsruhe mit Weinbrenners Augen“, in denen vom Leben und Wirken Weinbrenners erzählt wird. www.karlsruhe-erleben.de


Außergewöhnliche Konzertorte: 20 Jahre „TONarten Musikfestival“ in Sasbachwalden

Höchste Ansprüche an künstlerische Qualität und dabei programmatisch abwechslungsreich – dieses Prinzip zeichnet seit 20 Jahren das „TONarten Musikfestival“ in Sasbachwalden aus. Die Konzerte finden dabei an so außergewöhnlichen Orten wie dem SWR-Funkturm auf der 1164 Meter hohen Hornisgrinde statt: ein europaweit einzigartiger Konzertraum mit 150 Metern Deckenhöhe. Ebenfalls besonders sind die Konzerte im Weinkeller bei der Alde Gott Winzergenossenschaft, stimmungsvoll auch die Open-Air-Konzerte im Kurpark. Ob Kammermusik, Musikkabarett, Jazz & Singer/Songwriter, Weltmusik, Kinderkonzert oder die das Festival bereichernde Kunstausstellung mit Vernissage im Alten E-Werk – solche Vielfalt bietet auf einmalige Weise die Möglichkeit, Altvertrautes wieder und Innovatives neu zu entdecken. Im Jubiläumsjahr können Besucher vom 26. Juli bis 2. August 2026 selbst auf musikalische Entdeckungsreise gehen. www.sasbachwalden.de

SCHWARZWALDRADIO seit 10 Jahren bundesweit empfangbar

Wie der Schwarzwald genau klingt? Das kann man nicht beschreiben, das muss man hören! Dank seiner Popularität hat er als einzige Ferienregion sein eigenes Radio – das SCHWARZWALDRADIO. Aus dem Studio in Offenburg bringt das Moderatoren-Team unter der Leitung von Markus Knoll rund um die Uhr den Schwarzwald zu Hörern nach Hause. Seit 2016 ist SCHWARZWALDRADIO bundesweit über den digitalen Radiostandard dab+ zu empfangen und verzeichnet eine stetig wachsende Fangemeinde. Freuen dürfen sich Hörer neben Schwarzwald-News auf außergewöhnliche Oldies aus den 1960er bis 1990er Jahren, die selten bis gar nicht im Radio zu hören sind und von den musikvernarrten Moderatorinnen und Moderatoren virtuos in Szene gesetzt werden. Einmal im Monat nimmt Moderatorin Zarah-Louise Roth in ihrem Podcast „Visitblackforest“ Hörer mit auf eine charmant-informative Reise durch die Ferienregion; neben der Kooperation mit Schwarzwald Tourismus entstehen weitere Podcasts mit Karlsruhe Tourismus und dem Europa-Park. www.schwarzwaldradio.com und www.podcast-visitblackforest.info

 

Buchmesse „Blätterrauschen“: Literaturförderung aus und für den Schwarzwald

Bereits zum dritten Mal findet im Kurhaus Hinterzarten die Buchmesse „Blätterrauschen“ statt. Vom 8. bis 10. Mai 2026 kommen Autoren und Verlage im Hochschwarzwald zusammen, um ihre Werke mit Bezug zum Schwarzwald vorzustellen und mit interessierten Besuchern in einen Austausch über ihre Arbeit zu kommen. Zum abwechslungsreichen Programm gehören auch Lesungen, Filmvorträge und Gesprächsrunden. Im Rahmen der Veranstaltung werden ausgewählte Bücher in den Kategorien Belletristik und Sachbuch mit dem Förderpreis „Wälderliebling“ ausgezeichnet, der für die kommende Buchmesse durch Crowdfunding ermöglicht wurde. www.hochschwarzwald.de/buchmesse

„Fidelius on Tour“ – an Wochenenden mit Band

Der SWR-Schauspieler und Kabarettist Martin Wangler fährt vom 19. Juni bis 18. Juli 2026 im zehnten Jahr in der Rolle des „Fidelius Waldvogel“ durch Baden-Württemberg und präsentiert an etwa 25 verschiedenen Orten sein musikalisches Kabarettprogramm. Der Urschwarzwälder ist dabei mit seinem Traktor und seinem „Stubewägeli“ (ein zur Wanderbühne umfunktionierter Forstwagen) im Land unterwegs und hat mittlerweile Kultstatus erreicht. An den Wochenenden wird er von den „Waldvögeln“ (Bass: Thomas Klauer, Schlagzeug: Chris Thoma) musikalisch begleitet. www.martin-wangler.de

„Schwarzwald Musikfestival“ bringt die Ferienregion zum Klingen

Das „Schwarzwald Musikfestival“ verwandelt die elf Spielorte zwischen Ettlingen und St. Blasien, Schramberg und Bad Wildbad vom 8. bis 25. Mai 2026 in das größte zusammenhängend bespielte Gebiet in Baden-Württemberg. Ob in urigen Schwarzwälder Bauernhöfen, großen Festsälen oder Kirchen, in romantischen Burgruinen oder futuristischen Werkshallen – überall glänzt das Musikfestival unter der Leitung von Mark Mast mit herausragendem Programm und renommierten Künstlern: In großer stilistischer Vielfalt von Klassik über Jazz bis Weltmusik finden 17 Konzerte statt. Auch für Kinder bietet das Musikfestival eine Möglichkeit, klassische Musik in interaktiven Workshops zu erleben. Einer der Höhepunkte sind die drei Crossover-Eröffnungskonzerte mit Werken von Vivaldi und Piazzolla in Verbindung mit Human Beatbox in Freudenstadt, Schiltach und Bad Wildbad. Ebenfalls außergewöhnlich dürfte das Konzert des Kammermusikensembles Spark am 11. Mai in Oberndorf werden – sie spannen den Bogen „Von Bach bis Beatles“. www.schwarzwald-musikfestival.de

 

„Bloom up! Die Sprache der Blumen“ in Baden-Baden

Mit „Bloom up! Die Sprache der Blumen“ laden die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden und das Badische Landesmuseum Karlsruhe (das Museum ist wegen der umfassenden Generalsanierung des Karlsruher Schlosses aktuell geschlossen) zu einem floralen Erlebnis der besonderen Art ein. Die Ausstellung entführt auf einen sinnlich-intellektuellen Rundgang durch 2.500 Jahre Kulturgeschichte der Blume: vom altägyptischen Lotus über Jugendstil-Rosen bis zu digitalen Blütenfantasien. Blumen erzählen hier Geschichten von Liebe, Leben, Vergänglichkeit, aber auch von Widerstand, Erinnerung und poetischer Subversion. Historische Objekte treffen auf zeitgenössische Kunst, schaffen einen atmosphärischen Garten der Künste, der zum Staunen, Riechen, Fühlen und Genießen einlädt. Ein Erlebnis für alle Sinne – ein Blumenmeer voller Geschichte und Gegenwart. Zu sehen ist die Ausstellung in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden vom 12. Juni 2026 bis 10. Januar 2027. www.kunsthalle-baden-baden.de

 

Internationales Akkordeon-Festival an verschiedenen Orten im Schwarzwald

Seit ihrer Gründung 2009 hat sich die „Akkordeonale“ von einem ambitionierten Projekt zur Wiederentdeckung des Akkordeons zu einem außergewöhnlichen Festival entwickelt, das musikalische Kulturen und Stilrichtungen aus aller Welt vereint. Wie passend, dass die Landesmusikräte das Akkordeon zum „Instrument des Jahres 2026“ gewählt haben. Das Publikum darf sich bei der „Akkordeonale“ auf ein facettenreiches Ensemble voller Temperament, Esprit und Poesie freuen: Das musikalische Spektrum reicht von südbrasilianischer Gaucho-Musik, dem „griechischen Blues“ Rembetiko und Balkan-Jazz über expressive italienische Minimal Music bis hin zu virtuoser französischer Akkordeonkunst. Charakteristisch für das Festival sind die pulsierenden Wechsel zwischen Soli und Ensemblestücken, die eindrucksvoll zeigen, wie Musik Menschen verbinden kann. Die Konzertreihe besucht verschiedene Orte im Schwarzwald: Karlsruhe (8. April 2026), Pforzheim (17. April), Offenburg (19. April), Bad Bellingen (1. Mai) und Freiburg (7. Mai). www.akkordeonale.de

„Kommen – Entdecken – Erleben“: Kultursommer Nordschwarzwald

Der sechste Kultursommer Nordschwarzwald verwandelt die Region vom 16. Juli bis 16. August 2026 erneut in ein lebendiges Festival für Kunst, Kultur und Musik. Mehr als 100 Veranstaltungen laden dazu ein, die kulturelle Vielfalt der Region von Maulbronn bis Alpirsbach auf vielfältige Weise zu entdecken. Ein Highlight ist die schwimmende Bühne in Pforzheim, die Konzerte, Performances und Begegnungen auf dem Wasser ermöglicht und die Innenstadt in eine außergewöhnliche Kulturkulisse verwandelt. Vom 20. bis 25. Juli gibt Yadegar Asisi, einer der bedeutendsten Panoramakünstler unserer Zeit, der Pforzheimer Innenstadt neues Leben als offenes Atelier. Zu den musikalischen Höhepunkten zählen der „Calwer Klostersommer“ sowie hochkarätige Konzerte in den Klöstern Maulbronn und Alpirsbach. www.kultursommer.nordschwarzwald.de


Endingen feiert 20 Jahre Lichternacht

Endingen darf getrost als Kleinstadtperle bezeichnet werden: Die historische Altstadt mit ihren schmalen Gässchen bietet für jeden Besucher eine schöne Gelegenheit für einen gemütlichen Spaziergang oder Einkaufsbummel mit anschließender Einkehr, von regionaler Küche bis Sterne-Niveau inklusive feinen Weinen ist alles geboten. Bei der Lichternacht, die am 11. September 2026 zum 20. Mal stattfindet, legt sich dazu noch eine mystische Stimmung über die Kulisse: Stimmungsvolle Beleuchtung dank Tausender Lichter untermalt kulturelle Darbietungen, Live-Musik und kulinarische Genüsse. Die Geschäfte der Innenstadt öffnen bis 23 Uhr und laden mit Sonderaktionen zu einer langen Einkaufsnacht ein. www.endingen.de

Wellness:

115 Jahre Mineral-Thermalwasser in Bad Krozingen

Das Bad Krozinger Thermalbad – die Vita Classica – hat sich zu einem stilvollen und zugleich funktionalen Badepalast mit großzügiger Therme, einem Saunaparadies und dem Wohlfühlhaus entwickelt. Dabei waren die Anfänge eher zufällig: Denn es war gar nicht heißes, mineralienreiches Wasser, das Bergleute 1911 bei Tiefenbohrungen suchten. Sie wollten eigentlich Erdöl finden, als sie auf einen sprudelnden Quell kochenden Wassers stießen. Und so begeht die Vita Classica im Jahr 2026 ihr 115-jähriges Jubiläum – und noch immer scheinen Ideenfluss und Tatendrang des dort seit mehr als 30 Jahren waltenden Geschäftsführers, Rolf Rubsamen, nicht abzuebben. So ergiebig wie die Thermalquellen des Bades, so unerschöpflich zeigt sich auch die Experimentierlust des Betreibers: Ob fernöstlicher Japangarten oder orientalisches Verwöhnprogramm, tibetisches Klangschalenzeremoniell in der Himalaya-Sauna oder römisch-irisches Dampfbad mit Farbenspiel, ob ägyptisches Rasulbad mit Heilschlamm oder Aqua-Dance zu lateinamerikanischer Musik – der Vielfalt sind kaum Grenzen gesetzt. Neben dem umfangreichen Wellnessangebot können sich Besucher auf das Wasser mit einer der höchsten Kohlensäurekonzentrationen Europas freuen. Es regeneriert und regt die Durchblutung im ganzen Körper an. www.bad-krozingen.info

Quelle der Erholung: 50 Jahre Albtherme in Waldbronn

Gäste dürfen sich in der Albtherme in Waldbronn auf natürliches Thermalwasser, eine wunderbare Badelandschaft mit vier Schwimm- und Badebecken sowie zehn Themensaunen freuen. Gemütliche Ruheräume, Infrarotkabine, Kneippbecken und viele zusätzliche Wellnessangebote im „Beauty & Day Spa“ laden zur persönlichen Auszeit ein. Salz, das direkt aus dem Toten Meer in Jordanien gewonnen wird, ist das wesentliche Element der Totes-Meer-Salzgrotte. Durch die hohe Löslichkeit des Salzes wird die Luft mit Mineralien angereichert, diese können über die Haut und Atemwege aufgenommen werden. Die Albtherme ist mit fünf Wellness Stars ausgezeichnet und ist mit ihrer Ausrichtung ein touristischer Leuchtturm in der Region; 2026 werden fünf Jahrzehnte wohltuende Erholung und Entspannung gebührend gefeiert. Die Heilwasser, die Ende des 17. Jahrhunderts entdeckt wurden, machen das Albtal im nördlichen Schwarzwald bis heute zur „Kurlandschaft“. Im Sommer 2026 soll auch die Siebentäler Therme in Bad Herrenalb nach umfangreicher Revitalisierung wieder öffnen; sie blickt dann auf 55 Jahre Geschichte zurück. www.albtal-tourismus.de


Familie: 

Spektakuläre „Neckarline“-Hängebrücke in Rottweil

606 Meter lang und bis zu 60 Meter über dem Boden: Mit einem großen Eröffnungswochenende vom 24. bis 26. April 2026 soll die spektakuläre „Neckarline“-Hängebrücke in Rottweil eröffnet werden. Ihre geschwungene Form ist wie ein weiches „S“, das zuerst zur Mitte hin ansteigt, um dann sanft abfallend an der Stadtmauer auszulaufen. So eröffnen sich immer wieder neue, spannende Ein- und Ausblicke auf die älteste Stadt Baden-Württembergs und die Landschaft am Ostrand des Schwarzwalds. Die Brücke verbindet bedeutende Sehenswürdigkeiten in der „Stadt der Türme“: Auf der einen Talseite steht der Testturm von „TK Elevator“ mit Deutschlands höchster Aussichtsplattform in 232 Metern Höhe. Auf der anderen Seite führt die Brücke in den Bockshof, eine Parkanlage am Rande der mittelalterlichen Innenstadt mit ihren prächtigen Erkern, gotischen Kirchtürmen und historischen Wehrbauten. Initiator und Investor Günter Eberhardt hat im Schwarzwald schon die Hängebrücken „Wildline“ in Bad Wildbad und „Blackforestline“ in Todtnau geplant und gebaut. www.neckarline.de 

Nationalpark Schwarzwald erweitert

Die Faszination unberührter Natur können Gäste im Nationalpark Schwarzwald zwischen Baden-Baden und Freudenstadt erleben. Er wurde am 1. Januar 2014 gegründet und ist der erste und einzige seiner Art in Baden-Württemberg. Mit der Flächenerweiterung ab Januar 2026 werden die beiden bisher getrennten Teile des Nationalparks miteinander verbunden: Die Fläche vergrößert sich von etwa 100 Quadratkilometer auf rund 113 Quadratkilometer. Voraussetzung für den Zusammenschluss ist ein wertgleicher Tausch der Fläche der Waldgenossenschaft Murgschifferschaft mit Staatswald im Raum Enzklösterle. Gleichzeitig verkauft das Land seine Anteile an der Murgschifferschaft an die verbleibenden Genossenschafter. Idealer Startpunkt für eine Tour im Nationalpark Schwarzwald ist der Ruhestein. Dort befindet sich auch das barrierefreie Nationalparkzentrum, das mit der interaktiven Dauerausstellung zum wilder werdenden Wald besticht und auch in architektonischer Hinsicht Akzente setzt. www.nationalpark-schwarzwald.de

 

Neue Abenteuer-Golfanlage im Monbachtal 

Ein Hingucker ist die neue und barrierearm angelegte Abenteuer-Golfanlage im Monbachtal bei Bad Liebenzell. Die kreative Landschaft mit 18 Bahnen nimmt Bezug auf regionale Themen wie Kloster Hirsau, Hornisgrinde und Flößereigeschichte, spielt mit Motiven aus Flora und Fauna und integriert zudem Themen um den christlichen Glauben. Die Anlage gehört zu den Christlichen Gästehäusern Monbachtal. www.monbachtal.de/abenteuergolf

Neues Outdoor-Escape-Erlebnis am Freiburger Schlossberg: „Vaubans Vermächtnis“

Das analoge Outdoor-Erlebnis „Vaubans Vermächtnis“ am Freiburger Schlossberg entführt Spieler ins Jahr 1679: Die Stadt steht unter französischer Herrschaft. Als östlichster Vorposten an der Grenze zu den habsburgischen Landen beginnt Festungsbaumeister Sébastien Le Prestre de Vauban im Auftrag von König Ludwig XIV. mit dem Ausbau der Stadt und des Schlossbergs zur Festung. Jahrhunderte später stoßen die Outdoor-Escape-Fans nun auf einen alten Tornister mit verschlossenen Kisten und einem Buch voller Aufzeichnungen aus jener Zeit. Darin finden sich Hinweise – offenbar hat Vauban hier mehr hinterlassen als Mauern…Zwischen den Resten der historischen Festungsanlagen gilt es, knifflige und haptische Rätsel zu lösen, echte Schlösser zu öffnen und somit „Vaubans Vermächtnis“ zu heben. Die rund vier Kilometer lange Tour vom Anbieter „Berggeheimnis“ startet am Schlossbergring beim Schwarzwaldverein und führt am Schlossberg entlang. www.freiburggeheimnis.de

Offroad-Abenteuer: 20 Jahre Unimog Museum in Gaggenau

Von historischen Modellen bis zu eindrucksvollen Exponaten – das Unimog Museum in Gaggenau bietet faszinierende Einblicke für Technikbegeisterte, Familien und Neugierige, die das Universal-Motor-Gerät besser kennenlernen oder neu entdecken möchten. Seit 20 Jahren lässt sich dort alles über die Funktionsweise, die Entwicklung und die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten dieses außergewöhnlichen Fahrzeugs lernen. 1946, vor 80 Jahren, wurde die erste Testfahrt mit einem Prototyp durchgeführt, ab den 1960er Jahren bis 2002 wurden in Gaggenau Unimogs produziert. Auf dem Außenparcours des Museums können Mutige bei einem erfahrenen Fahrer einsteigen und die Vielseitigkeit des Unimogs selbst erleben: Das Fahrzeug meistert 100 Prozent Steigung, 70 Prozent Gefälle und 20 Grad Schräglage mühelos. www.unimog-museum.com


 

PLAYMOBIL-Sonderfigur „Schwarzwald Marie“ auf Weltreise

Ab Mai 2026 wird die Eislaufhalle in Baiersbronn zur faszinierenden PLAYMOBIL-Welt: Besucher können eintauchen in eine spektakuläre Ausstellung mit tausenden Figuren, die die Abenteuer der „Schwarzwald Marie“ auf ihrer großen Weltreise erzählen. Zu erleben sind der Schwarzwald rund um Baiersbronn, spannende Safaris in Afrika, das geheimnisvolle Ägypten am Nil mit Pyramiden, die Kultur Japans und viele weitere Reiseziele. Der renommierte Künstler Oliver Schaffer inszeniert zwölf Dioramen, die zum Staunen und Entdecken einladen – ein Erlebnis für die ganze Familie! www.baiersbronn.de

Mobilität:

Mit der Bahn klimafreundlich in den Schwarzwald: 25 Jahre „Fahrtziel Natur

Mit der Teilnahme an der Kooperation „Fahrtziel Natur“ wirbt der Schwarzwald gemeinsam mit den Umweltverbänden BUND, NABU, VCD und der Deutschen Bahn für die nachhaltige und klimafreundliche Anreise mit der Bahn. „Fahrtziel Natur“ verbindet seit 2001 ökologisch verträgliches Verkehrsverhalten mit aktivem Naturerlebnis vor Ort; der Schwarzwald war der erste Partner in Baden-Württemberg. Neben den beiden Naturparken Schwarzwald Mitte/Nord und Südschwarzwald (seit 2013) sind auch der Nationalpark Schwarzwald (seit 2015) sowie das Biosphärengebiet Schwarzwald (seit 2025) Partner bei „Fahrtziel Natur“. Die Teilnahme aller vier Großschutzgebiete im Schwarzwald an dieser Kooperation unterstreicht den besonderen Wert des Schwarzwalds als Modellregion für nachhaltige Entwicklung und aktiven Klimaschutz. Mit der 2005 von der Schwarzwald Tourismus GmbH ins Leben gerufenen KONUS-Gästekarte sind Urlauber auch vor Ort mobil: Mehr als 9.000 Gastgeber in rund 150 Schwarzwälder Ferienorten drücken ihren Gästen für die Dauer ihres Aufenthalts kostenlos ein Freifahrtticket für Busse und Bahnen im öffentlichen Nahverkehr der Ferienregion in die Hand. www.fahrtziel-natur.de und www.konus-schwarzwald.info

Weitere Infos: 

www.schwarzwald-tourismus.info

www.messe-stuttgart.de/cmt/

Dieter Buck

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