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Donnerstag, 30. Oktober 2025

Birgitt Drewes: Reimmichl Volkskalender 2026

Birgitt Drewes: 

Reimmichl Volkskalender 2026

Der beliebte Jahresbegleiter aus Tirol mit kurzweiligen Beiträgen zu Land und Leuten

 


Wie so manches wird der beliebte Reimmichl Volkskalender alljährlich von einer großen Anzahl Menschen sehnsüchtig erwartet.

Es ist ja nicht so wie früher, als er neben der Bibel vielleicht das einzige Druckwerk in mancher einsamen Stube war. Heute sind die Möglichkeiten groß und größer, sich abzulenken und zu unterhalten. Und trotzdem hat sich die Beliebtheit seit 105 Jahren gehalten. Da muss was dran sein.

Der traditionsreiche Jahres begleitet seine Leserinnen und Leser jedes Mal mit einem bunten Strauß an Beiträgen und Geschichten durch das Jahr.

Tradition seit 105 Jahren

Die zentralen Themen im Kalender für das Jahr 2026 sind Mut und Zuversicht. Er erzählt von Menschen, die nach Kriegen ihre Heimat wieder aufgebaut haben. Ihr Mut stärkte sie, sie ließen sich nicht von Zerstörung, Armut und Not unterkriegen. In unseren Tagen möchte man die Zuversicht manchmal verlieren. Immer wieder hört man, dass man über die Welt und ihre Lage nicht mehr nachdenken will, so bedrohlich scheint es. Doch die Blüten des mutigen Miteinanders sind überall zu spüren: Ob junge Menschen, die sich für die Umwelt einsetzen. Ältere Menschen, die von ihrer reichen Erfahrung weitergeben. Oder Familien, die ihre Kinder für die Zukunft stärken.

Reicher Lesestoff also, tiefgehend und zum Nachdenken anregend. Verschiedene Autoren haben wie immer Stimmungen und Entwicklungen aufgespürt und auf ihre Art verarbeitet.

Selbstverständlich kommen auch im Kalender 2026 nach dem ausführlichen Kalendarium mit allen Feier- und Gedenktagen, Wettersprüchen, Lostagen, Himmelserscheinungen und Bräuchen vom Reimmichl Sebastian Rieger und anderen beliebte Autorinnen und Autoren aus Tirol nicht zu kurz.

Zum Begründer:

Der Priester und Schriftsteller Sebastian Rieger (1867–1953) war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein äußerst populärer Journalist und Volksschriftsteller. Seine Bücher, die er unter dem Pseudonym Reimmichl veröffentlichte, erreichten Millionenauflagen. Für das Jahr 1920 gab er erstmals einen Volkskalender heraus, der seit 1925 seinen Namen trägt: der Reimmichl Volkskalender.

Zusammengestellt von:

Birgitt Drewes ist seit 35 Jahren als Journalistin aktiv, davon 15 Jahre in führenden Aufgaben (Chefredakteurin „Haller Lokalanzeiger“, Ressortleiterin „Tiroler Tageszeitung“, Geschäftsführerin in der Moser Holding, Aufbau einer Agentur für Corporate Publishing); Studium von Wirtschaft und Management an der Fachhochschule Innsbruck/MCI, seit 17 Jahren selbstständig im Bereich Journalismus, PR und Trainings, Referentin für Medienarbeit, Selbstmarketing und Kommunikation.

Zusammengestellt von Birgitt Drewes: Reimmichl Volkskalender 2026. Taschenbuch. 240 Seiten; durchgehend farbig illustriert; 24.5 cm x 17 cm, Tyrolia, Innsbruck-Wien, 2025 1. Auflage, 2025. ISBN 978-3-7022-4283-1. 15 €

Sie erhalten das Buch im Buchhandel oder hier.

Dieter Buck

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Mittwoch, 22. November 2023

Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg

 Unbezahlte Werbung

LICHTERGLANZ, LEBKUCHEN UND LAMETTA
Die Weihnachtsmärkte in den Kleinstadtperlen im Süden erleben


Endingen: Weihnachtsmarkt in der historischen Altstadt;

Foto: Stadt Endingen

Zimtduftige Leckereien, funkelnde Weihnachtsbäume, geschmückte Fassaden und ein direkter Draht zum Christkind: Ein Besuch der Weihnachtsmärkte in den baden-württembergischen Kleinstadtperlen verspricht festliche Stimmung und weckt die Vorfreude auf die nahenden Feiertage. Ganz gleich, ob beim After-Work-Glühwein oder beim Last-Minute-Weihnachtsshopping – Stress kommt hier garantiert keiner auf.

Eine königliche Kulisse bietet der Weihnachtsmarkt in Tettnang, direkt in den Höfen des Schlosses. Calw hat den „heißesten Draht“ zum Christkind: Hier kann man in der Engelspost Wunschzettel schreiben und die Hesse-Stadt anschließend bei einer vorweihnachtlichen Fackel-Tour erkunden. Für den perfekten Überblick sorgen die 53 Stufen der Michaelskirche über dem historischen Marktplatz von Schwäbisch Hall. Von dort lässt sich das bunte Treiben mit einem Punsch in der Hand entspannt beobachten.
Eine lebensgroße Krippe wartet in Oberkirch. Samt echten Ziegen, Schafen und einem Esel, die sich über Streicheleinheiten freuen. Münsingen bietet im „Albgut“ mit verschiedenen Manufakturen in denkmalgeschützten Gebäuden ein einzigartiges Ambiente. Und Nagold versüßt Gästen den Besuch mit dem als Lebkuchenhaus beleuchteten Rathaus.
Der Weihnachtsmarkt in Radolfzell ist eine echte Institution: Er findet schon seit über 40 Jahren vor dem Münster statt und begeistert nicht nur durch seine Nähe zum Bodensee. In Ehingen kann man den Weihnachtsmarktbesuch mit einer Kutschfahrt verbinden und damit unvergessliche Erinnerungen schaffen. Endingen schmückt für seinen Markt über 100 Weihnachtsbäume. In Bad Säckingen und Rottenburg kommt dafür jeden Tag der Nikolaus persönlich vorbei, um Kinder zu beschenken.
Wer selbst noch Geschenke mit dem gewissen Etwas sucht oder sich für Kunsthandwerk interessiert, ist in Ellwangen, Weinheim oder Bretten richtig. Zahlreiche liebevoll dekorierte Buden und Stände bieten hier außergewöhnliche Unikate und besondere Kleinigkeiten an. Romantische Stimmung kommt bei einem Weihnachtsbummel in Mosbach auf: Überall in der Fußgängerzone und in den Bäumen funkeln dort in der Advents- und Weihnachtszeit Sternenlichter und lassen das alte Fachwerk erstrahlen.  
Ein „singender Weihnachtsbaum“ verzaubert große und kleine Gäste in Waldkirch. Auf einer zehn Meter hohen Tribüne in Tannenform geben Chöre hier täglich mitten im Stiftsbezirk Weihnachtslieder zum Besten. Und auch in Schramberg sorgen örtliche Musikerinnen und Musiker mit weihnachtlichen Melodien unterschiedlichster Stilrichtungen für festliche Stimmung. 

Informationen:

Mehr Informationen zu den Kleinstadtperlen und ihren Weihnachtsmärkten gibt es unter:
kleinstadtperlen-bw.de  

Literatur zu den Kleinstadtperlen in Baden-Württemberg:

Dieter Buck: Kleine Städte – Großer Charme. Malerische Stadtperlen in Baden-Württemberg. 192 Seiten, ca. 190 Abbildungen, Format 16,8 x 24,1 cm, Hardcover. J. Berg, München, 2023. ISBN: 9783862469109. 24,99 €

 

 

 

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Dieter Buck

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Samstag, 5. Januar 2013

Wolfgangsee und Weisses Rössl 3 - der dritte Tag - unbezahlte Werbung


Wolfgangsee und Weisses Rössl 3 - 
der dritte Tag
Weiter ging’s mit den Highlights der Wolfgangseeregion. Einer der Toppunkte dieses Tages war die Führung mit Alt-Rösslwirt Helmut Peter durch die alte Wallfahrtskirche. Ob ein „richtiger“Kirchenhistoriker mehr weiß als er über die Geschichte der Kirche, des Wallfahrtsortes und des Salzkammergutes mag bezweifelt werden. Eines ist jedoch sicher: so interessant und Humorvoll, mit so viel Charme und Schalk im Nacken wie er kann wohl kaum ein anderer eine Kirchenführung machen. 

St. Wolfgang - die Wallfahrtskirche St. Wolfgang
Kurz zur Kirche, sie ist noch an anderer Stelle beschrieben, ansonsten wird auf die Bilder verwiesen, die wirklich für sich sprechen. Sehenswert sind vor allem der Schwanthaleraltar und der Altar von Michael Pacher, wohl das berühmteste Ausstattungsstück der Kirche. Eine Wand ist mit den ältesten, gotischen Figuren geschmückt, die nach dem großen Kirchenbrand übriggeblieben sind. Beeindruckend ist auch die Kanzel von Mondseer Künstlers Meinrad Guggenbichler.
Weitere Informationen und Fotos siehe: http://alpen-blog.blogspot.de/2012/11/salzkammergut-st-wolfgang-am-wolfgangsee.html

Hallstatt im Salzkammergut:
Städtchen am Berg, am Salz und am See
Danach ging es zu einem weiteren Höhepunkt des Salzkammergutes, nach Hallstatt, dem Salzort am steilen Berghang, nachdem eine ganze Kultur zur Keltenzeit benannt wurde. Führerin Helga Lenz führte uns durch den Ort und gab so manches interessante Detail zum besten. Zu den berühmten, bemalten Totenschädeln bei der katholischen Kirche hat es leider nicht gereicht, dafür aber sahen wir uns in einem - leider „Schnelldurchgang“- das Museum Hallstatt an. Es ist hervorragend neu eingerichtet mit vielen interessanten Details und Besonderheiten, sei es nun der 3 D-Film zu Beginn, seien es die Figuren aus der Geschichte, die Einblicke in die Stollen oder die Dioramen, die einen guten Eindruck des Salzbergbaus früherer Zeiten gaben.
Begrüßung in Hallstatt: Fibeln und Salz




Hallstatt: Essen im Heritage.Hotel Hallstatt

Danach spazierten wir zum Heritage.Hotel Hallstatt, wo uns ein - angeblich kleiner - Lunch erwartete. Was dieses erst seit wenigen Jahren bestehende Hotel bot, war aber mehr als ein kleiner Lunch, es war ein opulentes Mittagessen bester Qualität.



Tafelspitzsuppe mit dreierlei Einlage: Leberknödel, Grießnockerl und Frittaten (woanders eher als „Hochzeitssuppe“ bekannt und eine große Köstlichkeit.

Medaillons von der Reinanke an Sauce Bernaise mit Grillgemüse und Ruccolarisotto (die Alternative wäre zweierlei vom Rind geweisen)

 Und als Abschluss Malakoffnockerl 
mit Himbeersorbet und Milchschokolade.
Bad Goisern im Salzkammergut:
Handwerkerhaus - Handwerkskunst vom Besten
Danach wartete das Handwerkerhaus in Bad Goisern auf uns. Hier haben sich verschiedene Handwerker der Region versammelt und zeigen ihre Künste. Das reicht vom Schumacher über den Schreiner, der unter anderem originelle Toiletteneinrichtungen anbietet, einen Optiker und einer Trachtenschneiderei bis hin zu einem Schmuckdesigner und weiteren Handwerken, die zwar in alter Tradition stehen, aber nicht unbedingt Kunsthandwerker sind. Die Betriebe kommen aus der ganzen Region, zeigen aber in diesem Haus ihre Fertigkeiten und Ideen. Das Haus selbst ist an das schlösschenartige Anwesen der Bundesforste angegliedert, besitzt einen schönen, für die Gegend untypischen Innenhof und ging aus dem ehemaligen Försterhaus hervor. Eine vom Handwerk begeisterte junge Historikerin führte uns in lebhaftem Vortrag in das Handwerkerhaus, die Geschichte und seine Firmen ein.



Interessant: die Entstehungsgeschichte der echten Goiserer


Eine besondere Toilette...



Wolfgangseer Advent:
Eröffnung in St. Gilgen
Danach wartete die offizielle Eröffnung des Wolfgangseer Advents auf uns. Zufällig liefen wir der Landeshauptfrau Gabi Burgstaller in die Hände, die uns leutselig begrüßte. Danach fand ein kurzer Gottesdienst mit den versammelten Pfarrern der umliegenden Orte, dem Chor der Internationalen Schule und Trachtenkindern statt. 




Beeindruckend war die Predigt des Benediktinerpaters Johannes, Prior des Klosters Gut Aich, der eine schöne, selbst erlebte Weihnachtsgeschichte erzählte. Er wäre nämlich als junger Novize in einem Kloster gewesen und hätte sich geschniegelt und gebügelt„g’schneuzt und g’hampelt“ auf die Weihnachtsmesse vorbereitet, als es an seine Zellentür klopfte. Der Bruder, der den Schweinestall betreute, fragte ihn: „Johannes, kannst Du mir noch helfen, den Schweinestall auszumisten?“. Wohl etwas ärgerlich fragte Johannes, ob das nicht noch Zeit hätte bis zum nächsten Tag. Die Antwort des alten Bruders war: „Weißt du Johannes, die Schweine brauchen auch mal einen Feiertag. - Selten eine so schöne, und dazu sogar noch echte Weihnachtsgeschichte gehört.

St. Gilgen:
Kerzen als Besonderheit auf dem Adventsmarkt
Anschließend hatten wir noch Zeit zu einem Rundgang durch den Weihnachtsmarkt in St. Gilgen, konnten ein wenig den weiteren humorvollen Reden und Erzählungen der Landeshauptleuten und Bürgermeister lauschen, dann ging es mit einer kurze Fotografierpause, um das nächtlich beleuchtete St. Wolfgang aufzunehmen, zurück ins Hotel Weisses Rössl. Denn kurz darauf sollte es zum Abendessen in die zum Hotel gehörende Fischerhütte gehen, Saibling essen stand auf dem Programm. Darauf freuten wir uns schon lange.

Weisses Rössl: die Fischerhütte
Weisses Rössl-Chef Oliver Trudmann-Peter zeigte uns stolz seine Fischerhütte, die das Hotel neu erworben hat, die renoviert wurde und künftig den Hotelgästen zur Verfügung stehen soll. Den Räucherofen für die Saiblinge hat er selbst gemauert, um die Hütte herum liegen die Fischteiche, in denen Saiblinge in jeder Größe schwammen und auf hungrige Gäste warteten. Saibling. Als Vorspeise gab es Ziegenkäse vom Hof des Landesrats Eisl, danach für jeden einen geräurcheten Saibling und zum Abschluss Kuchen und Apfelbrot mit Quitten- und Himbeergelee. Ein schöner Abschluss von ein paar herrlichen Tagen.



Dieter Buck

Info:
Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft, 5360 St. Wolfgang, Au 140, Telefon (0 61 38)80 03, www.wolfgangsee.at, info@wolfgangsee.at.
Romantik Hotel im Weissen Rössl, A 5360 St. Wolfgang, Telefon 0043 (0) 6138 2306-0, Fax 0043 (0) 6138 2306-9941, welcome@weissesroessl.at, www.weissesroessl.at
www.alpen-advent.com,

www.hotel-hallstatt.com, info@hotel-hallstatt.com,

www.handwerkerhaus.at, office@handwerkhaus.at

www.museum-hallstatt.at, kontakt@museum-hallstatt.at

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