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CMT 2026
Schwarzwald-News
2026
Wandern, Städtereisen und mehr
Mehr als 24.000 Kilometer bestens markierte Wanderwege
machen die Ferienregion Schwarzwald zu einem wunderbar vielfältigen
Wanderrevier. Stetig wird das Angebot an neuen, zertifizierten Touren erweitert.
Neue
Wanderwege in der Ferienregion Schwarzwald
Das ermöglicht Wanderern spannende Natur-Erlebnisse,
Einblicke in Schwarzwälder Traditionen und Geschichten sowie lohnenswerte
Einkehrschwünge. www.wandern-schwarzwald.info
Sechs
neue Schwarzwälder Genießerpfade:
Alpines Wandergefühl und
literarische Geschichte im Krottenbachtal bei Blumberg
Der neue Schwarzwälder Genießerpfad durchs Krottenbachtal
verbindet alpines Wandergefühl mit den eindrücklichen Landschaften rund um
Achdorf und Blumberg am Ostrand des südlichen Schwarzwalds. Gleich zu Beginn
müssen Wanderer einen steilen Aufstieg auf den Scheffheu meistern, dabei
passieren sie spektakulär gesicherte Abschnitte und ausgedehnte Wälder, bevor
der Weg in Serpentinen nach Eschach wieder hinabführt. Die Route mit gut elf
Kilometern führt durch das Krottenbachtal und umrundet das Sulzbachtal, wobei
man am Westhang des Eichbergs auf schmalen, erdigen Wegen entlangwandert und
tiefe Buchenwälder durchquert. Ein lohnender Abstecher zum Eichbergstutz mit
der Eichberghütte belohnt bei klarem Wetter mit Fernblicken bis ins Berner
Oberland zu Eiger, Mönch und Jungfrau. Die Rundtour startet und endet in
Achdorf, wo das traditionsreiche Landgasthaus „Scheffellinde“ den kulinarischen
Ausklang bildet und badische Küche mit literarischer Geschichte verbindet: Der
Dichter Joseph Victor von Scheffel, dessen „Trompeter von Säckingen“ ab den
1870er Jahren zum Bestseller wurde, war dort Stammgast – 2026 jährt sich sein
Geburtstag zum 200. Mal. Der Qualitätsweg soll im ersten Halbjahr 2026 als
Genießerpfad ausgeschildert werden. www.schwarzwald-donau.de

Schwarzwaldhöfe, Kapellen, Bilderbuch-Natur:
Durchs Prisental bei Schönwald
Der neue Schwarzwälder Genießerpfad durchs Prisental bei
Schönwald führt zu aussichtsreichen Hochflächen, traditionellen
Schwarzwaldhöfen sowie stillen Kapellen und zeigt den Schwarzwald in seiner
klassischen Bilderbuchform. Die zehn Kilometer lange Rundtour startet am
Wanderparkplatz Gutenhöhe auf etwa 1.000 Metern Höhe und führt auf gut
markierten Wegen durch eine offene Kulturlandschaft mit weiten Panoramen über
das Prisen- und Gutachtal im mittleren Schwarzwald. Unterwegs kommen Wanderer
auch an der ehemaligen Bobbahn vorbei, die an die Frühzeit des Wintersports in
Schönwald erinnert. Die mit nur 220 Höhenmetern gespickte Tour lässt sich ideal
mit einem Abstecher zu Deutschlands höchsten Wasserfällen in Triberg verbinden.
Die Paradiestour soll im ersten Halbjahr 2026 als Genießerpfad ausgeschildert werden.
www.schwarzwald-donau.de
„Todtmooser Moosgumper“: Zu den
schönsten Plätzen auf beiden Seiten des Wehratals
Der neue Schwarzwälder Genießerpfad „Todtmooser Moosgumper“
führt zu den schönsten Plätzen, die das Wehratal unmittelbar südlich von
Todtmoos zu bieten hat. Die knapp zehn Kilometer lange Rundwanderung ab
der Tourist-Info verspricht Naturgenuss und Schwarzwaldromantik pur, führt auf
stillen Wegen durch dichte Wälder, vorbei an klaren Bächen und zu
beeindruckenden Aussichtspunkten. Schon der Aufstieg zum Rheintalblick
begeistert mit einem weiten Panorama und spannenden Einblicken in die
Geschichte des Ortes. Wer Stille und Ursprünglichkeit sucht, wird in der
wildromantischen Wolfsschlucht fündig – ein Ort zum Durchatmen und Staunen.
Über schmale Pfade und lauschige Waldwege geht es weiter zur Wehrawaldklinik
und schließlich zurück in die Ortsmitte, wo die prachtvolle Wallfahrtskirche zu
einem Moment der Einkehr einlädt. Den Tag können Wanderer im „Lebküchler“-Ort gemütlich
bei regionalen Spezialitäten ausklingen lassen, bevor der Weg zurück zur
Tourist-Info führt. Die Tour soll im ersten Halbjahr 2026 als Genießerpfad
ausgeschildert werden. www.todtmoos.de
Wissenswertes aus der
Klostergeschichte: „Domsteig“ in St. Blasien
Schon von außen ist der Dom in
St. Blasien beeindruckend: Dafür verantwortlich sind seine Architektur und
seine Kuppel – mit einer Spannweite von 36 Metern die größte nördlich der
Alpen. Innen fasziniert unter anderem sein ganz in Weiß gehaltener Innenraum.
Auf dem neuen „Domsteig“ eröffnen sich dem Wanderer immer wieder besondere
Blicke auf Dom und Stadt im Hochschwarzwald. Der Rundweg führt auf 11,4
Kilometern vom Kurpark über Luisenruhe und Wildgehege zum Weißenstein mit
Tosca-Kreuz. An ausgewählten Stationen gibt es Wissenswertes zu den einzelnen
Standorten in Form von Infotafeln und Hörgeschichten, abrufbar über QR-Codes. Den
Erwachsenen erzählt Domgeist Bruder Ildefons aus der Klostergeschichte; auch
eine Erkennungsmelodie des Domgeistes darf nicht fehlen. Auch der Domspatz
Pfiffikus hat eine eigene Erkennungsmelodie, er bringt den jungen Wanderern in
kindgerechter und etwas flapsiger Form viel Interessantes nahe. Der
Schwarzwälder Genießerpfad soll am 10. Mai 2026 offiziell eröffnet werden. www.hochschwarzwald.de

„Balzer Herrgott-Runde“ führt zu
zwei besonderen Fotomotiven im Schwarzwald
Die anspruchsvolle „Balzer Herrgott-Runde“ bei Gütenbach
führt auf vielen steilen Anstiegen und schmalen Pfaden zu zwei der beliebtesten
Fotomotive im Schwarzwald: Zum Balzer Herrgott, einer Christusfigur, die in
eine Weidbuche eingewachsen ist, und zur 1825 erbauten Hexenlochmühle, der
einzigen Mühle im Schwarzwald mit zwei Wasserrädern. Zusammen mit den tiefen
Schluchten der Wilden Gutach und ihrer Seitentäler zeigt sich auf knapp 17
Kilometern und 700 Höhenmetern viel von der Schönheit des Schwarzwaldes: wilde
Natur, gemütliche Dörfer, prächtige Ausblicke, sanfte Bergwiesen und dunkle
Wälder. Der Qualitätsweg soll im ersten Halbjahr 2026 als Genießerpfad
ausgeschildert werden. www.schwarzwald-donau.de
Kelten, Römer, Kultstätten:
Genießerpfad „Himmel und Hölle“ in Gengenbach
Himmel und Hölle liegen in Gengenbachs Altstadt nah
beieinander – in der nur wenige Meter voneinander entfernten Engel- und
Höllengasse. Der anspruchsvolle Schwarzwälder Genießerpfad „Himmel und Hölle“
trägt diese Besonderheit im Namen, startet in der geschichtsträchtigen Altstadt
und führt himmelwärts zum Bergle. Auf dieser frühgeschichtlichen Kultstätte von
Kelten und Römern thront heute die Jakobuskapelle – eine Station des
Jakobuswegs nach Spanien – und bietet einen wunderbaren Blick auf die „Perle
des Kinzigtals“ und bei passender Witterung bis Straßburg. Weiter bergauf geht
es zur sagenumwobenen Teufelskanzel, ehe beim Hochkopf der höchstgelegene Punkt
erreicht ist. Entlang des Kandelhöhenwegs treffen Wanderer auf die gut
erhaltenen Schanzen des „Vorderen Kinzigtalwalls“, einer Verteidigungsanlage
aus dem 17. Jahrhundert. Sie sollte französische Truppen aufhalten, doch im
Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstörten diese Gengenbach 1689 fast vollständig. Im
18. Jahrhundert blühte die Stadt wieder auf; 1905 schufen die Stadtväter eine wegweisende
Gestaltungssatzung, um die historische Altstadt zu bewahren. Dort endet die 17
Kilometer lange und mit knapp 700 Höhenmetern gespickte Tour auch, ehe zuvor
noch das mystische Naturdenkmal Heidenstein und die Portiunkula-Kapelle
passiert wurden. www.gengenbach.info
Übersicht der mehr als 50
Schwarzwälder Genießerpfade: www.geniesserpfade-schwarzwald.info
Neuer
Fernwanderweg durchs Kinzigtal:
Eröffnung des „Kinzigtalsteigs“
ist für Herbst 2026 geplant
Das Kinzigtal und seine mehr als 25 Seitentäler
beeindrucken mit einer abwechslungsreichen Natur- und Kulturlandschaft: Steile
Granitfelsen, idyllische Waldseen, mächtige Tannen, eine offene Tallandschaft
mit Obstwiesen, Weiden und Ackerland – und dazu typische Schwarzwalddörfer,
Fachwerkstädtchen wie Wolfach, Haslach und Schiltach (das von UN Tourism als
Best Tourism Village 2025 ausgezeichnet wurde) und die Heimat des weltbekannten
Bollenhuts: Gerade das Zusammenspiel der verschiedenen Kontraste zeichnet die
Region im Herzen des Schwarzwaldes aus. Auf dem neuen Fernwanderweg „Kinzigtalsteig“,
dessen Eröffnung für Herbst 2026 geplant ist, lässt sich diese Vielfalt auf
rund 150 Kilometern erleben. Highlights der zehn Etappen sind besondere
Aussichtspunkte wie der Urenkopfturm in Haslach, der Spitzfelsen zwischen
Wolfach und Hausach sowie der Teisenkopf in Schenkenzell. Mit dem Start in
Gutach über Kirnbach und dem Ziel in Hornberg werden alle drei
„Bollenhutgemeinden“ durchquert, weitere kulturgeschichtliche Zeugnisse sind
das Kloster Wittichen in Schenkenzell oder die Hansjakob-Kapelle in Hofstetten.
Dank Schwarzwaldbahn und Ortenau-S-Bahn verfügen zahlreiche Etappenstandorte
über eine gute ÖPNV-Anbindung; zudem wird an kürzeren Etappenkombinationen und
attraktiven Schleifen für Tageswanderer gearbeitet. www.schwarzwald-kinzigtal.info/wandersteig
Weitere
neue Wanderwege:
Grandiose Ausblicke übers
Elztal: „Panoramaweg Katzenmoos“
Das „ZweiTälerLand“ nordöstlich von Freiburg wurde als
erste „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ in Baden-Württemberg
zertifiziert. Die schönsten und ursprünglichsten Winkel des Elz- und
Simonswäldertals sind auf rund 800 Kilometer bestens ausgeschilderter
Wanderwege zu entdecken. Der „Panoramaweg Katzenmoos“ bei Elzach ist eine neue,
etwa elf Kilometer lange Rundwanderung, die mit aussichtsreichen Panoramablicken,
Naturpfaden und moderaten 260 Höhenmetern besticht. Der Weg verläuft am Fuße
des Bolzbergs und führt hinauf zum kleinsten Ortsteil von Elzach, Katzenmoos,
vorbei an Wiesen und durch mystisch anmutende Wälder. Entlang der Strecke
genießen Wanderer grandiose Blicke übers Elztal, auf den Hörnleberg und den
Kandel, bei guter Sicht sogar zum Rosskopf bei Freiburg. Immer wieder laden
Rastplätze zu Pausen ein. Der Panoramaweg bietet ideale Motive für
Landschaftsfotografie und ist ein attraktives Ziel für Familien und Ausflügler,
die eine aussichtsreiche Tageswanderung planen. www.zweitaelerland.de

Glück
auf: „Bergbaupfad“ rund um den Silberberg in Seebach
Der Bergbau im Schwarzwald hat eine jahrhundertelange
Tradition: Der bergmännische Abbau von Hämatit reicht zurück bis in die
Römerzeit und erlebte im Mittelalter seine Hochphase. Die spezifischen
Gegebenheiten rund um das Besucherbergwerk Silbergründle in Seebach macht der
neue, sieben Kilometer lange „Bergbaupfad“ interaktiv erlebbar: Auf große und
kleine Kumpels warten ein nachgebauter Stollen, ein Memoryspiel, Bilderrätsel,
Brettspiele sowie turnerische Elemente. Für die Erwachsenen beleuchtet der Erlebnisweg
im „Mummelseedorf“ im nördlichen Schwarzwald auf Infotafeln den Seebacher
Bergbau, die hiesigen Bodenschätze und Gesteinsvorkommen, darunter der feste
Seebach-Granit und der weiche Buntsandstein. Auch der Wald steht im Fokus als
Holzlieferant für den damaligen Stollenausbau und die Köhlereien, die den
nötigen Energielieferanten für die Gewinnung und Weiterverarbeitung von Erzen
und Metallen produzierten. Durch saftige Bergwiesen folgt der Pfad dem
Grimmerswaldbach in Richtung Vollmer´s Mühle. Malerische Aussichten auf die
Seitentäler Grimmerswald und Muttert wie auch auf die Rheinebene bis hin zu den
Vogesen versüßen den Rückweg über den Zieselberg zum Ausgangsort an der
Mummelseehalle. www.achertal.de
„Murgtalpfad“:
Zeitreise durch den Hotzenwald
Auf 28 Kilometern entfaltet der neu gestaltete
„Murgtalpfad“ ein eindrucksvolles Panorama des Hotzenwalds tief im südlichen
Schwarzwald: Von der Quelle in Herrischried-Lochhäuser bis zur Mündung in den
Rhein bei Murg führt der Weg durch unterschiedliche Klimazonen und
abwechslungsreiche Landschaften. Mehr als 30 Stationen laden dazu ein, die
Vergangenheit und Gegenwart der Region zu entdecken: Alte Saumpfade erinnern an
Zeiten, in denen Menschen und Zugtiere gemeinsam Waren transportierten.
Gleichzeitig wird die ökologische Dynamik des Murgtals in Flora und Fauna
erlebbar. Begleitet wird der Weg von „Tröpfli“, dem fröhlichen Maskottchen des
„Murgtalpfads“, der auf Infotafeln Wissen kindgerecht aufbereitet. Als Streckenwanderung
konzipiert, sind Start- und Endpunkte bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln
erreichbar. Wer eine kürzere Tour bevorzugt, findet in den sechs neu angelegten
Rundwanderwegen – die „Schleifen“ sind zwischen fünf und elf Kilometer lang –
attraktive Alternativen. www.murgtalpfad.de
Spannende
Rallye auf dem „BaumZeit: Weg der Jahresbäume“ in Bad Säckingen
Ein Spaziergang der besonderen Art: Die „BaumZeit“-Tour
führt quer durch die „Trompeterstadt“ Bad Säckingen zu ausgewählten Baumarten,
die in den vergangenen Jahren vom Förderverein „Baum des Jahres“ e. V. und der
„Baum des Jahres – Dr. Silvius Wodarz Stiftung“ gekürt wurden. Entlang des
Weges lässt sich viel Wissenswertes über die Besonderheiten der ausgezeichneten
Bäume erfahren. So wird jeder Halt zu einer Begegnung mit einem lebendigen
Stück Naturgeschichte – mitten in der Stadt. Kleine Entdecker können zudem den
Kater Hiddigeigei – bekannt aus dem Buch „Der Trompeter von Säckingen“ von
Joseph Victor von Scheffel – auf einer spannenden Rallye begleiten. Denn an
manchen Stationen hat er knifflige Rätsel rund um die Bäume versteckt: Mal zum
Schmunzeln, mal zum Grübeln und immer voller Überraschungen. Wer alle Aufgaben
schafft und das Lösungswort herausfindet, wird im Namen des Katers zum
Baum-Profi gekürt – mit einer kleinen Überraschung als Belohnung. www.badsaeckingen.de/baumzeit
Weitere Infos:
www.schwarzwald-tourismus.info
www.messe-stuttgart.de/cmt/
Dieter Buck
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auch unter www.dieterbuck.de, auf facebook und in Instagram unter dieter_buck_wanderautor.
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Artikel über
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Minimalisten unter den Freunden der Fotografie: http://stuttgart-schwarz-weiss.blogspot.com.
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