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Algund überzeugt mit vielfältiger Architektur
Hotels in alten Stadeln oder historischen Mauern aus dem 13.
Jahrhundert
Wahrzeichen sowohl
zeitgemäßer als auch historischer Architektur finden sich verteilt über die
verschiedenen Ortsteile des Gartendorfs Algund im Meraner Land. Wie in ganz
Südtirol zeugen auch hier Kirchen, Burgen und Bergbauernhöfe von einer bewegten
Geschichte.
Die Südtiroler
Architektur bewahrt ihr wertvolles Kulturerbe und ist gleichzeitig offen für
zeitgenössische Interpretationen. So zieht mitten im Zentrum von Algund die
moderne Pfarrkirche, entworfen vom einheimischen Architekten Dr. Wilhelm
Gutweniger, mit ihrem spitzen Turm Blicke auf sich. Einen optischen Kontrast
bietet der nur zehn Gehminuten entfernte Urlaubsort Ansitz Pünthof, dessen
Geschichte und Steinmauern bis ins 13. Jahrhundert zurückgehen. Die Unterkünfte
Pergola Residence, 2004 von Matteo Thun geplant, und das Schloss Plars
Weinrefugium, das erst seit diesem Jahr die Hotelanlage durch die Umgestaltung
des ehemaligen Stadel-Gebäudes ergänzt, sind wiederum eher Vertreter eines
zeitgemäßen Baus und Designs.
Algunder Pfarrkirche
© Helmut Rier
In den 1960er
Jahren traf die Bevölkerung von Algund eine mutige Entscheidung und beauftragte
das Architektenduo Wilhelm und seine Frau Lilly Gutweniger mit dem Bau einer
neuen, zentralen Pfarrkirche. Dieser zog sich über die Jahre 1966-1971. Der
Grundriss der heutigen Kirche zum Heiligen Josef, die zum Wahrzeichen des
Ortskerns geworden ist, setzt sich aus mehreren langgezogenen Sechsecken
zusammen und moderne Materialien wie Stahl und Beton sowie regionale
Gesteinsarten dominieren die Fassade und den spitz aufragenden Kirchturm.
Im Inneren hat
1990 Peter Fellin, einer der größten Südtiroler Künstler des letzten
Jahrhunderts, den Kreuzweg Christi malerisch festgehalten. Die farbenfrohen
Fenster aus ungeschliffenen Bergkristallen, gestaltet von den Glasmalerinnen
Susanne Demmel-Brunner und Monika Mahlknecht, symbolisieren die Zyklen des
Lebensbaumes und ziehen Betrachter in ihren Bann. Die Fenster an der Nordwand
greifen die Sechseckform wieder auf.
Pergola Residence
Patrick Schwienbacher
Die Architektur
der Pergola Residence am Ritten auf 1395 Meter Höhe soll im Einklang mit der
Südtiroler Kultur und dem Lifestyle stehen. Zwölf Suiten und zwei Penthäuser
fügen sich fast nahtlos in die umliegende Landschaft der Algunder Weinberge
ein. Das Designstudio Matteo Thun & Partners ist genau dafür bekannt – für
die respektvolle Arbeit mit dem „Genius Loci“, der Seele des Ortes. Gründer
Thun selbst gilt als einer der einflussreichsten italienischen Architekten
seiner Zeit. 2004 wurde die Pergola Residence bei ihm in Auftrag gegeben.
Charaktergebend sind die terrassenförmigen Glas-Holz-Fassaden mit ihren
begrünten Dächern, die traditionellen Weinpergolen nachempfunden sind.
Das Hotel selbst
besticht mit seiner legeren Atmosphäre. Entspannung bieten nicht nur die
privaten Terrassen mit Blick ins Grüne, sondern auch der Pool. Croissants zum
Frühstück werden an die Tür geliefert, weitere Zutaten finden sich in der
hauseigenen Bottega. Auch selbst bedienen können sich Gäste rund um die Uhr im
Weinkeller, der sowohl über eine Auswahl von kleinen Weingütern der Region als
auch über den Hauswein V verfügt. Weitere Infos finden sich unter www.pergola-experience.it.
Zur 2004 erbauten
PERGOLA RESIDENCE in Algund hat sich 2022 das HAUS ENGADEIN in Oberinn (1.395
m) sowie 2023 das SPAZIO 46 in Algund gesellt. Alle 3 Häuser zeichnet eine
besondere Art der Gastfreundschaft und Gastlichkeit aus sowie in der Folge eine
bezeichnende Art des Aufenthalts für den Gast an diesen Orten.
Die PERGOLA
EXPERIENCE beruht einerseits auf der Intimität eines Hauses, ohne andererseits
auf die Annehmlichkeiten und den Service eines Hotels zu verzichten. Mitten in
der Natur in Südtirol ist hier Zeit zum Ruhen und Bewegen, Erholen und
Erkunden, Arbeiten und Leben. Unkonventionell, leger, barfuß: weder Dresscode,
noch Vorschriften, noch Regeln; hier gilt: Schuhe abstreifen, zuhause fühlen.
Die PERGOLA
EXPERIENCE formt sich aus der Gelegenheit, in ein von Vertrauen geprägtes
Umfeld der Gastlichkeit einzutauchen. Wünsche und Anliegen werden antizipiert
aufgefangen, sind vor der Äußerung schon diskret erfüllt. PERGOLA-Gäste kommen
in einem komfortablen, persönlich geprägten Ambiente an, das respektvoll auf
Ansprüche eingeht.
PERGOLA ist eine
Denkweise, ein Lebensgefühl.
Drei Häuser, intim
und vertraut, mit den Dienstleistungen und Angeboten eines Hotels: Die PERGOLA
RESIDENCE, entworfen von Matteo Thun, ist ein Appartmenthotel mit 12 Suiten und
2 Penthouses, jeweils inklusive Küche und großer Terrasse. Nebenan steht der
SPAZIO 46, designt von Hannes Peer, mit dem Loft 46, einem großzügigen
Appartment. Die Gäste beider Häuser haben Zugang zu einem Innen- sowie
Außen-Pool, zwei Saunas, Aktivraum, Lounge, Bibliothek, Honesty Bar, Bottega,
Weinkeller, Klavier und Blick über das ganze Tal. Das HAUS ENGADEIN hat zwei
Schlafzimmer mit Badezimmern und Balkon, Küche, Bauernstube, Lese- und Wohnraum
mit Panoramafenster, Arbeitstisch, Bottega, Wein- und Speckkeller, Sauna,
Sonnenterrasse und Blick in den Wald.
In allen drei
Häusern ist die Begeisterung für Architektur und Design mit zeitgenössischen,
inspirierenden und überraschenden Elementen spürbar, verbindet sich mit Kultur
und Lifestyle, und vergisst nicht auf hochwertiges Handwerk zu setzen –
gekennzeichnet von Funktionalität und Beständigkeit, bricht mit Klassikern der
Hoteleinrichtung und trifft damit zeitlosen Spirit.
Schloss Plars Weinrefugium
© Alex Filz
Der neuste Zuwachs
des charmanten Boutique Hotels SCHLOSS PLARS wine & suites ist das
Weinrefugium. Ausgehend von den bestehenden Profilen des Schlosses an der
Stelle des ehemaligen Stadels schafft der Neubau, geprägt durch ein Satteldach,
eine Synthese zwischen Bestand, Erweiterung und Landschaft. Die lineare
Struktur des Neubaus entwickelt sich in einer modernen und klaren Tonart in
Verbindung mit dem Schloss selbst und bildet gleichzeitig einen Kontrast zu
diesem. Zusammenhänge und Gegensätze wurden vom Architektenteam Juri Pobitzer
und Alberto Buso von monovolume architecture + design mit extrem viel
Feingefühl bespielt.
Das Weinrefugium
beherbergt in Anlehnung an das an das eigene Weingut und die Lage inmitten der
Reben vier großzügige Premier-Cru und Grand-Crui Suiten mit dezenten
Designer-Möbeln von Rossin, Panorama Terrassen und privaten Saunen. Eine
weitere Sauna-Lounge befindet sich ebenfalls im Gebäude und kann exklusiv
gebucht werden - Weitblick über das Meraner Land inklusive. Weitere Infos finden sich unter
www.schlossplars.com.
Ansitz Pünthof
© Andreas Marini
Der Ansitz Pünthof
Bed & Breakfast & Chalet ist kein klassisches Hotel, sondern ein über
die Jahre gewachsenes Anwesen mit reichlich Geschichte. Die Wurzeln reichen
zurück bis ins 13. Jahrhundert und Zeuge dessen sind noch die teilweise
erhaltenen, dicken Steinmauern. Ab 1633 folgten zahlreiche An- und Umbauten, so
dass sich die Architektur heute aus verschiedene Zeitepochen zusammensetzt und
teilweise seit 1979 unter Denkmalschutz steht. Für das historische Flair und
den gleichzeitig zeitlosen Charme sorgen das burgartige Hauptgebäude samt
Kreuzgewölbe, die Parkanlage und Details wie freigelegte Holzbalken und
Freskenmalereien, filigrane Eisenbalkongitter sowie mundgeblasene
Fensterscheiben. Dafür wurde Gastgeberfamilie Wolf jüngst die Auszeichnung „Historischer
Gastbetrieb des Jahres in Südtirol 2024“ verliehen, was die gelungene schonende
Sanierung des Bausubstanz wertschätzt.
Gäste können aus
zwölf Zimmern im Ansitz und sechs Appartements in mehreren, im üppigen
mediterran-alpinen Garten versteckten Häusern ihre Lieblingsunterkunft wählen.
Allen steht das Frühstück, das auf der wildromantischen Terrasse oder in der
historischen Stube serviert wird, sowie ein idyllisch gelegener Außenpool zur
Verfügung. Weitere Infos finden sich unter www.puenthof.com.
Über Algund
Hier fühlen sich
naturverbundene Genießer zuhause: Das Gartendorf Algund im Meraner Land in
Südtirol besticht mit einer kontrastreichen alpin-mediterranen Kulisse zwischen
300 und 3.000 Höhenmetern. Sieben abwechslungsreiche Ortsteile laden mit rund
160 Kilometern an Wanderwegen, darunter der berühmte Algunder Waalweg und der
Meraner Höhenweg im Naturpark Texelgruppe, sowie zahlreichen Radwegen in
verschiedenen Höhenlagen zu gesunder Bewegung ein. Um neue Kraft zu schöpfen,
bieten sich viele Ruheplätze, Waldbaden in der Atmosphäre des Algunder Waldes,
Achtsamkeitsübungen, geführte Kräuterwanderungen und 50 Kneipp-Stationen an. Ob
im traditionellen Gasthaus oder im Sterne-Restaurant, Gäste können sich stets
auf eine naturnahe und regionale Küche mit frischen Algunder Qualitätsprodukten
verlassen. Kulturelle Erlebnisse, am besten zu entdecken mit der Algund Card,
regelmäßige Veranstaltungen sowie passende Unterkünfte für alle Bedürfnisse und
mit einer ehrlichen Willkommenskultur runden das Angebot ab. Das Gartendorf
Algund ist der qualifizierte Ort für gesundheitsfördernden Outdoor-, Genuss-
und Erholungs- sowie Familienurlaub gleichermaßen. Weitere Informationen unter
www.algund.info.
Quelle: Tourismusverein
Algund - Associazione Turistica di Lagundo, www.algund.info
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Dieter Buck
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