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Sonntag, 9. März 2025

Nationalpark Hohe Tauern: Frühling im Raurisertal

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Weiß-grünes Frühlingserwachen im Raurisertal

 


Der Frühling ist im Raurisertal ein außergewöhnliches Naturereignis: Während von den Goldbergen noch ordentliche Schneemengen glitzern, sind die Täler längst von sattem Grün überzogen. 

Die beste Zeit für Naturentdeckungen zwischen rauschenden Wildbächen und Wasserfällen, zwischen Eis und Schnee.

Die größte Gemeinde des Nationalparks Hohe Tauern erstreckt sich über 30 Kilometer von der Kitzlochklamm bis zum Hohen Sonnblick. Dazwischen steckt die ganze Vielfalt des Nationalparks Hohe Tauern. Von den ursprünglichen Seitentälern und dem Rauriser Urwald über reissende Bäche, hohe Wasserfälle bis hinauf zu jahrhundertealten Almen, weiten Gletscherfeldern und mächtigen Dreitausendern gibt es im Frühling unglaublich viel zu entdecken. Die klare Luft und die milde Sonne locken zu Naturentdeckungen in die fünf grünen Seitentäler und hinauf in die schneebedeckten Berge.

Bis hinauf in den Schnee der Goldberge

Wer bis noch nicht genug Schnee gesehen hat, schließt sich der Nationalpark Schneeschuh-Exkursion „Winterlicher Urwald“ an, die noch im April durch die alten Zirben- und Fichtenbestände des Rauriser Urwalds bis in den Talschluss Kolm Saigurn hinaufführt. Um das Osterwochenende kommen die Hochalmbahnen noch einmal in Fahrt.  

Geführte Schneeschuh-Wanderungen am Hochalm-Winterwanderweg, Rutschbob-, Schlitten- und Skitouren-Partien sowie Osterhasen-Schnitzeljagden im Schnee locken hinauf auf den Familienberg. Außerdem natürlich der Rundumblick über die Goldberge und den Nationalpark Hohe Tauern sowie die Salzburger Kalkalpen mit von den Loferer Steinbergen bis zum Dachstein. Baron’s Hochalm tischt kulinarische Besonderheiten auf, von Spinatknödel bis Erdäpfelnidei.

Ungezähmte Kraft des Wassers

Sobald unten in den Seitentälern die Wege schneefrei sind, sprießt es auch schon ringsum und Wanderer machen sich auf die Beine. Zur Zeit der Schneeschmelze sind die ersten Frühlingsboten da und am Wasserinformationsweg Seidlwinkltal hat berauschende Überraschungen auf Lager: Die sprudelnde Seidlwinklache bachaufwärts passiert man den eindrucksvollen Spritzbach-Wasserfall in seiner ganzen Pracht, die Litzelhofalm, die Palfner Alm und die Gollehenalm laden zum Einkehren.

Ganz am Ende steht auf 1.526 Metern das Rauriser Tauernhaus, an dem schon vor 500 Jahren Säumer haltmachten, wenn sie mit ihren Noriker-Pferden, Eseln oder Ochsen Salz und Wein über die Alpenpässe transportierten. Später im Frühling ist auch die Tour vom Rauriser Tauernhaus weiter am Saumpfad in die Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern bis zum Hochtor der Großglockner Hochalpenstraße ein farbenprächtiges Erlebnis.

Dann sind die Berghänge von den blühenden Almrosen purpur gefärbt. Eine der schönsten Schluchten in den österreichischen Alpen ist schon ab Mai wieder zugänglich: die Kitzlochklamm am Rauriser Taleingang bei Taxenbach. Unmengen von Wasser lassen zwischen den hoch aufragenden, zerklüfteten Felswänden die Wogen hochgehen und sorgen für ein beeindruckendes Naturschauspiel.

Blumenwanderungen im Juni

Mit den ersten warmen, sonnigen Junitagen lohnt es sich, den Blumenwanderweg im Gaisbachtal Richtung Karalm einzuschlagen. Dann blühen die Wiesen dort in allen Farben. Auch das Forsterbachtal überrascht mit einer herrlichen Blütenpracht und traumhaften Aussichten in die Hohen Tauern. Ab Juni ist außerdem einer der besten Lehrpfade Österreichs durch den Rauriser Urwald mit seinen 80 dunklen Moortümpel schneefrei und knorrige Sturzfichten, mächtige Zirben, Moose warten mit ihrem satten Grün auf.

Sehenswert ist auch das Rauriser UrQuell beim Bodenhaus, aus dem unaufhörlich frisches Quellwasser sprudelt und gluckst. Etwas oberhalb liegt das sehenswerte „Waldgeheimnis“: ein frühlingsfrischer kleiner Waldsee, der von einem Tag auf den anderen plötzlich austrocknet und sich wieder füllt. Im Tal der Geier finden sich im Frühling Bartgeier, Gänsegeier, Steinadler und Mönchsgeier ein, die hier nach Nahrung suchen. Der Themenweg „Könige der Lüfte“ im Krumltal ist ab Juni schneefrei und auch Murmeltiere und Gämsen laufen vor die Linse. Sobald die Hochalmbahnen (28.05.25) anlaufen, sind Familien mit von der Partie. Dann sind nämlich auch die Greifvogelwarte, Tillys Waldpfad und der Goldwaschplatz an der Mittelstation Heimalm wieder in Betrieb.

Rauriser Heimatgefühl – April 2025

04.–18.04.25 (FR), 10.10 Uhr: Nationalpark Schneeschuh-Exkursion „Winterlicher Urwald“ in Kolm Saigurn – Parkplatz Bodenhaus

17.04.25, 09–16 Uhr: Osterbetrieb der Hochalmbahnen – 10–13 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung mit Fichtennadeltee-Pause – Spinatknödel auf der Baron’s Hochalm – Rutschbob & Schlitten Verleih an der Bergstation – Osterhasen-Schnitzeljagd

18.04.25, 09–16 Uhr: Osterbetrieb der Hochalmbahnen – Erdäpfelnidei auf der Baron’s Hochalm – Rutschbob & Schlitten Verleih an der Bergstation – Osterhasen-Schnitzeljagd

19.04.25, 09–16 Uhr: Osterbetrieb der Hochalmbahnen – 09–12 Uhr: Geführte Schneeschuhwanderung – Kasnockn, Maskottchen Tilly und Gasteiner Tanzlmusi auf der Baron’s Hochalm – Rutschbob & Schlitten Verleih an der Bergstation – Osterhasen-Schnitzeljagd

20.04.25, 09–16 Uhr: Osterbetrieb der Hochalmbahnen – Wiener Schnitzel auf der Baron’s Hochalm – Rutschbob & Schlitten Verleih an der Bergstation – Osterhasen-SchnitzeljagdOsterhasenparty Bockal Schirmbar

21.04.25, 19 Uhr: Freies Tanzen – Mesnerhaus Rauris

30.04.25, 15 Uhr: Maibaumaufstellen der Feuerwehr Wörth und Bergrettung – Einsatzzentrale Wörth

Weitere Informationen:

Tourismusverband Rauris

A-5661 Rauris, Sportstraße 2

Tel.: +43 6544 20022, Fax: +43 6544 20022 88

E-Mail: info@raurisertal.at

www.raurisertal.at

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Dieter Buck

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Freitag, 8. Januar 2021

Winter im Raurisertal in den Hohen Tauern

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Winterromantik im „goldenen“ Hochtal der Tauern

 

Im Raurisertal wurde bis vor 100 Jahren nach Tauerngold geschürft. Heute ist die Natur der Schatz, den es zu bewahren gilt. Die Rauriser Hochalmbahnen sind deshalb Mitglied der Klima-Allianz. Winterromantiker hinterlassen abseits der Pisten keinen großen ökologischen Fußabdruck.

Rauris ist die flächenmäßig größte Gemeinde im 1.800 km² umspannenden Nationalpark Hohe Tauern, dem weitreichendsten Schutzgebiet der Alpen mit 266 Dreitausendern und 342 Gletschern. Die Vielfältigkeit der Natur in den Hohen Tauern findet man allerdings auch im 30 Kilometer langen Raurisertal vereint.

Auf leisen Sohlen nach Kolm Saigurn

Die Rauriser Hochalmbahnen sind eines der ersten klimaneutralen Skigebiete in Österreich. Ein kostenloser Tälerbus bringt die Urlauber ins Hüttwinkltal und das Seidlwinkltal. Und auch die Möglichkeiten an sanften Wintersportarten sind kaum sonst wo so zu finden wie wie im Raurisertal: Zwei Mal pro Woche geht es mit einem Nationalpark Ranger zu einer geführten Schneeschuhwanderung in die traumhafte Winterlandschaft am Fuße des Hohen Sonnblicks. Die Wanderer stapfen dabei auf dem markierten Schneeschuhtrail vom Alpengasthof Bodenhaus rund 300 Höhenmeter hinauf bis in den Talschluss Kolm Saigurn auf 1.600 Metern.

Auf Loipen, Goldbergen und Eisfällen

Es gibt 30 Kilometer gespurte Langlaufloipen im Raurisertal. Die absolut schneesicheren Höhenloipen in Bucheben sind kostenlos mit dem Tälerbus erreichbar. Rauris ist außerdem ein echter Skitourengeher-Geheimtipp in den Hohen Tauern. Vor allem im Talschluss Kolm Saigurn gibt es viele Möglichkeiten und Ziele bis in die Dreitausender. Markierte Aufstiegsrouten bietet das Skitourencenter Raurisertal im Gebiet der Rauriser Hochalmbahnen, inklusive Abfahrt über die präparierte Piste. Die Eiskletterer haben das Raurisertal längst für sich entdeckt, vor allem wegen der „Eisarena Kolm Saigurn“ mit dem Barbarawasserfall und 13 weiteren Eisfällen. Noch leichter erreichbar und ideal für Einsteiger ist der 13 Meter hohe Eisturm am Naturfreundehaus.

Abends kommt Romantik auf

Nicht entgehen lassen sich Winterromantiker eine Pferdeschlittenfahrt in Rauris-Wörth oder im Hüttwinkltal – und schon gar nicht eine Rodelpartie vom Kreuzboden auf der zwei Mal pro Woche beleuchteten Bahn. Der Sessellift bringt die „Easy Rider“ an den Startpunkt. Für Winterwanderer werden jeden Winter 35 Kilometer Wege im gesamten Tal geräumt. Ein Tipp ist das gesellige Gäste-Eisstockschießen, bei dem es um die Pinzgauer Spielart dieser Sportart geht. Und schließlich bietet sich auch eine stimmungsvolle Fackelwanderung durch das Ortszentrum von Rauris an – für alle, die sich gar nicht sattsehen können an der Pracht einer Winternacht im Raurisertal.

Weitere Informationen:

Tourismusverband Rauris

A-5661 Rauris, Sportstraße 2

Tel.: +43 6544 20022, Fax: +43 6544 20022 6030

E-Mail: info@raurisertal.at

www.raurisertal.at                                      

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Samstag, 6. Juni 2020

Raurisertal im Nationalpark Hohe Tauern

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Mit Abstand dem Genuss auf der Spur
– im Raurisertal



Das Raurisertal ist die größte Gemeinde im Land Salzburg – mit fünf Seitentälern, 295 Kilometer Wanderwegen und allen Freiräumen des Nationalparks Hohe Tauern. Ideale Voraussetzungen also für einen Sommer mit den schönsten Bergerlebnissen.

Das wird „mit Abstand der beste Sommer“ – in einem der schönsten Hochtäler des Nationalparks Hohe Tauern. Mit „goldrichtigen“ Bergen, viel gesunder Höhenluft, Bächen mit Trinkwasserqualität, großzügigen Freiräumen – und mit den Nationalpark Rangern als kundigen Begleitern. Sie nehmen Naturentdecker jeden Montag mit in den „Rauriser Urwald“ (13.07.– 07.09.20) in Kolm Saigurn, dem Talschluss des Rauriser Hüttwinkltals. Der urtypische Blocksturzwald beherbergt 80 dunkle Moortümpel, von Moos überwucherte Sturzfichten, verwitterte und mit Flechten bewachsene Lärchen, duftende Zirben, an jeder Ecke neue Eindrücke und romantische Lichtungen – und über allem die Gipfel der Goldberggruppe. Durch den Rauriser Urwald zieht sich einer der besten Themenwege Österreichs mit Infotafeln und einem kleinen Waldmuseum – ein Erlebnis für alle, die mit dem Nationalpark Ranger „Waldbaden“ gehen. Ein Stück weiter talauswärts lohnt sich ein Zwischenstopp beim Bodenhaus: Dort ist im Sommer der Goldwaschplatz wieder in Betrieb und hält wertvolle Urlaubsschätze bereit.

Frei sein wie die Könige der Lüfte
Frische Luft, die unendliche Weite und echte Naturerlebnisse sind die Zutaten für die Wanderung am Mittwoch, bei der es mit dem Nationalpark-Ranger ins „Tal der Geier“ geht. 1986 wurden die Bartgeier in dem wilden, unberührten Rauriser Krumltal wieder angesiedelt. Seither sind hier neben diesen auch Steinadler und Gänsegeier wieder häufiger in freier Wildbahn anzutreffen. Im Sommer haben bis zu 30 Bartgeier ihre Schlafplätze in den steilen Felswänden wie der Moosen- und der Rotwand. Bei der Exkursion auf dem Themenweg „Könige der Lüfte“ (15.07.– 09.09.20) geben die Nationalpark Ranger ihr Wissen über die Lebensgewohnheiten der majestätischen Tiere mit bis 2,9 Meter Flügelspannweite weiter. Bartgeier zählen zu den größten Greifvögeln Europas und zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt.

Wer dabei Lust auf „viel Federlesen“ bekommen hat, plant am besten auch einen „Ausflug im Schwebezustand“ mit den klimafreundlichen Hochalmbahnen (ab 27.06.20). Mit der 6er-Gondel geht’s bequem hinauf in das Gebiet der Rauriser Hochalm mit ihren weitläufigen Wanderwegen, darunter ein Barfußweg und Tillys Waldpfad für die Kleinen, ein Speicherteich mit Wasserspielplatz und ein Goldwaschplatz an der Mittelstation. Auf der Hochalmhütte ist auch die Rauriser Greifvogelwarte, an der es zwei Mal täglich Flugvorführungen gibt. Bei den etwa 40-minütigen Vorführungen mit einem fachkundigen Falkner, sind die sonst sehr scheuen Eulen, Adler und natürlich Falken in kühnen Freiflügen vor der Kulisse der mächtigen Goldberggruppe zu bewundern. 

Info:
www.raurisertal.at
 
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Dieter Buck
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Mittwoch, 9. Januar 2013

Rauris 3 - Seidlwinkltal - unbezahlte Werbung




Rauris 3:
Auf dem Säumerweg
durchs Seidlwinkltal

Die Morgensonne bestrahlte die schneebedeckten Berggipfel, so dass es den Schläfer an der Nase kitzelte. Also raus aus den Federn, das Seidlwinkltal stand auf dem Programm.

Das Seidlwinkltal ist eines der schönsten Seitentäler, die vom Raurisertal abgehen. Man kann ein Stück hineinfahren, dann aber vom Parkplatz Fleckweide (1108 m) aus wandern. Oder mit dem Tälerbus fahren. So habe ich es gemacht. Gelaufen wird später noch genügend. 


Rauris - Seidlwinkltal: Almen und Wasserparadies
In kurzem Abstand folgt eine Alm der anderen, dazwischen das Rauriser Tauernhaus. Zuerst die Gollehenalm (1286 m), danach die Palfneralm, die 2007 zur Alm des Jahres gewählt wurde. Neben dem Wanderweg rauscht und schäumt wild immer die Seidlau und von den Seiten fließen Bäche oder stürzen Wasserfälle in sie. 


Ich ließ mich vom Tälerbus zur Palfneralm (1384 m) fahren, von dort aus wanderte ich in das Tal hinein. 


Eine Luft, gereinigt vom Regen und Schnee der letzten Tage, wie Champagner, in den Wiesen glitzerte der Tau oder auf der Schattseite gar Eis. Der Himmel war klar und tiefblau, es war eine Lust zu wandern. Je weiter man nach oben kam, desto wärmer wurde es. Den Schatten ließ ich hinter mir. Silberdisteln, Fransenenziane und Schwalbenschwanzenziane kündeten vom Ende des Sommers.


Rauris - Seidlwinkltal:
Auf dem Säumerweg zum Rauriser Tauernhaus




Hier befand ich mich auf dem historischen Säumerweg. Von den Anstrengungen der früheren Säumer war jedoch nicht viel zu merken, der Weg konnte mit dem Auto befahren werden. Immer leicht ansteigend führte er mich zum Rauriser Tauernhaus (1528 m). Danach ging es aber auf einem Steig weiter. Obwohl, Spuren von Rädern zeigten, dass der kleine Traktor der Litzlhofalm hier auch seine Versorgungsfahrten machte.


Trotzdem konnte man sich vorstellen, wie die Säumer früher hier zum Hochtor und von dort wieder hinab ins warme Kärnten zogen. Kurz nach dem Tauernhaus kommt man in die Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern.

Es ging weiter leicht aufwärts, nun wurden auch die Schneeflecken zur fast geschlossenen Schneedecke. Es ging über die Seidlau und kurz danach war die Litzlhofalm (1727 m) erreicht. Sie war 2011 Alm des Jahres.

Von hier aus kann man in 1 1/2 Stunden auf den Spuren der Säumer, nun aber wirklich auf einem Steig, aufsteigen zum Hochtor (2504 m). Dort trifft man das „heutige“ Leben, denn hier verläuft die Großglocknerhochalpenstraße. 


Ich ging aber wieder zurück. Jetzt ja immer mehr oder weniger leicht bergab. Im Tauernhaus von 1491 ist es zu empfehlen, einen Blick in das wie ein kleines Museum eingerichtetes Innere zu werfen. Auch die danebenstehende kleine Alpenkapelle Maria Schnee lohnt einen Besuch - man kann sich vorstellen, wie sich die Säumer hier vor dem letzten Anstieg noch den Segen für den Weiterweg holten. Sie waren ja nicht nur bei schönem Sommerwetter unterwegs, sondern hier praktisch ganzjährig. 


Unterwegs kommen immer wieder lehrreiche Schilder des Wasserinformationspfades, so dass diese Wanderung nicht nur schön, sondern sogar lehrreich war. Und weil dieser Tag nicht nur wunderschön, sondern auch Kräfte zehrend war, freute ich mich auf die Kässpätzle, die Judith am Morgen angekündigt hat.


Dieter Buck
Info:
Tourismusverband Rauris, Kirchplatz 1, A 5661 Rauris, Telefon 0043 (0) 6544 20022, Fax 0043 (0) 6544 20022-6030

www.raurisertal.at
Empfohlene Unterkunft:
Pension Theresa, A 5661 Rauris, Telefon 0043 (0) 6544 7288 oder 0043 (0) 650 5012272. Kinderfreundlich mit schönem Spielplatz, W-Lan, kleiner Wellnessbereich. Gute Küche.
theresa@rauris.at
www.pension-theresa.at
Empfohlene Karte:
Kompass Wander-, Rad- und Skitourenkarte 1:50.000 Nr. 40 Gasteiner Tal Goldberggruppe
Wanderinfo:
Zeit: Ab Parkplatz Fleckweide: zur Gollehenalm 45 Min, zur Palfneralm weitere 30 Min., zum Rauriser Tauernhaus zusätzlich 1 Stunde, zur Litzlhofalm zusätzlich 1 Stunde, von dort zum Hochtor 1 1/2 Stunden. Zurück je etwas weniger.
Höhenunterschied: zur Gollehenalm 180 m, zur Palfneralm weitere 100 m, zum Rauriser Tauernhaus zusätzlich 150 m, zur Litzlhofalm zusätzlich 200 m, von dort zum Hochtor 770 m.
Sonstiges: Bis zum Rauriser Tauernhaus Fahrweg, danach bis zur Litzlhofalm gut zu gehender Steig; bis hierher blau klassifiziert. Danach bis zum Hochtor schmaler Steig, der rot klassifiziert ist.
 
Weitere Impressionen von der Fahrt ins und aus dem Seidlwinkltal





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Dieter Buck
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