Sonntag, 15. Januar 2017

CMT-Eröffnung: Caravaning-Partnerregion Nördlicher Schwarzwald und Partnerregion Albanien

Die Welt rückt näher: 
Eröffnung der CMT in Stuttgart Partnerland Albanien

und Caravaning-Partnerregion Nördlicher Schwarzwald stellen sich vor




„Die CMT 2017 ist so stark und so attraktiv wie nie zuvor – und das sogar auf noch mehr Quadratmetern“, sagte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, in seiner CMT-Eröffnungsansprache am Samstag. Die Vorbereitungen zur diesjährigen Ausgabe der weltgrößten Tourismus-Publikumsmesse seienfreilich auch „ein Spiegel der Weltpolitik gewesen, die am Tourismus nicht spurlosvorbeigeht“.

Aber: „Der Tourist ist flexibel, nutzt Alternativen und orientiert sichum. Die Deutschen werden sich auch 2017 die Freude am Riesen nicht verderbenlassen.“ Zudem eröffneten Verschiebungen neue Chancen. Dass man vom Corps Touristique zum nunmehr achten Mal mit dem Preis für die beste Reisemesseausgezeichnet worden sei, wirke als Ansporn, „das auch 2017 zu schaffen. Es liegen die besten Voraussetzungen dafür vor.“


„Beitrag zur Verständigung“
Das fand auch Guido Wolf, Landesminister der Justiz und für Europa, verwies daneben aber auf den gesellschaftspolitischen Aspekt der Messe. Wolf lobte die CMT als „wichtigen Beitrag dazu, Vorurteile abzubauen“ und drückte „den engagierten Mitarbeitern“ im Namen der Landesregierung Dank und Respekt aus. Die CMT wecke „Begeisterung, Sehnsüchte und Fernweh“ und lasse „die Welt ein bisschen näher rücken. Sie macht uns neugierig auf Länder, Menschen und Kulturen. Reisen ist nicht nur ein Privatvergnügen, sondern zugleich ein Beitrag zu Verständigung und Miteinander.“ Dies gelte insbesondere für einen Tourismus, „der nicht die Routine sucht, sondern das Unerwartete in Kauf nimmt“.

„Stolz auf das Tourismusland Baden-Württemberg“
Im Bereich Tourismus und Freizeit sei die CMT der wichtigste Impulsgeber „in Baden-Württemberg, in Deutschland und darüber hinaus“, betonte Wolf. Man könne „stolz sein auf das Tourismusland Baden-Württemberg“. Angesichts steigender Übernachtungszahlen habe man sich „fest vorgenommen, weitere Potenziale zu erschließen. Dies könne nur dank des hohen Engagements der Menschen vor Ort gelingen. Sie seien „die stillen Stars des Tourismus“.

„Kampf gegen den Terror ist eine internationale Angelegenheit“
Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, nannte die CMT im Anschluss „eine ganz besondere Messe für Stuttgart. Sie ist ein Publikumsmagnet, ein Reinschnuppern in mögliche Reiseziele.“ Derzeit suchten die Deutschen vor allem sichere Reiseziele.

Daher sei „der Kampf gegen den Terror eine internationale Angelegenheit aller Länder“, die im Tourismus aktiv seien. Denn: „Die Menschenwollen auch weiterhin reisen, wahrscheinlich ist das eine Art Urtrieb mit dem Ziel, etwas zu erfahren und zu erleben, was man noch nicht kennt.“ So sei es wohl auch Karl Mays kühnem Protagonisten Kara Ben Nemsi ergangen, der in „Durch das Land der Skipetaren“ das diesjährige CMT-Partnerland Albanien erkundet habe.

„Als Reisender kommen, als Gast bleiben“
Rezzo Schlauch, Honorarkonsul der Republik Albanien, hob die vielen touristischen Vorzüge des Mittelmeer-Anrainerlandes hervor, das in der Tat „für viele noch ein weißer Fleck in Europa“ sei. „Albanien ist ein spannendes Land mit totalunterschiedlichen Landschaften, einer pulsierenden Hauptstadt und einer riesigen Gastfreundschaft. Es liegt vor unserer Haustür, zwei Flugstunden entfernt. “Die albanische Ministerin für Wirtschaftsentwicklung, Tourismus, Handel undUnternehmen, Milva Ekonomi, stimmte Schlauch gerne zu: „Wir sind ein kleines Land, das Küsten, Hügellandschaften, Wälder und Berge vereint“, sagte sie. „Man kann auf relativ engem Raum viel unternehmen.“ Herausragend seien aber, neben dem reichen historischen Erbe und einer ausgezeichneten Küche, die Gastfreundschaft und das friedliche Miteinander der verschiedenen Religionen.„In Albanien kommt man als Reisender und bleibt als Gast.“

„Natur und Kultur“
Gehobene Gastfreundschaft wird traditionell auch in der CMT-Caravaning-Partnerregion Nördlicher Schwarzwald gepflegt. Dort verzeichne man vermehrt internationale Gäste, vor allem aus den Niederlanden, Benelux und Frankreich, so Helmut Riegger, Landrat des Landkreises Calw. „Bei uns trifft Natur auf Kultur.“ Beides lasse sich, „stadtnah oder mitten im Wald“, von 15Campingplätzen und über zehn Stellplätzen aus angenehm erleben. Dank „komfortabler Fahrzeuge mit Fußbodenheizung“ auch im Winter, ergänzte Kai Donau, Präsident des Deutschen Caravaning Handels-Verbandes, der auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurückblickt. So habe etwa der Wohnwagen „eine wahre Renaissance“ erlebt. „Wir sind auf die Nachfrage in der kommenden Saisongut vorbereitet!“



Hier finden Sie …
Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen