Freitag, 6. Februar 2015

Südtirol: Urlaub im Apfelparadies Lana

Lana – 
Südtirols Apfelgarten für Lebensgenießer




In Lana und Umgebung treffen Südtirols liebenswürdige Traditionen auf italienische Leichtigkeit. Das milde Klima, die Apfel- und Weingärten, das Sport- und Kulturangebot sowie die Topgastronomie ergeben zusammen das typisch mediterran-alpine Lebensgefühl, das man so nur hier findet.

Lana mit seinen Ferienorten Völlan, Vigiljoch, Tscherms, Burgstall und Gargazon liegt zwischen Meran und Bozen im Etschtal. Die Lage am Schnittpunkt zwischen Alpen und Mittelmeer ist verantwortlich für seinen Kontrastreichtum: Alpine Landschaften mit schneebedeckten Bergen und ein außerordentlich mildes Talklima mit weitreichenden Apfel- und Weinplantagen sind hier kein Widerspruch. Jeder zehnte Apfel Europas stammt aus Südtirol – und Lana hat als größte Apfelgemeinde des Landes einen erheblichen Anteil an der Südtiroler Apfelproduktion.

An der Etsch erstreckt sich die größte geschlossene Obstanbaufläche Europas mit etwa 200 Quadratkilometer Fläche. Die gute Bodenqualität und 300 Sonnentage im Jahr lassen verschiedenste Sorten reifen, in Summe ernten die 500 Obstbauern 60.000 bis 70.000 Tonnen pro Jahr. Im milden Klima Lanas reifen auch Trauben für ausgezeichnete Weine heran. Wie in einem riesigen Amphitheater ziehen sich die Weingärten rund um das Meraner Becken bis in 1.000 Meter Höhe. Rund um Tscherms, Burgstall und Lana werden die roten Rebsorten Vernatsch, Lagrein, Blauburgunder und Merlot zu kernig-kraftvollen, feinherben und charakterstarken Weinen gekeltert.

Die Weißweine aus Lana – allen voran Weißburgunder, Sauvignon Blanc und Chardonnay – zeichnen sich durch eine fruchtige Frische aus.

Die „Kerne“ von Südtirols größtem Apfel
Lana, der Hauptort der Ferienregion, ist mit über 11.500 Einwohnern eine der größten Gemeinden Südtirols: ein großes Dorf mit Kleinstadtcharakter mitten im Etschtal auf 300 Meter Höhe und in verkehrsgünstiger Lage zwischen Meran und Bozen gelegen. Sehenswert sind Lanas 30 Kirchen, Kapellen und Klöster – darunter die Pfarrkirche in Niederlana mit dem berühmten Schnatterpeck-Altar.

Der Name Burggrafenamt wird in Lana und Umgebung anhand von drei mittelalterlichen Burgen verständlich: Die Burgen Brandis, Leonburg und Braunsberg thronen alle inmitten von Wein- und Apfelgärten. Auch der Luftkurort Völlan ist umgeben von Weinbergen, Kastanienhainen und Obstwiesen. Seine Lage oberhalb von Lana auf 700 Metern über dem Meeresspiegel macht den Ort ideal für Wanderungen, Nordic Walking oder Mountainbike-Touren. Vigiljoch (1.486 m) heißt das Wander- und Skigebiet direkt vor Lanas Haustüre. 



Der Hausberg ist nur zu Fuß oder mit der Seilbahn erreichbar, was ihn außerdem zu einem echten Refugium für Naturgenießer macht. Nördlich von Lana, Richtung Meran, liegt Tscherms, der Stammsitz der Grafen von Fuchs. Über dem Dorf, umgeben von Weinbergen und Obstwiesen, thront das Wahrzeichen des Ortes: das bis heute bewohnte Castel Lebenberg aus dem 13. Jahrhundert. Seit 1925 befindet es sich im Eigentum der Familie van Rossem van Sinoutskerke.

Das sonnenreiche Burgstall liegt östlich von Lana auf der gegenüberliegenden Seite der Etsch, zwischen Naturschutzgebiet und dem Hochplateau des Tschögglberges, auf den eine Seilbahn führt. Gargazon erstreckt sich südlich von Burgstall Richtung Bozen: Das nachhaltige „Wellnessdorf“ liegt inmitten der Obstgärten und Auen des Etschtales und hat das erste, 100 Prozent chlor- und kohlendioxidfreie Naturbad im Westen Südtirols. Unterkünfte gibt es in Lana und Umgebung in allen Kategorien: vom Urlaub auf dem Bauernhof oder Camping bis hin zu Appartements, von kleinen Pensionen bis zum Fünfsternehotel.

Tipp: Auf der neuen interaktiven Landkarte LanaMap sind alle Betriebe, Restaurants, Sehenswürdigkeiten und öffentlichen Einrichtungen in Lana und Umgebung nachzulesen. www.lana.info/orte

Sanft aktiv in der Großapfelgemeinde Lana
Ob Radfahren und Mountainbiken, Golfen und Spazieren oder Wandern über Berg und Tal: In Lana und Umgebung schaffen sowohl die kontrastreiche Landschaft, als auch das mild-mediterrane Klima ideale Voraussetzungen für Natursport. Ringsum gibt es viele Wander- und Radwege, darunter die Route durch das Etschtal von Meran bis Bozen, an der Burgstall und Gargazon liegen.

Beliebt sind auch die Routen in den Vinschgau und das Passeiertal. Rennradfahrer legen sich auf berühmten Passstraßen wie dem Gampenpass, dem Jaufenpass, dem Timmelsjoch und dem Stilfser Joch in die Kurven. Auch die Auswahl an Wegen und Routen für Mountainbiker ist riesig. In Lana und seinen umliegenden Dörfern finden sich außerdem zahlreiche Wanderwege: Panoramawege, Gebirgsrouten und Steige im nahen Gebirge bringen Naturgenießer auf Touren von sanft bis herausfordernd. Der Meraner Höhenweg, eine der beliebtesten Wanderrouten im Burggrafenamt, ist von Lana aus ganz leicht erreichbar:

Auf ihm kann man den Naturpark Texelgruppe umrunden und unterwegs auf vielen urigen Hütten einkehren. Für entspannte und sportlich weniger ambitionierte Wanderer oder E-Biker empfehlen sich Wald-, Wiesen- und Forstwege im Tal und im Mittelgebirge. Es gibt viele Natur- und Kulturwanderpfade und malerische Routen entlang der historischen Waalwege. Wegen seiner Aussicht ist das autofreie Vigiljoch bei Wandern äußerst beliebt – und auch bei Paragleitern. Weitere sportliche Alternativen bieten sich im Tal mit dem 9-Loch-Golfplatz und den Reitpark in Lana sowie einer Kegelbahn. Alle sportlichen und kulturellen Ziele rings um Lana und Umgebung sind durch perfekte öffentliche Verkehrsverbindungen einfach erreichbar: Busse fahren nach Meran, Züge nach Bozen, Seilbahnen von Lana aufs Vigiljoch und von Burgstall nach Vöran, wo das „Knottnkino“ (=Felsenkino) spektakuläre Aussichten eröffnet. www.lana.info



Leicht erreichbarer und sanft mobiler Urlaubsgenuss in Lana
Mediterranes Klima, eine unglaubliche Blütenpracht, gute Küche und hohe Kultur – und das auch noch in nächster Nähe: In der Apfelgemeinde Lana und Umgebung im Meraner Becken kommen Gäste in den Genuss aller Vorzüge Südtirols.
Im Zentrum Mitteleuropas gelegen, ist das Meraner Land das ganze Jahr über problemlos mit Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug erreichbar.

Fluggäste landen am besten in Bozen, Verona, Mailand oder Innsbruck. Von den Flughäfen startet der SüdtirolBus nach Lana. Alle Anreisedetails holt sich wer will von der Serviceseite auf www.lana.info: dort gibt es alle Informationen und interaktiven Übersichtskarten. Es wird auch klar, dass eine eigene Anreise mit dem Auto nicht notwendig ist.

Vor Ort stehen nämlich für Gäste gleich mehrere Mobilitätskarten zu Verfügung: Mit der BusCard können Gäste in alle Busse von Meran und Umgebung sieben Tage lang ein- und aussteigen so oft sie wollen (15 Euro, Kinder bis 6 Jahr fahren kostenlos). Mit der MobilCard sind sogar alle öffentlichen Verkehrsmittel Südtirols bis nach Trient, und alle öffentlichen Seilbahnen unbegrenzt nutzbar (1 Tag 15 Euro, Kinder 7,50 Euro, erhältlich auch für 3 und 7 Tage).

Die museumobil Card setzt dazu noch die Eintritte zu 80 Museen und Sammlungen in ganz Südtirol drauf (3 Tage 28 Euro, Kinder 14 Euro, erhältlich auch für 7 Tage). Wer die bikemobil Card löst, hat alle öffentlichen Verkehrsmittel Südtirols in der Tasche und kann sich an jeder „Südtirol Rad-Verleihstelle“ entlang der Bahnlinie einen Tag lang ein Fahrad ausleihen (1 Tag 24 Euro, Kinder 12 Euro, erhältlich auch für 3 und 7 Tage). Alle Cards gibt es in den Tourismusvereinen sowie in den Verkaufsstellen des Südtiroler Verkehrsverbundes.

In Lanas Unterkünften bekommen Gäste außerdem beim Einchecken die GuestCard überreicht. Sie ist der Schlüssel für viele kostenlose Leistungen und weitere Ermäßigungen während des Urlaubes, darunter viele Museen und Kultureinrichtungen, Seilbahnen, Sport- und Freizeitwelten im gesamten Burggrafenamt. www.lana.info/service/anreise, www.lana.info/service/mobil-in-suedtirol/

In der Apfelgemeinde Lana haben Wanderer die „Qual der Waal“
Mediterran-alpines Lebensgefühl auf Schritt und Tritt, herrliche Ausblicke auf die Südtiroler Bergwelt und spannende Einblicke in eine alte Kulturlandschaft: Die Südtiroler Apfelgemeinde Lana bietet von der Apfelblüte bis zum goldenen Herbst viele Möglichkeiten für „kernige Wandertouren“.

Das milde, trockene Klima machte die Südtiroler Bauern bereits im 13. Jahrhundert erfinderisch. Sie schlossen sich zusammen und legten mit einfachen technischen Mitteln sogenannte Waale an – kilometerlange Kanäle zur Bewässerung der Felder und Wiesen. Zum Kontrollieren und Reparieren wurde ein schmaler Steg entlang des Wasserlaufs angelegt, der sogenannte Waalweg.

Heute sind daraus beliebte Wander- und Spazierwege im Mittelgebirge geworden, die sich in 400 bis 900 Meter Höhe sanft durch Weinberge, Apfelwiesen und Kastanienhaine ziehen. Von Lana aus erreichen Wanderer gleich zwei bekannte und in Meran und Umgebung beliebte Waalwege ganz einfach: den Brandis Waalweg und den Marlinger Waalweg. Die gesamte Meraner Waalrunde mit ihren elf Wegen über dem Meraner Becken ist 80 Kilometer lang. Unterwegs laden Waalerhütten und Waalerschellen, Schlösser, Kirchen und Naturdenkmäler zum Innehalten, Ausrasten und „Weitblicken“ ein.

 

Vigiljoch: Haus-, Aussichts- und Wanderberg von Lana
Das Vigiljoch ist der Haus- und Aussichtberg von Lana. Das bei Radfahrern, Wanderern und Familien beliebte, autofreie Naturparadies ist mit der Seilbahn in nur sieben Minuten erreichbar und bietet einen herrlichen Blick über das Etschtal hinweg zum Rosengarten in den Dolomiten. Gleich neben der Bergstation auf 1.486 Metern beginnen die Wanderwege durch die ausgedehnten Lärchenwälder: etwa zum Waldsee „Schwarze Lacke“ und weiter zum Vigiliuskirchlein (1.793 m), einem der höchstgelegenen Bergheiligtümer Tirols mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert.

Eine andere Wanderroute hat das Bärenbad mit seinen heilenden Mineralwasserquellen zum Ziel, die Naturnser Alm und den Gipfel der Hochwart (2.608 m). Familien, Nordic-Walker und Mountainbiker schätzen auch die gemütlichen Einkehrmöglichkeiten. www.lana.info/vigiljoch

Wandercamps und Gipfeltouren mit Weitblick
Im Frühsommer ist Lana und Umgebung der ideale Ausgangspunkt für die perfekt organisierten und beliebten Wandercamps (18.04.–16.05.15) rund um das Ultental, den Vinschgau und das Etschtal. Sanfte Almwiesen, umrahmt von schroffen Bergen, die frische Luft und die Südtiroler Sonne sind die Zutaten für „kleine bis große“ Naturerlebnisse mit den erfahrenen Berg- und Wanderführern der Meraner Bergsteigerschule. Für Familien, Genusswanderer und echte „Wadenbeißer“ gibt es passende Touren. www.lana.info/wandercamp

Gipfelstürmer mit guter Kondition haben zum Sommerstart herrliche Touren in der Bergwelt rund um Lana und Umgebung in Aussicht. Wer sich den organisierten Gipfeltouren (13.–27.06.15) anschließt, „inhaliert“ gleich sechs der aussichtsreichsten Berggipfel: Gantkofel, Matatzspitze, Peilstein, Kleiner Ifinger, Große Laugenspitze und den Hohen Dieb. Für alle Anstrengungen entschädigen nach dem Aufstieg eine zünftige Bergjause und der Rundblick auf über 100 Dreitausender (Gehzeit 5 bis 6 Stunden). www.lana.info/gipfeltouren

Abenteuer in der Schlucht und Ruhe im Delta
Die Falschauer durchfließt das gesamte Ultental. Kurz bevor sie in die Etsch mündet, passiert sie am Fuß von Schloss Braunsberg die wildromantische Gaulschlucht. Die berauschend schöne Wasser- und Felsenkulisse zählt zu Lanas beliebten Spazierwegen. Inmitten der Gaulschlucht liegt die leicht zugängliche und malerische „Gaulwiese“. Von hier aus führt ein gesicherter Pfad über Hängebrücken, vorbei an einem tosenden Wasserfall, weiter hinein in die wild-romantische Enge oder hinauf zum Schloss Braunsberg.

Die Deltamündung der Falschauer in die Etsch bildet ein 32 Hektar großes, unberührtes Biotop. In dem Rückzugsgebiet leben viele gefährdete Arten, darunter über 230 Vogelarten, Lurche und Amphibien, Nattern, Fische und Wasserinsekten aber auch zahlreiche seltene Pflanzen. www.lana.info/biotop

Auf Spuren von Urlärchen und alten Höfen im Ultental
Wegen seiner Ursprünglichkeit ein echter Geheimtipp ist das rund 40 Kilometer lange Ultental, das sich hinter der Gaulschlucht bis in den Nationalpark Stilfserjoch hinein erstreckt. Das 600 Kilometer lange Wegenetz hat für jede Schuhgröße das Passende zu bieten: von dichten Wald- und lichten Wasserwegen bis zu gemütlichen Höfewanderungen, von Routen auf weitläufige Almen bis zu hochalpinen Touren ist hier alles zu haben.

Im Ultental gibt es noch viele alte Bergbauernhöfe in der typischen Blockbauweise aus Lärchenholz mit Schindeldächern. Das harzreiche Holz ist gegen Wettereinflüsse äußerst resistent und prägt bis heute die traditionelle Ultner Hofarchitektur. Sehenswert sind die drei Urlärchen bei Sankt Gertraud: Die auf ein sagenhaftes Alter von 2.000 Jahren geschätzten Baumriesen auf 1.430 m Meereshöhe sind die ältesten Nadelbäume Europas. www.lana.info/wandergebiet-ultental

 

Himmlische Stiegen und blühende Gärten in Lana & Umgebung
Südtirol ist ein altes Kulturland, durch das einst die alte Römerstraße Via Claudia Augusta führte. Die Spuren des mittelalterlichen Christentums sind bis heute allgegenwärtig – einige „Stiegen zum Himmel“ auf der Alpinen Straße der Romanik gibt es auch in Lana.

Südtirol ist das Land der 800 Burgen, Schlösser und Ansitze. Allein in Lana und Umgebung lassen sich über 30 Klöster, Kirchen und Kapellen entdecken, darunter auch beeindruckende historische Zeugnisse der Früh- und Hochromanik. Ein „Hauptzeuge“ ist die frühromanische Dreiapsidenkirche St. Margarethen in Lana mit ihrem byzantinischen Freskenzyklus von 1215. Sie ist eine der 24 „Stiegen zum Himmel: das sind historische Bauten aus der Früh- und Hochromanik, die auf der Alpinen Straße der Romanik zwischen dem Schweizer Engadin, dem Südtiroler Vinschgau und dem Trentino zu entdecken sind.

Zu den bedeutendsten Werken der Südtiroler Spätgotik zählt die Pfarrkirche von Niederlana mit dem berühmten Schnatterpeck-Altar. Der prächtige, aus Kastanienholz geschnitzte und aufwändig vergoldete Flügelaltar ist mit 14 Metern Höhe und sieben Metern Breite wahrscheinlich der größte Flügelaltar im gesamten Alpenraum. Acht Jahre lang arbeiteten der schwäbische Bildhauer Hans Schnatterpeck und seine Gesellen an dem Werk. Bezahlt wurde der Altar von der damaligen Lananer Bevölkerung (ca. 800 Einwohner) mit 1.600 rheinischen Gulden. 1511 wurde der Altar in der Pfarrkirche von Niederlana aufgestellt und eingeweiht. Wer die Aura der vielen weiteren Kulturdenkmäler von Lana erfassen möchte, schlägt am besten eine der drei Kirchenwanderrouten in Lana, Völlan und am Vigiljoch ein.

Castel Lebenberg und die Gärten von Schloss Trauttmansdorff
Auf einem Moränenhügel über Tscherms thront Castel Lebenberg, eine vollständig erhaltene und bis heute bewohnte Burganlage aus dem 13. Jahrhundert. Besucher können vollständig eingerichtete Räumlichkeiten verschiedener Epochen bestaunen.

Absolut sehenswert sind die dreigeschossige Kapelle aus dem 14. Jahrhundert, der französische Ziergarten, die verwinkelten Innenhöfe, der Rokoko-Spiegelsaal und der Waffensaal. Erst kürzlich wurden im Schloss wertvolle gotische Fresken entdeckt. „Beim Gehen viel sehen“ ist das Motto auf dem Skulpturenwanderweg in Lana, der sich über mehrere Kilometer vom Falschauer-Biotop über die Ländpromenade und den Brandis-Waalweg bis in die Gaulschlucht erstreckt. An besonderen Stellen, Kreuzungen und Weggabelungen des Skulpturenwanderweges sind Werke von Künstlern aus aller Welt aufgestellt, die laufend erweitert werden.

Das Zusammenspiel von Natur und Skulptur eröffnen auch die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, rund acht Kilometer von Lana entfernt. Das einstige Winterdomizil der K.-u.-k.-Kaiserin Sisi umfasst 80 Gartenlandschaften mit Pflanzen aus aller Welt: von mexikanischen Kakteen über indische Lotusblüten bis hin zu französischem Lavendel, japanischem Auwald, Reisterrassen und Teeplantagen. Erst vor wenigen Jahren wurden die farbenprächtigen Gärten von Schloss Trauttmansdorff zur schönsten Gartenanlage Italiens gekürt.

Im Juli und August bilden sie eine malerische Kulisse für Veranstaltungen, beispielsweise für die lauen „Gartennächte“ im Rahmen des World-Music-Festivals. Im Schloss Trauttmansdorff befindet sich außerdem das Touriseum, das erste interaktive Museum im Alpenraum, das sich der Geschichte des Tourismus in Südtirol widmet. Herzstück des Museums ist ein Parcours aus 20 Räumen mit Video- und Soundinstallationen, Skulpturen und Ausstellungsobjekten, welche die 200-jährige Geschichte des Tourismus im wahrsten Sinne des Wortes erfassbar machen. www.lana.info/kultur

Lana in aller Munde: Gastro-Genüsse vom Frühling bis in den Herbst
In Lana trifft die kulinarische Tradition Mitteleuropas auf die italienische Liebe zum guten Essen. Das Ergebnis sind eine überdurchschnittlich gute Gastronomie und regelmäßige Genussfeste – von den Blütenfesttagen und den Wildkräuterwochen im Frühling bis zu den Kastanientagen „Keschtnriggl“ im Herbst.

Die köstlichen Veranstaltungen von Lana & Umgebung machen die regionale Vielfalt, das hohe kulinarische Niveau und das mediterran-alpine Lebensgefühl mit allen Sinnen erlebbar: Gault-Millau-Haubenrestaurants, traditionelle Gastwirtschaften und bäuerliche Kulinarik-Feste setzen saisonale Akzente.

Das kulinarische Frühlingserwachen startet die „Bäuerliche Genussmeile“ (11.04.15) mit Schmankerln aus Äpfeln, Wildkräutern und Spargel im Rahmen der 20. Blütenfesttage (05.–19.04.15). Die Wildkräutertage (29.04.–17.05.15) servieren Originelles und Schmackhaftes aus der Kräuterküche, dazu Heilmittel- und Kochkurse sowie Kräuterwanderungen. Von Juni bis August machen die „Langen Donnerstage“ im Kern von Lana Appetit auf die südliche Lebensfreude. „Würze“ in diese Abende bringen nicht nur das Late-Night-Shopping und das Unterhaltungsprogramm, sondern vor allem die Spezialitäten, die bei Live-Musik unter freiem Himmel angeboten werden.

Der Bauernmarkt jeden Dienstag auf dem Rathausplatz von Lana ist ein Treffpunkt für qualitätsbewusste Genießer. Im Oktober, wenn der Duft nach gerösteten Kastanien in der Luft liegt, wird der „Keschtnriggl“ (17.10.–01.11.15) gefeiert. Zum traditionellen Törggelen treffen sich Lebensgenießer in urigen Kellern und Buschenschänken bei jungem Weinen und hausgemachten Spezialitäten.

Echte Qualität am Berg und echtes Erlebnis am Kränzelhof
Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und Qualität zeichnen Südtirols Landwirtschaft aus. Das neue Gütesiegel „Echte Qualität am Berg“ prämiert Hüttenwirte, die für „höchsten“ Genuss stehen und unterstreicht die Top-Qualität ihrer bäuerlichen Erzeugnisse. Zu den in Lana und Umgebung ausgezeichneten Betrieben zählt die Jausenstation Hoferhof in Tscherms bei Lana, hoch über Castel Lebenberg, mit herrlichem Blick über das Etschtal und einer ebenso sehenswerten Speisekarte.

Ebenso prämiert wurde der Buschenschank Wieslerhof in Burgstall, welchen Wanderer auf der Höfetour-Burgstall-Rundwan­derung entlang des Kirchenweges gar nicht verfehlen können. Einen Großteil der Südtiroler Lebensart macht die Bereitschaft aus, neue Wege zu gehen. So wie Franz Graf von Pfeil, der im 650 Jahre alten Ansitz Kränzel in Tscherms seine Vision verwirklicht hat, mit Kreativität und Individualität etwas Neues und Einzigartiges zu schaffen. Die ehemalige Kränzelmühle der mittelalterlichen Hofanlage beherbergt heute das Restaurant Miil (Dialekt für Mühle). Küchenchef Othmar Raich serviert regionale Gerichte und erlesene Weine vom „Haus-und-Hof-Weingut“ am Kränzelhof. Sehenswert sind auch die sieben Gärten rings um den Kränzelhof mit Apfelbäumen, Weinstöcken, Kunst und Inspiration in der Natur. www.lana.info/essen-trinken

Kindersommer mit „Putz und Stingl“ in der Apfelgemeinde Lana
Südtirols Apfelgemeinde Lana und Umgebung bietet Familien im Juli und August ein knackfrisches Sommerferienprogramm: an sechs Tagen pro Woche gibt es Kletterabenteuer, Wild River Tubing, Schluchtentouren und Mondscheinerlebnisse.
Wer einen Apfel „mit Putz und Stingl“ isst, genießt ihn „mit allen wertvollen Inhaltsstoffen“. So ähnlich verhält es sich auch beim Kinderprogramm der Apfelgemeinde Lana und Umgebung. Das betreute Sommerprogramm (01.07.–29.08.15) bringt nämlich nicht nur jede Menge Erlebnis, Sport und Spannung – sondern tatsächlich alle Interessen unter einen Hut.

Sechs- bis 14-jährige Kinder erleben mit zwei erfahrenen Betreuer/Innen ein rundum spannend-aktives Ferienprogramm. Zwischen Montag und Samstag geht es mit Schuhen, Rucksack und für alle Fälle einer Regenjacke los: etwa zu einem Abenteuer an der Kletterwand unterhalb von St. Hippolyt und im Hochseilgarten, oder zum Wild River Tubing mit Gummireifen auf einem Nebenfluss der Passer. Je nach Programmpunkt und Wetterlage sind Kreativität, Ausdauer und Teamgeist gefragt – und überdies auch ein gutes Gehör und eine feine Nase: etwa wenn Detektive am Vigiljoch Vogelstimmen erkennen, Tierspuren entdecken und die Düfte des Waldes erschnüffeln sollen.

Eine Lama-Trekkingtour durch Märchenwälder mit einer lustigen Grillrunde zum Ausklang bringt die Zwei- und Vierbeiner auf Touren, ganz ohne Maulen und Murren. Ohne Frage sind die Kids auch bei den Mondscheinerlebnissen oder einer Erkundungstour in der Gaulschlucht mit dabei. Die Eltern können inzwischen ein paar Stunden zu zweit genießen und aussichtsreiche Wander- oder Radtouren durch die saftigen Apfelgärten bis in die blühende Almenregion unternehmen. Oder sie starten gemeinsam mit ihrem Nachwuchs zu einer Pferdekutschenfahrt im Rahmen des betreuten Kindersommerprogrammes. www.lana.info/kindersommer

Shopping im „OrtsKern“ der Apfelgemeinde Lana
Wenn die Apfelgemeinde Lana im Sommer ihre „Langen Donnerstage" (25.06.–13.08.15) zelebriert, ist das ein Grund zur Freude für die ganze Familie. In der beliebten Fußgängerzone am Gries haben Geschäfte und Lokale bis 23 Uhr geöffnet; man trifft sich zum Flanieren, bummelt durch die Geschäfte und genießt gute Musik und regionale Köstlichkeiten. Lana ist Südtirols „größter Apfel“ und eine seiner strukturreichsten und lebhaftesten Gemeinden Südtirols.

Am Gries, am Hofmannareal rund um die Bibliothek, am Tribusplatz in Mitterlana und in der Handwerkerzone findet sich alles, was das Herz begehrt – von italienischen Schuhen bis zu internationaler Designermode, von naturbelassenen regionalen Spezialitäten bis zu Delikatessen aus aller Welt. Für Shopping mit Genussfaktor stehen auch der ganzjährige Freitagsmarkt sowie der Bauernmarkt am Dienstag zwischen Mai und Oktober mit seinen regionalen und Bio-Produkten. www.lana.info/langer-donnerstag

Themenwanderungen in Lana „Zum Kern der Sache“
Auf den vielen Erlebnis- und Kunstwegen, Gesundheits- und Besinnlichkeitspfaden von Lana und Umgebung kommen Körper, Geist und Seele zum „Kern der Sache“: etwa auf dem Brandiswaalweg in Lana, dem Weg nach Naraun zu St. Hippolyt oder nach St. Jakob in Grissian. Zum Innehalten, Betrachten und Nachdenken lädt außerdem der Skulpturenwanderweg, der sich kilometerlang von der Ländpromenade über den gesamten Brandiswaalweg bis in die wildromantische Gaulschlucht erstreckt.

Der Weg ins Biotop am Falschauerdelta bietet interessante Informationen zu Flora und Fauna. Mitten in Völlan, oberhalb von Lana, startet der zwei Kilometer lange Kastanienerlebnisweg. Die Rundwanderung führt durch die Völlaner Kastanienhaine und vermittelt den Wanderern an zehn Stationen Geschichtliches, Botanisches, Heilkundiges und Kurioses zur Esskastanie. Eine Erlebniswanderung für die ganze Familie. www.lana.info/themenwege

Südtirols Apfelgemeinde in Hochblüte
In der mediterran-geprägten Apfelgemeinde Lana ist bereits der April ein Wonnemonat mit milden Temperaturen, blühenden Apfelgärten und warmen Sonnenstrahlen. Die ersten kulinarischen Frühlingsboten sind die 20. Blütenfesttage (05.–19.04.15) in Lana, Tscherms, Burgstall und Gargazon sowie das Jubiläum „25 Jahre Südtiroler Obstbaumuseum“.

In der Apfelgemeinde Lana reift jedes Jahr ein Zehntel der Südtiroler und rund ein Prozent der europäischen Apfelernte heran. Tausende blühende Apfelbäume bilden im Frühling das unübersehbare „Bouquet“ für die 20. Blütenfesttage (05.–19.04.15). Das Festprogramm hält Frühlingswanderungen und Fahrradtouren durch die Apfelgärten bereit, ebenso Vorträge und „knackige“ Verkostungen.

Richtiggehend eingekocht werden die Besucher beim Show-Cooking auf der bäuerlichen Genussmeile (11.04.15). 30 Bauern- und vier Gastronomiestände bieten im historischen Ortszentrum von Lana köstliche Frühlingsgerichte, Wildkräuterspezialitäten und naturbelassene Weine an. Qualität und Frische der regionalen und saisonalen Produkte garantiert der „Rote Hahn“, die Dachmarke des Südtiroler Bauernbundes. Den krönenden Abschluss des 14-tägigen Veranstaltungsprogrammes bildet das Blütenhöfefest (19.04.15). Zwei gut ausgeschilderte Routen führen durch weitläufige Wein- und Obstkulturen hin zu etwa 14 historischen Höfen in Lana, Burgstall, Tscherms und Marling und deren Küchen und Kellern.

Wer möchte, kann auch einen kostenlosen Shuttle-Dienst nehmen. In den Hofküchen spielt natürlich der Apfel die Hauptrolle – als Saft, im Scheiterhaufen, im Apfelbrot oder als Apfel-Tiramisù. Außerdem beherrschen heimische Wildkräuter und erntefrischer Spargel die Menükarten. www.lana.info/bluetenfesttage

„25 Jahre Südtiroler Obstbaumuseum“: Von Adam bis Apple
Das Schaufenster für den Südtiroler Apfel ist das Südtiroler Obstbaumuseum im Ansitz Larchgut in Niederlana. Die in Summe 1.000 m² großen Lananer Apfelwelten im einzigen Obstbaumuseum des Alpenraums wurden neu gestaltet. Im Mittelpunkt stehen natürlich das Anbauland Südtirol mit seinen vielen historischen und modernen Obstsorten, die verschiedenen Anbauformen, die Arbeit im Jahreslauf, die Lagerung und Vermarktung.

Daneben beschäftigt sich die Schau mit dem geschichtlichen, gesellschaftlichen und gesundheitlichen „Universum“ des Apfels: von Adam und Eva bis zum Apple-Erfinder Steve Jobs. Auch der Apfel als jahrtausendealtes Symbol für die Schönheit – man denke nur an das Urteil des Paris – sowie die Bedeutung als Schönheitselixier werden im Südtiroler Obstbaumuseum angesprochen. Anlässlich der 25-Jahr-Feier des Südtiroler Obstbaumuseums finden viele interessante Veranstaltungen zum Thema Apfel statt. www.lana.info

Gesund und knackfrisch wie ein Südtiroler Apfel
Wie das Törggelen zum Herbst, so gehört in Lana die Apfelblüte zum Frühling. Südtirols größte Apfelgemeinde Lana und Umgebung ist überzogen von einem Meer aus zart-rosa Apfelblüten. Es ist die ideale Zeit, um auch Körper, Geist und Seele zum Blühen zu bringen.

Das Gesundheitsfestival „Merano Vitae 2015“ feiert die gesunde und ausgeglichene Meraner Lebensart. Es bietet von April bis Juni ein genussreiches Programm mit ausgewogener Ernährung auf der Grundlage natürlicher Lebensmittel, sanfter Bewegung und inspirierender Kultur. Typisches aus dem Meraner Land kann erlebt und verkostet werden. Regionale Spezialitäten – allem voran der gesunde Südtiroler Apfel, das frische, belebende Wasser und gesunde Bewegung bilden zusammen einen wahren „Kraft-Cocktail“.

Äußerst inspirierend ist das Merano Vitae Frühstück, das von vielen Übernachtungsbetrieben angeboten wird. www.lana.info/merano-vitae
Für einen nachhaltigen Urlaub in Lana und Umgebung steht beispielsweise auch der Sandwiesenhof der Familie Thuile in Gargazon. Das unverkennbare Haus mit dem halbrunden, grasbewachsenen Dach inmitten der Obstwiesen im Etschtal ist ein Apfelhof und bekannt für seinen „Apfel-Champagner“. Außerdem ist der Sandwiesenhof der erste Klimabauernhof Italiens mit „A-Gold Standard“ und mit dem Umweltpreis der Region Trentino Südtirol ausgezeichnet. Die Sonne und die hofeigenen Produkte genießen, aktiven Urlaub machen oder sich einfach ausruhen – das ist nachhaltige Urlaubsqualität in Südtirols größter Apfel-Anbaugemeinde. www.sandwiesenhof.it

Eine aufbauende Mischung aus Wellness und Naturgenuss stellt auch die neue Therme Meran in der traditionsreichen Kurstadt an der Passer in Aussicht. Der transparente Kubus aus Stahl und Glas vor der Meraner Bergkulisse ist ein echter Hingucker. Die Therme umfasst 13 Pools im Innenraum, dazu im Sommer zwölf Freischwimmbecken im Park. Im neueröffneten Spa- und Vitalbereich steht das regional-orientierte Wellness-Angebot an erster Stelle. Für die Kosmetikanwendungen, Bäder und Massagen werden natürliche Produkte aus der näheren Umgebung und „lokale Rohstoffe“ wie Wacholder, Weintrauben, Heu oder Löwenzahn verwendet. Ganz neu angeboten wird Apfelkosmetik aus knackfrischen Südtiroler Äpfeln. www.lana.info/therme-meran

Info:
Tourismusverein Lana & Umgebung
I-39011 Lana, Andreas-Hofer-Straße 9/1
Tel.: +39/0473/561770
Fax: +39/0473/561979
 

Empfohlene Karten:
Kompass DVD Österreich, ISBN 978-3-85491-629-1
Kompass DVD Über die Alpen, ISBN 978-3-85026-430-3
(Die Karten lassen sich auch auf GPS-Geräte, iPhones und Android übertragen)
Hier können Sie die DVD kaufen.

Hier finden Sie …
Artikel über Reisen und was schön daran ist, Artikel über die Welt der Alpen, Artikel über Baden-Württemberg, Besprechungen von Reise- und Wanderliteratur, Artikel über Stuttgart, Artikel und vor allem schwarzweiß-Fotos von und über Stuttgart für Minimalisten unter den Freunden der Fotografie; außerdem wird auf den englischsprachigen Blog für Leben und Erleben in Stuttgart und der weiten Welt hingewiesen.

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