Donnerstag, 8. Januar 2015

Filmland Tirol

Cine Tirol und das Filmjahr 2014 


„Kamera ab!“ hieß es 2014 an über 680 Drehtagen im Filmland Tirol. Somit haben sich auch dieses Jahr die umfassenden Maßnahmen von Cine Tirol zur Bewerbung des Filmlandes Tirol gelohnt: die zahlreichen Filmprojekte „made in Tirol“ führten zu erfreulichen wirtschaftlichen Effekten von über neun Mio. Euro, durch die Ausstrahlung von in Tirol realisierten TV-Serien, Spiel- und Dokumentarfilmen wurden über 370 Millionen Zuseher allein im deutschsprachigen Raum erreicht.
Die TV-Reihe „Die wilde Kaiserin“ wurde im vergangenen Sommer mit der Produktion von zwei 90-minütigen Fernsehfilmen in Tirol gestartet. v.l.n.r.: Johannes Köck (Cine Tirol), Diana
Die TV-Reihe „Die wilde Kaiserin“ wurde im vergangenen 
Sommer mit der Produktion von zwei 90-minütigen 
Fernsehfilmen in Tirol gestartet. v.l.n.r.: 
Johannes Köck (Cine Tirol), Diana ©Cine Tirol

Auch 2014 war Tirol wieder ein überaus beliebtes Filmland: mit umfassenden Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen im In- und Ausland – darunter die Teilnahme an den internationalen Filmfestivals in Berlin und Cannes - konnte Cine Tirol zahlreiche Spiel-, Dokumentar- und Werbefilme nach Tirol führen.

Neben den beliebten TV-Serien „SOKO Kitzbühel“ (die bereits 14. Staffel) in der Region Kitzbüheler Alpen und „Der Bergdoktor“ (die bereits 8. Staffel) in der Region Wilder Kaiser wurden 25 Spiel- und Dokumentarfilme in Tirol realisiert. Besonders erfreulich war die erfolgreiche Akquisition der TV-Reihen „Der Metzger“ und „Die wilde Kaiserin“, wofür jeweils zwei 90-minütige Fernsehfilme in Innsbruck und Umgebung produziert wurden; dazu noch der Fernsehfilm „Das Programm“, wofür die Hauptmotive im Lechtal gefunden wurden.

Auch Kinofilme fanden die geeigneten Locations in Tirol: darunter „The Way of the Eagle“ im Defereggental, „The Man in the Box“ in Bschlabertal, „Point Break“ in Hall und „Action Jackson“ – eine Bollywood-Produktion – in Rattenberg, Hall, Innsbruck, am Achensee und am Stubaier Gletscher.

Mit „Streif – One Hell Of A Ride“, „Universum: Meine Heimat - Rund um den Hahnenkamm“, „Waldes Lust – Der Maler von Kitzbühel“, „Wanderlust! Der Lechweg“, „Franz Senn – Der Gletscherpfarrer“, „Unter Blinden“ und „Vollenden“ wurden dieses Jahr sieben Dokumentarfilme in Tirol realisiert. Fünf junge Frauen der ZDF-Doku-Serie „Die Mädchen-WG“ bezogen im Spätwinter ihre Zimmer in Serfaus im Tiroler Oberland, die kanadische Casting-Roadshow „VOL 920“ drehte mit großem Aufwand mehrere Episoden im Zillertal und „The Jump“, eine Wintersport-TV Show mit bekannten Persönlichkeiten aus Großbritannien, in Innsbruck, Natters, Seefeld und Kühtai.

Auch die Anzahl der Werbefilmproduktionen und Fotoshootings in Tirol konnte durch intensive Akquisitionsmaßnahmen, wie z.B. die Teilnahme an den Internationalen Werbefilmfestspielen Cannes Lions, erhöht werden. Inmitten der imposanten Bergkulisse Tirols setzten sehr bekannte Marken wie BMW, Porsche, Audi, VW, Mercedes, Adidas, Napapriji, Airwaves und Merci ihre Produkte in Szene, teilweise mit überaus beachtlichen Ausgaben für Unterkunft, Verpflegung, Bauten, Statisten und Helfer in den jeweiligen Regionen.

All diese Filmprojekte „made in Tirol“ sorgten für erfreuliche Effekte in wirtschaftlichen, medialen und oft auch touristischen Bereichen: an über 680 Drehtagen wurden über neun Mio. Euro durch produktionsbedingte Ausgaben u.a. für Unterkunft, Verpflegung, Transport und Motivmieten in den Tiroler Regionen sowie durch Gagen für heimische Filmschaffende, die an diesen Filmprojekten mitwirkten, als wirtschaftlicher Tirol-Effekt nachgewiesen. Auch der Blick auf die Gesamtquote der TV-Ausstrahlungen von in Tirol realisierten Spiel- und Dokumentarfilmen sowie Serien, darunter auch viele Wiederholungsausstrahlungen, kann sich sehen lassen: 2014 konnten allein im deutschsprachigen Raum 370 Millionen Zuseher mit Bewegtbildern aus Tirol beliefert werden.  

Zwei Filme, die in Tirol produziert wurden, erhielten Auszeichungen: Der Dokumentarfilm „The Real Inglorious Bastards“ wurde mit dem Canadian Screen Award und „Autumn Blood“ des Tiroler Regisseurs Markus Blunder mit den Hauptpreisen „Best Film“ und „Best Director“ beim Filmfestival Molins/Barcelona gewürdigt.

Cine Tirol Leiter Johannes Köck freut sich über den erfolgreichen Rückblick: „Es war ein sehr gutes Jahr für das Filmland Tirol – die zahlreichen und vielfältigen Kino- und Fernsehproduktionen haben in den Tiroler Regionen für große, wirtschaftliche Effekte gesorgt, mit ‚Der Metzger‘ und ‚Die wilde Kaiserin‘ können sich zwei TV-Reihen für längere Zeit in Tirol niederlassen. Und mit der Akquisition von ‚Point Break‘ und ‚James Bond 007 – Spectre‘ beweist unser Land eindrucksvoll, dass hier auch sehr große Produktionen optimale Voraussetzungen für aufwändige Dreharbeiten mit internationalen Teams finden, die durch die Hilfestellungen seitens Cine Tirol und unserer Partner der Tourismusverbände, Bergbahnen, Gemeinden, Behörden und durch die lokale Bevölkerung bestmöglich unterstützt werden. 

Wir sehen daher dem ersten Drehtag für den neuen Bond-Film voraussichtlich im Jänner in Tirol und den weiteren Filmproduktionen, die sich für 2015 ankündigen, mit Freude und Neugier entgegen, gleichzeitig werden wir uns schon im Rahmen der Berlinale 2015 weiter bemühen, neue Filmprojekte an Drehorte zwischen Osttirol und dem Lechtal zu führen“.     




 Fotonachweis: Cine Tirol

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