Donnerstag, 29. Mai 2014

Tirol: Kulinarik bei den Haubenköchen



Haubenlokale 2014 in Tirol: 
Das Beste für Gourmets

Jährlich krönt der Gourmetführer Gault Millau die herausragendsten Restaurants des Landes. In Tirol sind Feinschmecker besonders gut aufgehoben: Im seiner 2014er Ausgabe zeichnet der Gourmetführer Gault Millau erstmals einen Tiroler Betrieb mit vier Hauben aus, dazu kommt ein Neueinstieg von null auf drei Hauben. Tirols elf beste Restaurants.

 Steve Karlschs Küche ist erfrischend und perfekt abgestimmt.
©Petit Tirolia

Die Krönung: Vier Hauben im Restaurant „R Simon Taxacher“
4 Hauben, 19 Punkte
Simon Taxacher wurde mit seinem Restaurant im Relais & Châteaux Rosengarten in Kirchberg als erster Tiroler mit vier Hauben ausgezeichnet. Damit reiht er sich in eine sehr exklusive Liga ein: In ganz Österreich gibt es nur vier Restaurants mit einer solchen Auszeichnung. Begeistert hat die Kritiker vor allem Taxachers perfekte Mischung aus Regionalem und Arriviertem, seine hingebungsvolle Suche nach der perfekten Zutat und seine technische Finesse.

Der TV-Koch begeistert im „Alexander“
3 Hauben, 18 Punkte
Alexander Fankhauser bietet im familiengeführten Hotel Lamark in Hochfügen im Zillertal höchsten Genuss: Gemeinsam mit seinem jungen Team zaubert der Fernsehkoch, der trotz vieler Auftritte immer noch selbst die Küche leitet, zwei Menüs. Sowohl das international inspirierte als auch das heimatverbundene Menü mit Hausmannskost-Klassikern begeistern und bringen Fankhauser erneut drei Hauben ein.

Kosmopolitische Küche: „Heimatliebe"
3 Hauben, 17 Punkte
Dem Namen des Gourmetrestaurants „Heimatliebe“ im A-ROSA in Kitzbühel zum Trotz setzt Küchenchef Andreas Senn auf eine kosmopolitische Linie: Die Gault Millau-Tester schwärmen von besten Zutaten aus aller Welt, spektakulärem technischem Niveau und großem „Molekulartheater“. Das bringt Senn drei Hauben ein.

Drei Hauben für Martin Sieberer und die „Paznauner Stube“
3 Hauben, 17 Punkte
Der mehrfach ausgezeichnete Martin Sieberer serviert in der gemütlichen Atmosphäre der Paznaunerstube im Luxushotel Trofana Royal in Ischgl wahlweise à la carte-Gerichte oder täglich wechselnde Überraschungsmenüs. Bei diesen Menüs setzt Sieberer verstärkt auf regionale Produkte und begeistert mit Köstlichkeiten und Klassikern wie etwa dem „Paznauner Schafl“.

Von null auf drei: „Petit Tyrolia“
3 Hauben, 17 Punkte
Steve Karlsch, der erst vor einem Jahr aus Berlin als neuer Küchenchef ins Petit Tirolia nach Kitzbühel gekommen ist und Haubenkoch Bobby Bräuer abgelöst hat, legt einen sensationellen Start hin: Gault Millau zeichnet ihn mit drei Hauben aus. Seine Küche sei erfrischend, perfekt abgestimmt und präsentiere sich mit Mut und Witz, loben die Kritiker.

Mediterraner Einfluss im „Interalpen Hotel“
2 Hauben, 16 Punkte
Im renommierten Interalpen Hotel in Telfs-Buchen schwingt seit letztem Jahr der Südtiroler Peter Oberrauch den Kochlöffel und bringt neue mediterrane Akzente ein. Die Auswahl an hochwertigsten Zutaten und die erstklassige Zubereitung werden mit zwei Hauben belohnt.

Verwöhnt vom ersten bis zum letzen Bissen: „MAD“
2 Hauben, 16 Punkte
Küchenchef Bruno Sojer serviert in dem kleinen, „höchst bemerkenswerten“ Gourmetrestaurant MAD im Hotel Madlein fantastische Köstlichkeiten, die das Gault Millau-Team begeisterten. Zur Auswahl steht ein mehrgängiges Menü oder alternativ Gerichte wie Rochen, Lammschulter oder Ente für zwei Personen. Ausgezeichnet wurde Sojer mit zwei Hauben.

Kulinarisches Erlebnis im Rot-Flüh Stüberl
2 Hauben, 16 Punkte
Im Rot-Flüh Stüberl setzt Küchenchef Jürgen Benker auf internationale Küche und deckt mit zwei Menüs das jahreszeitliche Spektrum ab. Dafür wird das Gourmetrestaurant in Haldensee im Tannheimer Tal mit zwei Hauben belohnt.

Abwechslung im „Schlosshotel Romantica"
2 Hauben, 16 Punkte
Die Schlossherren-Stube, das Restaurant im Restaurant im Schlosshotel Romantica, beeindruckt schon durch Gemütlichkeit. In der urigen Tirolerstube finden nur sechs Tische Platz. Hier tischt der junge Küchenchef Gunther Döberl täglich ein abwechslungsreiches Degustationsmenü auf. Gault Millau zeichnet ihn dafür mit zwei Hauben aus.

Ein Jungkoch beeindruckt erneut im „Stüva“
2 Hauben, 16 Punkte
Benjamin Parth, der bereits als Jungkoch des Jahres ausgezeichnet wurde, begeistert die Tester des Gourmetführers mit seinen perfekt abgestimmten Köstlichkeiten auch in diesem Jahr: Es sind vor allem die Zwischengerichte, die Grüße aus der Küche, bei denen der junge Küchenchef seine Brillanz unter Beweis stellen kann.

Flexibiltät und Können bringt zwei Hauben: „Tannheimer Stube“
2 Hauben, 16 Punkte
Die Tannheimer Stube in Tannheim unter der Küchenführung von Markus Pichler zeigt sich flexibel und unkompliziert: Die ausgezeichneten Menüs werden schon einmal dem (heißen) Wetter angepasst und geändert. Ansonsten kann zwischen klassischen und internationalen Variationen gewählt werden, wobei der Fokus beim klassischen Menü auf der regionalen Küche liegt.

Dieter Buck

Info:
Alle Tiroler Haubenlokale, die in der 2014er-Ausgabe von Gault Millau ausgezeichnet wurden, finden Sie unter www.tirol.atauf einer interaktiven Karte.

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