Freitag, 16. Mai 2014

Das Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach: interessanter Rundgang

Immer einen Besuch wert:
Das Museum Tiroler Bauernhöfe 
in Kramsach


Immer einen Besuch wert, das kann man wohl sagen: Der Autor hat über 5 Stunden dort zugebracht und trotzdem noch nicht alles gesehen. Dafür hat er zwischen Sonne und Starkregen alles mitgemacht, was die Eisheiligen so mit sich bringen.
 
So ging es zeitweise zu, ein paar Minuten später schien 
jedoch wieder die Sonne.

Aber das war auch ok so, die Bauern, die früher ja die Häuser bewohnten, mussten das ja auch alles erleben, und zwar oft in der Einsamkeit ihrer Höfe, ganz auf sich gestellt. Insofern bot ein solcher Tag einen besseren Einblick in das Leben früherer Zeiten als ein Tag mit nur eitel Sonnenschein.



Los ging es noch im Eröffnungsgebäude mit einer Ausstellung der Fotografin Erika Hubatscheck, die sich allerdings selbst eher als Volkskundlerin denn als Fotografin betrachtete. Der Autor kann sie bereits von verschiedenen Veröffentlichungen, auch eine Ausstellung ihrer Fotos vom Bauernleben früherer Zeiten in den Bergen hat er bereits einmal gesehen. Aber kann diese Bilder immer wieder ansehen, ja man sollte sich auch immer wieder ansehen, um den Unterschied zum heute doch bequemeren Leben immer wieder zu spüren.



Dann ging es hinaus in den strömenden Regen. Ein Lageplan über die 9 Hektar Museumsgelände zeigte, wo welche Haustypen zu finden waren. Über das Wipptal, das Nordtiroler Unterinntal und Osttirol bis zu Südtirol reicht das Spektrum. 13 Bauernhäuser sind es insgesamt, die originalgetreu wieder aufgebaut da stehen und ein Haus nach dem anderen wurde besucht. Nach Regen kam Sonnenschein, dabei dampften - wie auch auf den Fotos zu sehen - die Häuser wie wenn ein Brand ausgebrochen wäre, nach Sonnenschein kam wieder Regen. Und so ging das weiter. Ein Rundgang wird offiziell mit 1 1/2 Stunden angedacht - 5 Stunde war ich drin, und das war noch viel zu kurz.



Interessant sind nicht nur die Häuser mit ihrer Bautechnik selbst, ihren Verzierungen und praktischen Einrichtungen, interessant auch die Inneneinrichtungen, die teilweise noch vorhanden waren. Eine Dokumentation mit Film zeigt die historische Brandenberger Holztrift.



Und schade, dass kein Kind dabei war: Die Hühner waren derart zahm und bettelten um Futter, dass man sie sogar fast anfassen konnte. Für ein Kind wäre das wohl das bleibende Erlebnis des Museumsbesuchs gewesen.



Tja, dann ging es zurück nach Pertisau am Achensee ins vom Hotel Post am See****. Noch einmal Hotel, Suite, Hallenbad und Whirlpool und das Wellnessangebot genießen, und dann waren die schönen Tage auch schon wieder vorbei…

Dieter Buck

Unterkunft:
Hotel Post am See****, A 6213 Pertisau am Achensee, Telefon: +43/(0)5243/5207, www.postamsee.at, hotel@postamsee.at
Info:
Museum Tiroler Bauernhöfe, Angerberg 10, A - 6233 Kramsach, Tel.: +43 / (0)5337 - 62636; Fax: +43 / (0)5337 - 63578; www.museum-tb.at, Email: office@museum-tb.at
Achensee Tourismus, Im Rathaus 387, A 6215 Achenkirch am Achensee, Telefon 0043 (0) 5246 5300-0, www.achensee.info, info@achensee.info
Literatur über Kunst und Kultur in Tirol:
Anton Prock: Reiseführer Tirol. ISBN 978-3-7022-3130-9
Reinhard Rampold (Hg.): Kunstführer Tirol. ISBN 978-3-7022-3300-6
Beide Tyrolia-Verlag, Innsbruck
Karten:
Kompass Wandern Rad Skitouren 26 Karwendelgebirge. 1:50.000, reißfest und wetterfest
Kompass Wandern Rad Skitouren 28 Vorderes Zillertal. 1:50.000, reißfest und wetterfest
Für die Anfahrt ganz praktisch: Hallwag Alpenländer 1:700.000

Und hier noch ein paar weitere Impressionen aus dem  Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach
























































































































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1 Kommentar:

  1. Danke Dieter für diesen schönen Bericht. Ich bin im Juli für eine Woche mit meiner Familie in einem Hotel am Achensee (Hotel Rieser) und bin auch schon auf der Suche nach passenden Ausflugzielen. Da kommt dein Artikel mir gerade recht :)

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